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Fotoausstellung "Elf Jahrzehnte SC Freiburg"

 

"Elf Jahrzehnte SC Freiburg" ist der Titel unserer Fotoausstellung zum 110-jährigen Jubiläum des Sport-Club. Dieser Titel ist Programm: Die Ausstellung ist chronologisch in 11 Dekaden unterteilt, angefangen von 1904 bis 1914 bis hin zum bis dato letzten Jahrzehnt von 2004 bis 2014. Die Fotos aus den 8 Dekaden von 1904 bis 1984 sind dabei in den Räumen des Oskar-Müller-Foyers in der Haupttribüne zu sehen, die Fotos aus den Jahren von 1984 bis 2014 im ersten und zweiten Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes. Am Samstag, den 13. Juni  ist die Ausstellung ein letztes Mal für alle Fans von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Zu jeder einzelnen Dekade erläutert ein kleiner Einführungstext wichtige Ereignisse und Entwicklungen, und in der Rubrik "Elf aus 110" wird jeweils ein Spieler vorgestellt, der sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht hat - auf dem Spielfeld, manchmal aber auch noch weit darüber hinaus. Die kleine Fotoauswahl aus jedem Jahrzehnt zeigt außerdem Mannschaften, Spielszenen und nicht zuletzt die unterschiedlichen Plätze, auf denen der SC in den 110 bewegten Jahren seines Bestehens gespielt hat.

 

Für das große Engagement bei der Konzeptionierung der Ausstellung und ihrer Umsetzung möchte sich der SC Freiburg bei Uwe Schellinger bedanken. Da die Geschichte des SC Freiburg noch immer verhältnismäßig bruchstückhaft dokumentiert ist, bitten wir alle Besucher, die noch interessante Dokumente wie Fotos, alte Stadionhefte, Plakate oder Sonstiges besitzen, sich mit dem SC-Archiv (archiv@scfreiburg.com) in Verbindung zu setzen.

 

Wir wünschen Ihnen mit der Ausstellung viel Spaß und zahlreiche neue und spannende Erkenntnisse zur Geschichte des SC Freiburg.

 

 

scfreiburg.com: Herr Schellinger, von Ihnen stammen das Konzept und der Titel zur Fotoausstellung zum 110-jährigen Jubiläum des SC Freiburg...

 

Uwe Schellinger: Ich saß in einer Arbeitsgruppe des SC, in der über eine Ausstellung diskutiert wurde. Ich habe dann versucht, einen vernünftigen formalen und inhaltlichen Rahmen dafür zu entwickeln. Das wurde in der Gruppe weitgehend für gut und auch umsetzbar befunden in der relativ kurzen Zeit, die für ein Projekt dieser Art zur Verfügung stand.

 

 

Umgesetzt wurde das Projekt jetzt als Fotoausstellung unter dem Titel "Elf Jahrzehnte SC Freiburg".

 

Der Titel spielt ein bisschen Doppelpass mit dem Titel des Buches, das der SC zu seinem 100. Geburtstag herausgegeben hat: "Hundert Jahre 90 Minuten".

 

 

Seit wann beschäftigen Sie sich schon mit der SC-Historie?

 

Als ehrenamtlicher Archivar seit gut zwei Jahren. Als Historiker und anderseits SC-Fan und Mitglied habe ich aber schon 2006 Martin Braun darauf angesprochen. Der war damals Pressesprecher, und es war eine Zeit, in der die Beschäftigung mit der Fußballgeschichte auch wegen der WM in Deutschland zu boomen begann.

 

 

Aber beim SC eher nicht, oder?

 

Überhaupt nicht. Martin Braun verwies mich an den Ältestenrat, der satzungsgemäß für die Traditionspflege zuständig ist. Aber passiert ist dann lange nichts. 2011 ist Jörg Weber, der Vorsitzende des Ältestenrats, dann auf mich zugekommen. Ich vermute, auch weil Achim Stocker 2009 gestorben war, und es das Gefühl gab, man dürfe die Geschichte des SC jetzt nicht einfach vergessen.

 

 

Wobei Achim Stocker angeblich das Archivmaterial, das nicht schon beim Bombenangriff 1944 verbrannt war, in den 1970ern zum Müll gebracht haben soll...

 

Eine von vielen Geschichten, von denen keiner mehr weiß, ob sie stimmen. Sehr viel Material war jedenfalls nicht da, als ich vor allem mit der Unterstützung von Klaus Steinwarz und Ditmar Heizmann aus dem Ältestenrat angefangen habe, die Umzugskartons im Stadionkeller, in denen alles lagerte, auszuräumen.

 


Das Material, das der 2006 verstorbene, frühere Ältestenratsvorsitzende Peter Martin vor dem 100jährigen des SC zusammengetragen hatte?

 

Das und verschiedenes mehr. Nicht sehr viel, wie gesagt. Deshalb versuchen wir Mitglieder und Fans immer wieder zu animieren, uns zur Verfügung zu stellen, was sie noch finden: Zeitschriften, Fotos - alles. Regelmäßig bin ich bei Tagungen der Vereinsarchive und höre wie andernorts Museen in Stadien gebaut werden und weiß dann noch besser: Beim SC bleibt die Dokumentation der Vereinsgeschichte ein wichtiger Auftrag für die Zukunft.