Klarer Sieg in Mainz - Sport-Club steht im DFB-Pokal-Achtelfinale

Der SC Freiburg erreicht dank eines 8:0 (3:0) bei Zweitligist TSV Schott Mainz das Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Tore für den Sport-Club erzielten in der ersten Halbzeit Lina Magull (7.), Hasret Kayikci (9.) und Sarah Puntigam (16.). Im zweiten Durchgang legten erneut Magull (46.), die eingewechselten Rebecca Knaak (66.) und Anja-Maike Hegenauer (72.), sowie Lena Petermann (80.) und Julia Simic (87.) nach.


Bei herbstlichen Bedingungen und auf äußerst holprigem Geläuf war das Spiel im Mainzer Stadtteil Mombach von Anfang an eine einseitige Angelegenheit. Während die Gastgeberinnen tief in der eigenen Hälfte standen und auf Konter lauerten, erspielte sich der Sport-Club, der im Vergleich zum Sieg in Köln mit vier Änderungen in der Startelf auflief, durch viel Tempo zahlreiche Chancen und ging schnell in Führung. Carolin Simon bediente Lina Magull im Strafraum, die problemlos zur frühen Führung für die Gäste traf (7.). Zwei Minuten später setzte Hasret Kayikci das Leder aus 16 Metern humorlos in die Maschen (9.). Der dritte Freiburger Treffer entsprang einer Ecke, die Kayikci auf den langen Pfosten brachte, wo Sarah Puntigam wuchtig einköpfte (16.). Beim Schuss von Janina Minge aus 13 Metern konnte sich dann erstmals Schott-Torfrau Kunze auszeichnen (22.). Auch beim Fernschuss von Julia Simic (33.) war Kunze zur Stelle.


Die Gastgeberinnen verzeichneten ihren ersten Torschuss nach etwa 40 Minuten. SC-Torfrau Majka Korenciova, die ihr erstes Pflichtspiel für den Sport-Club absolvierte, hatte mit dem Fernschuss von Marleen Schimmer aber keine Probleme. Auf der Gegenseite köpfte Carolin Simon nach einer Kayikci-Flanke an den Pfosten (41.). Folglich ging es mit 3:0 in die Pause.

 

Aus dieser kam der Sport-Club mit einem Blitzstart. Wenige Sekunden nach dem Anstoß durch die Gastgeberinnen eroberten die Gäste den Ball. Über Klara Bühl kam dieser zu Lina Magull, die den Doppelpack schnürte (46.). Es folgte eine Reihe gefährlicher Kopfbälle, die allesamt das Ziel knapp verpassten. Zunächst war es Lena Petermann, die nach überstandener Krankheit wieder in die Mannschaft gekommen war, deren Kopfball neben dem Tor landete (50.). Dann traf Carolin Schiewe nur den Pfosten (58.), bevor erneut Petermann denkbar knapp am langen Pfosten vorbeiköpfte (60.). Der vierte Versuch passte dann. Nach einer weiteren Kayikci-Ecke stieg die für Lina Magull eingewechselte Rebecca Knaak hoch und stellte auf 5:0 (66.). Kurz darauf hatten Hasret Kayikci und Carolin Simon Feierabend, für sie betraten Anja-Maike Hegenauer und Lisa Karl den Rasen. Und Hegenauer brauchte nur vier Minuten Anlaufzeit, ehe sie nach einem Pass von Klara Bühl auf 6:0 erhöhte (72.). Für den siebten Freiburger Treffer war kurz darauf Lena Petermann verantwortlich, die einen Abpraller über Kunze hinweg im Tor unterbrachte (80.). Kurz vor dem Ende der Partie bediente Hegenauer dann noch Julia Simic im Strafraum, die auf 8:0 erhöhte (87.).

 

Mit dem ungefährdeten Sieg zieht der Sport-Club ins DFB-Pokal-Achtelfinle ein, das am 02./03. Dezember ausgetragen wird. Am kommenden Sonntag, 15. Oktober (11 Uhr) geht es in der Allianz-Frauen-Bundesliga mit einem Heimspiel weiter. Zu Gast im Möslestadion ist dann der stark gestartete Aufsteiger Werder Bremen.

 

Stimme:

 

André Olveira (Co-Trainer SC Freiburg): „Wir wollten trotz der schwierigen Bedigungen sauber Fußball spielen und uns nicht mit langen Bällen begnügen. In der ersten Halbzeit sind wir gut ins Spiel gekommen, die drei schnellen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt. Danach hatten wir dann eine schwächere Phase bis zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang wollten wir an den guten Start anknüpfen, haben das geschafft und es solide zu Ende gespielt."

 

Felix Scharte