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U19 verliert 0:2 beim FSV Mainz 05

 

Unterm Strich steht Zufriedenheit

Die U19 des SC Freiburg hat ihr letztes Saisonspiel verloren. Beim 1. FSV Mainz 05 unterlag die Mannschaft von Martin Schweizer, Ali Gasmi und Bernhard Weis mit 0:2 (0:1). Devante James Parker (31. Minute) und Baris Yakut (80.) trafen für die Gastgeber. Der SC-Nachwuchs beendet die Saison 2012/13 damit als Fünfter der A-Junioren-Bundesliga Süd Südwest.

 

Geschichte wiederholt sich. Insbesondere bei fußballerischen Vergleichen zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FSV Mainz 05. Packend, intensiv und mit knappem Ausgang - so ist es eigentlich immer, wenn diese beiden Klubs aufeinander treffen. So war es auch am letzten Spieltag der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest-Saison 2012/13. In der ehemaligen Heimspielstätte der Mainzer Profis, dem Bruchwegstadion, entwickelte sich - wie gewohnt - eine Begegnung auf Augenhöhe. Beide Mannschaften attackierten den gegnerischen Spielaufbau früh, dementsprechend viele Diagonalbälle segelten über die ersten Pressingwellen beider Mannschaften, die versuchten nach der Eroberung des zweiten Balles „Fußball zu spielen", wie SC-Trainer Martin Schweizer befand.

 

Das gelang beiden Mannschaften in der ersten halben Stunde recht passabel, zeitigte aber nicht sonderlich viele Torchancen. Als beim SC-Nachwuchs für ein paar Minuten die Zweikämpfhärte nachließ, schlug die Mannschaft von Stefan Sartori zu. Nach einem Abpraller fiel Devante James Parker im Freiburger Sechzehner der Ball vor die Füße. Der Bruder des Mainzer Profis Shawn Parker zog ab und SC-Torwart Marco Preuß, der in Mainz zu seinem ersten Saisoneinsatz kam, konnte nicht entscheidend abwehren (31. Minute). Bis zur Halbzeit stellten die Mainzer das aktivere Team, agierten letztendlich aber nicht zielstrebig genug, um ein zweites Tor nachzulegen.

 

„Zwei wahnsinnig fleißige Mannschaften"

 

Nach dem Seitenwechsel sah es lange Zeit sehr gut für den Sport-Club aus, da sich die Mannschaft einige Male gut in die torgefährlichen Räume vor dem Mainzer Gehäuse kombinierte, sich passable Einschussmöglichkeiten erspielte, aber keine davon nutzen konnte. Dem Ausgleichstreffer ganz nahe war Daniele Gabriele. Der Stürmer setzte in der 65. Minute einen Freistoß an den Pfosten des Mainzer Tores. Den Schlusspunkt in einem Duell „zwischen zwei wahnsinnig fleißigen Mannschaften" (Schweizer) setzten die Mainzer. Nach einem Ballverlust des SC an der Mittellinie, spielten die Mainzer den Konter gut aus und Boris Yakut konnte auf 2:0 erhöhen (80.).

 

Nach zuletzt neun ungeschlagenen Spielen und fünf Siegen in Serie bedeutete die Niederlage am Bruchweg, dass der SC aufgrund des gleichzeitigen Sieges des Fünften TSV 1860 München (2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth) mit den Löwen den Tabellenplatz tauscht und die Saison als Fünfter abschließt.

 

Es ist nichts Neues, dass der Tabellenplatz in der Jugendarbeit des SC Freiburg nicht die wichtigste Bemessungsgrundlage für erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist. Dementsprechend fiel Schweizer sein Saisonfazit aus: „Auch wenn heute das Ergebnis mal seit Langem wieder nicht so gut war und wir einige wilde Ideen im Spielaufbau hatten, können wir mit dem Blick auf das große Ganze stolz auf uns sein. Die Mannschaft hat sich in vielen Bereichen sehr gut entwickelt und mit den Fortschritten einzelner Spieler sind wir auch zufrieden. Sowohl in der Hinrunde als auch in der Rückrunde haben wir unser Spiel durchgezogen. Vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft die Vorgaben der Trainer für die Rückrunde umgesetzt haben, stimmt uns positiv. Wir haben nach der Winterpause in der Arbeit gegen den Ball und in der Defensive einen großen Schritt nach vorne gemacht, da hatten wir den Fokus drauf gerichtet und die Mannschaft hat das sehr gut angenommen und umgesetzt. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre stimmt es einen natürlich etwas wehmütig, dass wir im DFB-Pokal-Viertelfinale in Karlsruhe ausgeschieden sind. Unterm Strich haben die Jungs sich als Gruppe und auch jeder Spieler individuell weiterentwickelt. Das ist es, was am Ende einer Saison zählt. Wir können zufrieden sein, finde ich."

 

Niklas Ziegler

 

Stenogramm:

FSV Mainz 05: Zentner – Darcan, Kinsombi (67. Geisler), Seegert, Häusl - Radau, Parker - Gür (59. Schmidt), Eba Eba (59. Seegert), Bohl - Fahrenholz (75. Yakut)

SC Freiburg: Preuß – Dreher (46. Schöttgen), Coffie, Menig, Bergmann – Lickert (74. Kinoshita), Gbadamassi – Paluch (66.), Gabriele, Philipp – Sick (46. Weizel)


Tore: 1:0 Devante James Parker (31. Minute), 2:0 Baris Yakut (80. Minute)

Gelbe Karten: Bohl, Schmidt / Gbadamassi, Gabriele, Weizel

 

Schiedsrichter: Dustin Sikorski (Kamp-Lintfort)

Zuschauer: 150