Viele schöne Erinnerungen an die Füchsle-Camps

Philip (links) und Elias blicken auf eine tolle Zeit als Teilnehmer der Füchsle-Camps zurück.
Engagement
29.09.2021

Seit 2010 organisiert der SC Freiburg die Füchsle-Camps. Elias Bär und Philip Strohmeier sind seit fünf Jahren mit dabei und erzählen im Interview über ihre langjährige Camp-Erfahrung.

Hallo Elias, hallo Philip, ihr seid beide nicht zum ersten Mal beim Füchsle-Camp des SV Todtnau dabei?

Elias: Das stimmt, ich bin schon seit 2016 regelmäßig hier. Ich wohne in Gündelwangen bei Bonndorf und war auch schon im Füchsle-Camp beim FC Lenzkirch – und manchmal nacheinander in beiden Füchsle-Camps, so wie dieses Jahr in den Sommerferien auch. Ich glaube, hier in Todtnau ist es jetzt mein sechstes Füchsle-Camp.

Philip: Ich bin auch seit 2016 oder 2017 jedes Jahr hier. Ich habe es nicht so weit, weil ich in der Nähe, in Utzenfeld bei Schönau wohne. Da kann ich mit dem Fahrrad kommen. Ich spiele auch beim FC Schönau, in der C-Jugend.

Der Geburtsort und Heimatverein von Joachim Löw.

Philip: Ja, aber ihn habe ich dort noch nicht so oft gesehen.

Elias: Bonndorf ist ungefähr eine halbe Stunde entfernt. Aber ich kann in Todtnau bei meiner Großtante übernachten und das Füchsle-Camp mit dem Besuch bei ihr verbinden.

Wieso seid ihr jedes Jahr wieder zum Füchsle-Camp hierhergekommen?

Elias: Vor allem, weil es großen Spaß macht. Und man lernt immer neue Dinge dazu, was auch ganz gut für die Vorbereitung auf die neue Saison ist. Ich spiele in der C-Jugend des TuS Bonndorf.

Philip: Ich finde auch, dass es einfach Riesenspaß macht. Und man lernt manchmal neue Leute kennen, daraus entstehen sogar Freundschaften. Hier in Todtnau sind auch viele aus meiner Mannschaft dabei.

Elias: Ich habe auch einmal jemanden beim Füchsle-Camp in Lenzkirch kennengelernt, der danach in meine Klasse kam. Wir hatten uns schon im Füchsle-Camp gut verstanden und sind jetzt Freunde.

Was unterscheidet das Füchsle-Camp vom Training im Verein?

Elias: Im Füchsle-Camp lernt man von den SC-Trainerinnen und Trainern viele neue Dinge dazu. Wir machen viele verschiedene Spielformen, mit kleinen Toren oder spielen auf mehrere Tore gleichzeitig – und lernen gute Tricks.

Philip: Im Füchsle-Camp können wir einige Tricks auch mal etwas häufiger wiederholen und intensiver üben. Es bleibt über die drei Tage auch mehr Zeit dafür als im Vereinstraining.

Was stand heute für euch auf dem Programm?

Philip: Ballschule – das heißt Dribbling, Technik, alles mit dem Ball. Und wir haben unterschiedliche Spielformen gespielt.

Elias: Es gibt auch immer verschiedene Urkunden, die man sich erspielen kann. Davon haben wir heute zwei gemacht – und Übungen zur Koordination. Am Nachmittag hatten wir noch ein Turnier mit Dreierteams, die vom Alter her fair aufgeteilt waren.

Philip: Die Urkunden gab es für die Übungen „Ballschulkönig“ und „Tannenbaumkönig“. Für den Tannenbaumkönig galt es zum Beispiel den Ball hochzuhalten: rechter Fuß, rechter Oberschenkel, Kopf, linker Oberschenkel, linker Fuß und ihn dann zu fangen. Für die Jüngeren gibt es andere Übungen und Urkunden.

Gibt es etwas, auf das ihr euch beim Füchsle-Camp immer besonders freut?

Philip: Bei mir ist es das Mini-Turnier am letzten Tag, in diesem Jahr die Mini-EM. Da wird man in Teams aufgeteilt, jedes bekommt eine Flagge und die Mannschaft dieses Landes ist man dann und spielt gegen die anderen Länder.

Elias: Mir macht das Turnier auch immer großen Spaß. Während des Füchsle-Camps gibt es ja feste Gruppen, je nach Alter. Bei der Mini-EM mischt sich das und man spielt auch mit den Jüngeren zusammen. Da erinnert man sich manchmal daran, wie man früher selbst zu den Jüngeren gezählt hat. Vor meinem ersten Füchsle-Camp hatte ich sogar ein bisschen Lampenfieber.

Worin wollt ihr euch in den Tagen hier fußballerisch noch verbessern?

Philip: Technik ist bei mir auf jeden Fall ein Thema. Mit dem Ball jonglieren kann ich zum Beispiel noch nicht so gut ...

Elias: ... aber Philip hat einen starken Schuss und ist gut im Dribbling. Bei mir ist es vor allem der linke Fuß. Der ist nicht so stark wie der rechte beim Passen, Schießen und Flanken. Genau deshalb wiederholen wir viele Übungen immer auch mit dem schwachen Fuß.

Seid ihr auch Fans des SC Freiburg?

Elias: Ja, meine Großtante hat mir den SC schon nahe gebracht, als ich noch kleiner war. Ich war auch schon öfter im Stadion. Zum ersten Mal gegen Darmstadt 98, in der Saison in der Darmstadt und Ingolstadt aufgestiegen waren.

Philip: Ich war früher nicht wirklich Fan, aber durch die Füchsle-Camps hat sich das verändert. Jedes Füchsle-Camp bringt einem auch den SC Freiburg näher. Ich war inzwischen auch schon bei mehreren Heimspielen, beim ersten Mal gegen Hannover 96, als die noch in der Bundesliga waren.

Als 13-Jährige ward ihr aufgrund der Altersgrenze dieses Jahr zum letzten Mal bei einem Füchsle-Camp dabei.

Elias: Ja. Ich finde es eigentlich schade, dass es keine Fortsetzung für Ältere gibt. Aber mehr als die sechs Gruppen hier mit rund 60 Kindern könnten gar nicht auf einem Platz spielen. Aber es gibt ja auch noch andere Sachen für Ältere, da werde ich mich dann mal umsehen.

Was waren denn in den vergangenen Jahren ganz besondere Erlebnisse für euch hier?

Elias: Bei mir war eins davon das Füchsle-Camp im vergangenen Jahr. Weil aufgrund der Corona-Maßnahmen und Einschränkungen einiges anders war als in den Jahren davor. Deshalb war es besonders, aber vor allem, weil es trotzdem stattfinden konnte.

Philip: Das fand ich auch, genauso wie in diesem Jahr. Es ist toll, dass es trotz Corona wieder ein Füchsle-Camp gab. Im Verein durften wir ja lange nicht trainieren. Und grundsätzlich gefällt mir, dass immer alles sehr gut organisiert war.

Werdet ihr die Füchsle-Camps künftig vermissen?

Elias: Ich denke schon, ich war dann ja insgesamt acht- oder neunmal dabei.

Philip: Ich glaube, nächstes Jahr sicherlich. Aber dann macht man eben etwas Anderes oder Neues.  Die vielen schönen Erinnerungen nehme ich ja trotzdem mit.

 

Interview: Dirk Rohde

 

Elias Bär, 13 Jahre, kommt aus dem Bonndorfer Stadtteil Gündelwangen. Dort hat er bis zum Sommer 2015 beim SV Gündelwangen gespielt. Mittlerweile spielt er meistens als Verteidiger in der C-Jugend des TuS Bonndorf. Elias geht in die achte Klasse des Kreisgymnasiums Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt.

Philip Strohmeier, 13 Jahre, kommt aus Utzenfeld bei Schönau. Dort hat er in der F-Jugend beim SV Utzenfeld angefangen, Fußball zu spielen. Seit der E-Jugend spielt er beim FC Schönau. Kommende Saison spielt der defensive Mittelfeldspieler in der C-Jugend dann erstmals für die SG Schönau/Todtnau.  Philip geht in die achte Klasse des Gymnasiums Schönau.

 
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