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U17: Aus im Halbfinale

Die U17-Juniorinnen des SC Freiburg haben das Finale um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Nach der Hinspiel-Niederlage unterlag die Elf von Trainer Ede Beck dem Vfl Wolfsburg auch im Rückspiel mit 0:1 (0:1).

 

Eine Woche nach der ebenso knappen wie unnötigen Hinspiel-Niederlage in Wolfsburg kehrte beim Sport-Club mit Jule Kleymann die beste Torschützin der regulären Saison auf den Rasen zurück. Sie ersetzte Julia Rauch, die mit einem Bänderanriss nicht einsatzfähig war. Kleymann bildete zusammen mit Marie Philipzen die Doppelspitze, Sina Bühler rückte dafür eine Position nach hinten ins linke Mittelfeld.


Sport-Club startet druckvoll

 

Der Sport-Club startete gut in die Partie und erarbeitete sich schnell zwei Ecken, die jedoch nicht gefährlich wurden (3., 6.). Das erste Ausrufezeichen setzte Marie Philipzen nach acht Minuten. Im Strafraum zog die bereits im Hinspiel sehr auffällige schnelle Stürmerin ab, VfL-Torfrau Leah Bungeroth parierte jedoch sicher. Nach 14 Minuten brachte Sina Bühler einen Freistoß aus dem Halbfeld gefährlich nach innen. Das Leder landete ohne weitere Berührung denkbar knapp neben dem langen Pfosten.

 

Einen ersten Rückschlag musste der Sport-Club nach einer Viertelstunde hinnehmen. Bei einem Zweikampf verletzte sich die gerade erst wieder genesene Jule Kleymann und musste durch Amelie Woelki ersetzt werden. Diese führte sich zwar gleich mit einem Foul ein, den fälligen Freistoß fing Marie Sieber im SC-Tor aber sicher ab und leitete mit einem weiten Abschlag auf Marie Philipzen die nächste Freiburger Chance ein. Diese nahm den Ball mit dem Kopf mit, blieb dann aber an Bungeroth hängen (19.).

 

Wolfsburger Treffer als Déja-vu

 

Das Freiburger Problem aus dem Hinspiel, die mangelnde Chancenverwertung, hatte also auch im Rückspiel Bestand. Und es kam noch schlimmer. Nach einem Fehler im Aufbau tauchte plötzlich Michelle Klostermann frei vor Sieber auf und ließ sich die Chance nicht nehmen – 0:1 (23.). Dem Sport-Club war der Rückschlag anzumerken, die Elf von Trainer Ede Beck brauchte lange um ins Spiel zurückzufinden. Erst kurz vor der Halbzeit drang Sina Bühler wieder in den Gäste-Strafraum ein, verpasste aber den richtigen Moment für den Abschluss. Kurz darauf setzte Marie Philipzen den Ball aus großer Entfernung drüber. Nach der fünfminütigen Nachspielzeit pfiff Schiedsrichterin Hanna Schlemmer zur Pause.

 

Sport-Club rennt Rückstand erfolglos hinterher

 

Beide Teams kamen ohne weitere Wechsel aus den Kabinen. Der Sport-Club, der zwei Tore für ein Elfmeterschießen brauchte, hatte sieben Minuten nach dem Seitenwechsel seine nächste Gelegenheit. Sina Bühler bediente Marie Philipzen, die aus kurzer Distanz an Bungeroth scheiterte (48.). Auch drei Minuten später hieß das Duell Bungeroth gegen Philipzen. Erneut blieb Wolfsburgs Torfrau Siegerin (51.). Bei Amelie Woelkis Abschluss über das Tor musste Bungeroth nicht eingreifen (58.). Während die Gäste aus Wolfsburg sich mit der Führung im Rücken tief vor dem eigenen Tor positionierten, rannte der Sport-Club unermüdlich an. Dabei fehlte aber wie schon im Hinspiel die nötige Präzision im letzten Drittel.

 

Mit zwei weiteren Wechseln versuchte Ede Beck dem Spiel seiner Elf eine Viertelstunde vor dem Ende nochmals einen neuen Impuls zu verleihen, am Geschehen auf dem Rasen änderte sich aber nicht mehr viel. Wolfsburg reichte eine stabile Defensive vor der aufmerksamen Torhüterin Bungeroth, um den Vorsprung zu verteidigen. Der Sport-Club gab zwar nicht auf und wäre fünf Minuten vor dem Ende durch Sanja Homann beinahe zumindest noch zum Ausgleich gekommen (76.). An der Niederlage und dem Halbfinal-Aus änderte sich aber nichts mehr.

 

Felix Scharte