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Reaktionen zum Tod von Achim Stocker

 

"Der große Mann des Sport-Club"

 

Die Nachricht vom Tode Achim Stockers löste am Sonntag nicht nur beim Sport-Club Freiburg und seinen Fans tiefe Betroffenheit und Trauer aus. DFB-Präsident Theo Zwanziger, der Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon oder der Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, würdigten die Persönlichkeit Achim Stocker.

"Die Nachricht von seinem Tod erfüllt uns alle mit tiefer Betroffenheit. Achim Stocker war ein hochkompetenter Mann, der sich über Jahrzehnte in vorbildlicher Manier für seinen Verein engagiert und Großartiges erreicht hat. Er hat stets eine klare Linie verfolgt und auf sein Wort war immer Verlass."

"Sein Tod hat die Bundesliga tief betroffen gemacht. Achim Stocker hat als Persönlichkeit nicht nur den SC Freiburg, sondern den gesamten Profifußball bereichert. Sein Name wird für immer mit den Erfolgen seines Klubs in Verbindung stehen. Die Bundesliga wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren."

"Meine Frau und ich sind unglaublich traurig über den Tod von Achim Stocker. Wir verlieren einen wirklichen, einen engen Freund, den wir nun schon seit Jahrzehnten kennen. Und der Sport in Freiburg verliert einen Menschen, der diesen Sport wie kein Zweiter geprägt hat. Der Sport-Club ist Achim Stocker gewesen und Achim Stocker war der Sport-Club - das war eins."

"Ich kannte Achim schon seit der Schulzeit, wir haben Fußball und Tennis gegeneinander gespielt. Im Studium und in Freiburg haben wir einander immer wieder getroffen. Wir waren im Grunde Weggefährten durch das ganze Leben. Er ist - er war ein großer Sympathieträger für die Stadt und die Region. Achim Stocker hat den Sport-Club zu dem gemacht, was er heute ist. Er war der große Mann des Sport-Club - so wird man ihn in Erinnerung behalten."

“Ich bin auch erschüttert. Achim Stocker war ein toller Mann. Ich habe ihn als Präsidenten kennengelernt, der noch hemdsärmelig im VIP-Raum die Brötchen geschmiert hat, als es dem Klub noch nicht so gut ging. So sympathisch, wie der SC Freiburg rüberkommt, war er auch.“

„Ich kannte Achim Stocker seit meiner Zeit als Trainer in Ulm. Dass er gestorben ist, ist eine sehr, sehr traurige Nachricht. Er war nicht nur ein herzensguter Mensch; ohne ihn würde es auch den SC Freiburg so, wie es ihn jetzt gibt, auf der Fußball-Landkarte nicht geben. Er hat sich mit ganzem Herzen für den Verein engagiert und sich trotzdem wohltuend aus dem operativen Geschäft zurück gehalten und überhaupt keine Eitelkeiten ausgelebt."

„Ich kann nur Gutes über ihn sagen, er war ein außergewöhnlicher Mensch. Das ist ein großer Verlust für seine Familie, den SC und die Stadt Freiburg.“

„Achim Stocker war ein sehr kommunikativer, kompetenter Mensch, der nie besserwisserisch war, und natürlich ein großer Sportsmann. Ich hoffe, der SC Freiburg wird diesen Verlust schnell verkraften.“

„Achim Stocker war ein großer und wichtiger Mann. Er hat den SC Freiburg mit seiner Menschlichkeit und seinen Marotten geprägt. Es ist traurig, dass er relativ jung von uns gegangen ist.“

„Achim Stocker war eine generationenübergreifend integrative Kraft. Er hat den Jungen imponiert und sich selbst immer zurückgenommen. Auch nach meiner Zeit beim SC habe ich mich immer wieder mit ihm ausgetauscht.“

„Er hat einen Fußball-Club noch mit Menschlichkeit und Verstand geleitet. Das gibt es heute nicht mehr oft.“

„Achim Stocker war ein Präsident ohne Eitelkeiten. Er hat sich immer völlig im Hintergrund gehalten, aber effektiv gearbeitet und für den SC gelebt. Was ich an ihm auch geschätzt habe, war seine menschliche Größe.“

"Ich bin unendlich traurig. Mit 74 Jahren ist er viel zu früh von uns gegangen. Rückblickend habe ich die schönsten Jahre im Fußball an der Seite von Achim Stocker erlebt. Dies war eine intensive und tiefgehende Erfahrung. Schade, dass er gehen musste und ich ihn nicht mehr treffen kann. Ich denke, wir hätten noch etwas zu besprechen gehabt."

"Es herrschte unendliche Trauer in der Kabine und es gab einige Tränen. Wir wollen versuchen, uns zu konzentrieren, aber das ist nicht leicht. Das nächste Spiel am Samstag in Bochum wollen wir für unseren Präsidenten gewinnen."

"Als Präsident des SC Freiburg hat sich Achim Stocker mit großem Sachverstand und hohem persönlichen Einsatz um den Verein und den Fußballsport in Südbaden verdient gemacht."

"Achim Stocker war bekannt dafür, dass er immer ein gutes Auge für Talente hatte. Oft hat er Talente viel früher gesichtet als andere. Er hat auch mich und meinen Bruder Michael rausgesucht und 1989 vom SSV Ulm zum SC Freiburg geholt. Er hat uns damals persönlich angesprochen und kam für die Vertragsverhandlungen zu uns nach Hause in die Nähe von Stuttgart. Wir hatten über all die Jahre immer ein korrektes Verhältnis und nie ein Problem miteinander. Mit ihm einen Vertrag abzuschließen ging immer fünf Minuten, weil man immer davon ausgehen konnte, dass er einem ein faires Angebot macht. Ich hatte da bei ihm immer das Vertrauen, dass ich meinem Stellenwert entsprechend bezahlt werde."

"Bevor ich im September 1978 zum SC in die zweite Liga kam, hatte ich mich bei meinem Verein Eintracht Frankfurt schwer verletzt und war ein Jahr lang außer Gefecht gewesen. Eigentlich sollte ich damals nach Amerika verkauft werden. Aber ich brauchte zuvor Spielpraxis, und die sollte ich mir eine Saison lang beim SC holen, der damals Tabellenletzter mit 0:10 Punkten war. Achim Stocker hat damals zu mir gesagt: ,Wenn Sie zu uns kommen, dann bekommen Sie Spielpraxis, denn Sie werden bei uns in einer Schießbude stehen.‘ Gleich in meinem ersten Spiel hat der SC dann 4:3 gewonnen und am Ende die Klasse gehalten. Ich bin dann beim SC geblieben. Bei den Vertragsverhandlungen galt für Stocker immer das gesprochene Wort, das war ihm wichtiger als schriftliche Abmachungen nach dem Motto ,Papier ist geduldig‘. Diese Zuverlässigkeit, ich fand das einen großen Vertrauensbeweis. Achim Stocker war Tag und Nacht für uns ansprechbar, der SC war sein Ein und Alles."

"Die Trauer und der Schock über Achim Stockers Tod sitzen wirklich tief. Das ist sehr schwer für mich. Ich hatte sehr viel mit ihm zu tun. Achim Stocker hatte immer ein offenes Ohr für uns Fans, er ist immer respektvoll mit uns umgegangen. Ihm ging es immer erst einmal um den Verein. Er hat immer den Dialog mit den Fans gesucht und mit uns über alles gesprochen, was den SC betraf, damit wir die Dinge besser verstehen können. Er hat uns dabei manchmal auch Infos an die Hand gegeben, die nicht in den Zeitungen standen. Wir hatten bis zuletzt Kontakt miteinander. Ich hatte zuletzt den Eindruck, dass er von Jahr zu Jahr dynamischer wurde und mehr und mehr als Motivator auftrat."