„Sich mit den Besten messen“

Frauen & Mädchen
16.08.2021

Nach dem Trainingslager der SC-Frauen im österreichischen Elbigenalp spricht Trainer Daniel Kraus über die Einheiten, die letzten Testspiele und den Saisonstart.

scfreiburg.com: Daniel Kraus, das Trainingslager in Elbigenalp ist absolviert. Wie zufrieden bist Du mit den Einheiten?

Daniel Kraus: Das erste Training lief ein wenig ruckelig, doch das ist ganz normal nach einer Fußball-freien Woche und einer längeren Anreise. Die Mädels haben aber stets Vollgas gegeben, intensiv trainiert und wir konnten unsere Inhalte umsetzen und dabei Spaß haben.

Kannst Du uns einen Einblick geben, an welchen Inhalten ihr gearbeitet habt?

Wir haben uns vor allem um das Umschaltverhalten gekümmert. Dazu mussten wir erst einmal am Pressing und am Spielaufbau feilen. Daran anschließend folgten die Umschaltmomente nach Ballgewinn und Ballverlust. Ich glaube, dass wir da gute Fortschritte gemacht haben.

Was ist Dir in den Einheiten positiv aufgefallen und woran müsst ihr noch mehr arbeiten?

Es ist entscheidend, dass viele Dinge ineinandergreifen, weil wir gemeinsam Automatismen entwickeln wollen. Und das unabhängig davon, welche Spielerinnen zusammenspielen, sondern auf die Positionsgruppen bezogen. Das erlaubt uns sowohl eine höhere Intensität im Spiel als auch spielnäher zu trainieren. In diesem Bereich haben wir Fortschritte gemacht, abgeschlossen ist eine solche Entwicklung aber nie.

Neben intensiven Trainingseinheiten darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen…

Es ist wichtig, aus dem Rhythmus von zwei Trainings pro Tag auszubrechen. Und es ist wichtig, dass wir was von der Umgebung sehen und nicht nur den Trainingsplatz. Da wir hier im Lechtal sind, macht es sicherlich auch Sinn, mal den Lech und den ein oder anderen Berg kennengelernt zu haben. (schmunzelt) Das sind solche Erlebnisse, die zusammenschweißen und in der Regel nicht die alltägliche Zeit auf dem Platz.

Mit dabei sind auch neue Gesichter…

Unser Weg ist es, ein junges Team mit ein paar erfahrenen Spielerinnen zu haben. Janina Minge ist da ein gutes Beispiel. Sie ist noch sehr jung, hat aber schon einige Bundesliga-Partien gespielt. Dann ist es wichtig, dass wir auf unseren Nachwuchs schauen und so Abgänge kompensieren zu können. Hinzu kommen Spielerinnen aus der näheren Umgebung. Mit Riola Xhemaili haben wir beispielsweise eine weitere Spielerin mit viel Talent, Kreativität und Persönlichkeit dazu gewonnen. Svenja Fölmli gibt uns neue Optionen in der Offensive, sie ist ein anderer Spielertyp als Hasret Kayikci. Wir wollen alle gemeinsam lernen und wachsen.

Am Ende des Trainingslagers stand ein Vorbereitungsspiel gegen den FC Basel an, am Samstag testet ihr gegen die B-Junioren des Bahlinger SC. Welchen Stellenwert haben diese Spiele?

Gegen Basel wollten wir allen Spielerinnen nochmal die Möglichkeit geben, sich zu zeigen. Das ist wichtig nach dem Trainingslager, in dem alle Mädels Vollgas gegeben haben. Gegen Bahlingen folgt der Härtetest. Nach diesen Partien werden wir einen ersten Eindruck davon haben, wo wir vor dem ersten Ligaspiel stehen.

Apropos Ligaspiel: Mit Gegnern wie Hoffenheim, Frankfurt, Bayern und Wolfsburg habt ihr ein ordentliches Auftaktprogramm vor der Brust.

Das ist definitiv eine Herausforderung, aber das sind genau die Spiele, auf die wir hintrainieren. Sich mit den besten messen zu können, das ist unser Ziel. In den Vorbereitungsspielen gegen Hoffenheim und Lyon haben wir gemerkt, dass wir uns nicht verstecken müssen. Wir haben die Mittel, den anderen Mannschaften Paroli bieten zu können. Aber wir haben auch gesehen, dass es auf Kleinigkeiten ankommt. Wir freuen uns maximal darauf und hoffen, dass es bald losgeht.

Interview: Niklas Batsch

Foto: SC Freiburg

 

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Gute Besserung, Kim Fellhauer!

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