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Sport-Club trennt sich von Abdessadki

 

Fünf weiteren Profis Wechsel empfohlen

Der SC Freiburg hat sich mit sofortiger Wirkung von Mittelfeldspieler Yacine Abdessadki getrennt. Grund dafür ist ein Vorfall beim letzten Auswärtsspiel in Köln. Dazu gab Cheftrainer Marcus Sorg bekannt, dass er in der Rückrunde nicht mehr mit den Spielern Manuel Salz, Kisho Yano, Heiko Butscher, Maximilian Nicu und Felix Bastians plant.

Am Mittwoch bestätigte der SC Freiburg Medienberichte vom Tag zuvor. dass sich der Verein wegen eines Vorfalls in einem Kölner Hotel beim letzten Auswärtsspiel des Jahres 2011 mit sofortiger Wirkung von Yacine Abdessadki trennt. SC-Sportdirektor Dirk Dufner: "Es sind Dinge geschehen, die wir einem Profi mit Vorbildfunktion nicht durchgehen lassen können. Dieses Auftreten werden wir als SC Freiburg nicht hinnehmen." Die gestern via 'Bild.de' verbreitete Darstellung des Sachverhalts, die vom Management des Spielers stammen soll, ist nicht korrekt.

 

Unabhängig davon hat der SC Freiburg gestern aus rein sportlichen Erwägungen die folgenden Spieler darüber informiert, dass Cheftrainer Marcus Sorg für die Bundesliga-Rückrunde nicht mehr mit ihnen plant und ihnen damit die Möglichkeit zu einem Vereinswechsel eröffnet: Manuel Salz, Kisho Yano, Heiko Butscher, Maximilian Nicu und Felix Bastians. Mit dieser Maßnahme will Marcus Sorg den sportlichen Umbruch einleiten, um Perspektiven für die Rückrunde und darüber hinaus zu schaffen. Bei Manuel Salz steht bereits fest, dass er nach der Winterpause zur Regionalliga-Mannschaft stoßen wird, für ihn rückt aus der Freiburger Fußballschule U20-Nationaltorhüter Alexander Schwolow zu den Profis.

 

Das Vorgehen wurde am Montag gemeinsam von Geschäftsführendem Vorstand, Sportdirektor und Cheftrainer nach einem von Marcus Sorg initiierten Gespräch festgelegt und am Dienstag umgehend den betroffenen Spielern mitgeteilt. Marcus Sorg: "Wir wollten nicht bis zum Trainingsauftakt am 2. Januar warten, sondern die fünf Spieler gleich darüber in Kenntnis setzen, dass wir ihnen keine Steine in den Weg legen werden." Sportdirektor Dirk Dufner sagte: "Auf diese Weise sind die Spieler informiert, woran sie sind und dass sie ab sofort für andere Vereine frei sind, sofern die Modalitäten stimmen."

 

Der SC Freiburg bittet um Verständnis, dass es zu den genannten Personalien keine weiteren offiziellen Äußerungen geben wird und die nächsten Schritte intern behandelt werden.