Nachhaltigkeit

Eine Religion haben wir nie daraus gemacht, aber wir  finden es gut, dass 1995 das erste Sonnenkraftwerk in einem Bundesligastadion auf unserer Südtribüne stand, und 41 Prozent der SC-Fans mit der Straßenbahn und viele mit dem Fahrrad zum Fußball kommen.

2001 haben wir beim Um- und Ausbau des Möslestadions zum SC-Nachwuchsleistungszentrum Freiburger Fußballschule die Anlage mit einer Holzhackschnitzelanlage, thermischen Sonnenkollektoren und Erdwärmetauschern ausgestattet.

 

In einer ersten groß angelegten Kooperation mit dem lokalen Energieversorger badenova haben wir 2004 das Projekt regiosonne initiiert. Auf den Dächern der Betriebsanlagen der Partner wurden Fotovoltaikflächen mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt installiert. Die Anlage, die als Beteiligungsprojekt angelegt wurde, liefert inzwischen fast eine Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, was dem Bedarf von ca. 400 Haushalten entspricht.

 

Auch dank des Projekts regiosonne war das MAGE SOLAR Stadion das erste komplette Solarstadion in Deutschland, mit dem im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in einer Hochtechnologie-Kampagne für den Standort Deutschland geworben wurde. Auf 2200 Quadratmetern Solarflächen werden in der Arena 275.000 Kilowattstunden Strom per anno produziert und damit der Ausstoß von ca.136 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden, In der vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler aus Anlass der WM in Deutschland gestarteten Initiative „Deutschland - Land der Ideen" wurde das Stadion wegen seiner kompletten Solarenergieversorgung außerdem auch als „Ort der Ideen" ausgewählt.

 

Seit Anfang 2011 sind wir nun dabei, die langjährige Kooperation mit unserem Premiumsponsor badenova zu einer umfassenden „Energie- und Ökologiepartnerschaft" auszubauen. Im Rahmen der badenova-Kampagne „Energiewende für alle" soll dabei langfristig eine CO2-Neutralstellung des Stadions erreicht werden und das Stadion für die Besucher zu einem Botschafter des Energiewende-Konzepts seines Namensgebers werden.