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Mit gebündelten Kräften ins Flutlichtspiel

Christian Streich: "Wir wollen Mainz Paroli bieten"

Der 30. Bundesliga-Spieltag führt den SC Freiburg nach Mainz. Am Montagabend ab 20.30 Uhr (live im Eurosport Player und im Liveticker auf scfreiburg.com) kommt es zum Aufeinandertreffen mit den Rheinhessen. Etwa 1000 SC-Fans sind nach derzeitigem Stand vor Ort. Zudem wird es am Spieltag ab 17.30 Uhr eine Tageskasse für Kurzentschlossene geben.

 

Wie auch immer die Partie zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg enden mag, in die Geschichte des Sport-Club wird sie allein schon aufgrund ihrer Ansetzung eingehen. Erstmals treten die Südbadener an einem Montagabend zu einem Pflichtspiel in der Ersten Bundesliga an. Ein Umstand, den natürlich auch das Trainerteam in seinem neun Tage langen Vorbereitungsplan berücksichtigte und die üblich-intensiven Einheiten um einen freien Donnerstag ergänzte.

 

Keine Emotionen liegen lassen

 

„Wir müssen mental so frisch sein, dass wir am Montag in einen Kampf gehen und Mainz Paroli und die Stirn bieten können", sagte Christian Streich am Freitagmittag auf der Pressekonferenz im Schwarzwald-Stadion. Für den Trainer selbst zählt dazu auch, nicht die Spiele der Konkurrenz - wie etwa die Paarung VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg am Freitagabend - im Fernsehen zu verfolgen, um „die Kräfte zu bündeln und keine Emotionen liegen zu lassen".

 

Mit der Paarung SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg aus der Vorwoche beschäftigte sich die Mannschaft dagegen zwangsläufig auch noch ein paar Tage nach dem 0:2. „Wir sind schlecht reingekommen", sagte Christian Streich, der zwar eine insgesamt solide Leistung und einen großen Einsatz seiner Schützlinge noch einmal lobend hervorhob, aber auch anfügte: „Wie wir uns zu Beginn verhalten haben, war unverzeihlich und die Rechnung dafür haben wir ja auch bekommen." Entsprechend „down" sei man Anfang der Woche noch gewesen.

 

Parallelen zwischen Mainz und Freiburg

 

Mittlerweile gilt der Fokus der anstehenden Herausforderung. Mit dem FSV wartet dabei ein Gegner, der sich ebenfalls mitten im Abstiegskampf befindet. Beide Vereine konnten bereits seit sechs Spieltagen nicht mehr als Sieger vom Feld gehen und während dieser Zeit nur jeweils zwei Tore erzielen.

 

In der Tabelle ist der Sport-Club mit 30 Zählern zwar um drei Punkte besser platziert als Mainz auf Rang 16. Doch anders als Freiburg, das zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen musste, zeigt der Trend bei den Rheinhessen nach einem 0:0 gegen Mönchengladbach und einem 1:1 beim 1. FC Köln leicht nach oben. Christian Streich lobte die Mainzer „als jetzt stabil und fußballerisch gut" und seinen Amtskollegen Sandro Schwarz als „jung, dynamisch, spritzig, gut."

 

Wunsch nach dem Erfolgserlebnis

 

Ungeachtet dessen peilt der SC - wie beim 2:1 im Hinspiel - einen Sieg gegen Mainz an. „Wenn wir dort ein Erfolgserlebnis hätten, wäre das ein weiter Schritt. Darauf arbeiten wir hin", sagte der SC-Trainer. „Wir werden versuchen, so viel Kreativität wie möglich einzubringen, mit aller Energie, die wir haben, auf den Platz zu gehen und alles aus uns herauszuholen, was in unserer Macht steht."     

 

Verzichten muss der Sport-Club weiterhin auf Amir Abrashi, Mike Frantz, Florian Niederlechner, Yoric Ravet und Caleb Stanko. Offen sind zudem die Personalien Nicolas Höfler und Robin Koch. Beide hatten angeschlagen bis einschließlich Freitag keine Trainingseinheit mit der Mannschaft absolviert. Wieder eine Option stellt Lucas Höler dar, der einst unter Sandro Schwarz beim FSV Mainz 05 II auflief. 

 

Sina Ojo