Jetzt den Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Wir geben Ihre Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Abmelden jederzeit möglich.

  1. Newsletter
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Twitter

Faktenfutter zur Partie gegen den FCB

 

 

Die Daten und Fakten zum Auswärtsspiel beim FC Bayern (Sonntag, 15:30 Uhr, live auf Sky und im Ticker auf scfreiburg.com):

 

Der Sport-Club reist mit dem neuen Vereinsrekord von fünf Bundesliga-Siegen in Folge nach München. Ungeschlagen sind die Breisgauer gar seit sieben Bundesliga-Partien – der SC ist in diesem Zeitraum das erfolgreichste Team der Bundesliga (17 Punkte), erzielte seitdem auch so viele Tore wie keine andere Mannschaft (19) und kassierte so wenige Gegentreffer wie keine andere (5).

 

Auch als FC Bayern gehöre eine Niederlage mal dazu, so Trainer Hansi Flick nach dem 2:3 in der Vorwoche in Mönchengladbach. Damit hat er zweifelsohne Recht, zumal die Münchner nach 15 Spieltagen 6 Punkte mehr auf dem Konto (33) haben als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison und 3 mehr als vor 2 Jahren – und dank der Niederlage der Leipziger weiterhin Tabellenführer sind. Auch wenn wahrlich nicht alles rund läuft: Gemessen an der Punkteausbeute haben die Bayern ihre beste Zwischenbilanz seit 3 Jahren (2017/18 waren es 35 Zähler). Und wenn sie erst einmal ins Rollen kommen…

 

Das 5:0 am vergangenen Spieltag gegen Köln war einer der drei höchsten Bundesliga-Siege der Freiburger, der höchste seit über 20 Jahren und damit der höchste unter Christian Streich. Zuvor waren so hohe Siege nur unter Volker Finke gelungen (1999 gegen Rostock und 2000 gegen Bochum ebenfalls jeweils 5:0).

 

Die erfolgreiche Offensive der Freiburger hat viele Gesichter. Vincenzo Grifo ist mit sieben Treffern (eingestellter persönlicher Saisonrekord) Top-Torschütze seines Teams und zudem der erfolgreichste Standardschütze der Bundesliga (neun Standards zu Toren, darunter fünf Ecken). Roland Sallai traf in dieser Saison bereits viermal und damit genauso oft wie in den vorherigen beiden Spielzeiten zusammen. Philipp Lienhart gehört mit drei Treffern (alle nach Ecken) zu den torgefährlichsten Abwehrspielern der Bundesliga. Insgesamt trugen sich beim SC in dieser Saison damit nun schon 10 Spieler in die Torschützenliste ein.

 

Es war das 6. Bundesliga-Spiel in Folge, in dem der Sport-Club mindestens zwei Treffer erzielte – eine solche Serie war den Breisgauern einzig in der Saison 1994/95 einmal gelungen, eine längere noch nie. Insgesamt kommt der SC Freiburg nun auf 28 Saisontore, so viele wie nach 15 Spieltagen nur einmal zuvor (1994/95 waren es sogar 30).

 

Lucas Höler, in der Vorwoche gegen Köln Torschütze zum 5:0-Endstand, erzielte in seiner Bundesliga-Karriere gegen keinen anderen Verein so viele Tore wie gegen den FC Bayern (3) – wer kann das schon von sich behaupten?

 

Die Bayern verloren am 15. Spieltag in Mönchengladbach trotz einer Führung mit 2:3. Das erinnert an die Saison 2019/20, als die Münchner am 14. Spieltag in Mönchengladbach ebenfalls nach einer Führung verloren (1:2) – und anschließend durch die Bundesliga marschierten und aus den restlichen 20 Partien bis Saisonende 58 der 60 möglichen Punkte holten (19 Siege und ein Remis).

 

Am 7. August 1993 bestritt Freiburg beim FC Bayern seine allererste Bundesliga-Partie – sie endete wie fast alle Gastspiele beim Rekordmeister mit einer Niederlage (1:3, Oliver Freund ging als erster Torschütze in Freiburgs Bundesliga-Geschichte ein). Lediglich in drei der 20 Partien bei den Bayern punkteten die Breisgauer, zuletzt im November 2018 (1:1 durch ein spätes Tor von Lucas Höler); gewonnen haben sie beim Rekordmeister noch nie.

 

Die Bayern spielten seit 10 Bundesliga-Partien nicht mehr zu null, so lange wie zuletzt vor 20 Jahren. In der Saison 2000/01 waren es 12 Spiele in Folge mit mindestens einem Gegentor, das ist Vereinsnegativrekord – aber damals wurden die Münchner am Ende bekanntlich dennoch Meister.

 

Bayerns 46 Tore nach 15 Spieltagen sind die viertbeste Ausbeute der Bundesliga-Geschichte, die beste seit mehr als 40 Jahren. Übertroffen wird diese Anzahl lediglich vom FC Bayern selbst (50 in der Spielzeit 1976/77), von Mönchengladbach und dem 1. FC Köln (1967/68 bzw. 1977/78 jeweils 47). Zu Hause erzielte der Rekordmeister in dieser Bundesliga-Saison mehr Treffer (28, macht im Schnitt exakt vier pro Partie) als elf Teams insgesamt.

 

24 Gegentreffer stehen für die Bayern zu Buche, so viele wie nach 15 Spieltagen zuletzt in der Saison 1981/82 (damals waren es sogar 25, im Tor standen Manfred Müller bzw. Walter Junghans). 24 Gegentore sind genauso viele wie beispielsweise Freiburg oder Bielefeld hinnehmen mussten. Mit 24 (oder mehr) Gegentreffern nach 15 Spieltagen wurden in der Bundesliga-Geschichte nur 2 Mannschaften Meister: die Bayern 1973/74 (29 Gegentore nach 15 Runden) und der 1. FC Köln 1977/78 (24).