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SC-Frauen unterliegen Hoffenheim klar

 

Die SC-Frauen müssen sich am 10. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga der TSG 1899 Hoffenheim mit 1:5 (0:3) geschlagen geben

 

Eine Woche nach dem torlosen Remis bei der SGS Essen hieß es am heutigen Sonntag „Derby-Time" im Möslestadion. Mit Hoffenheim empfing der Sport-Club den Tabellenvierten der Liga. Die Partie Südbaden gegen Nordbaden, die ohne Zuschauer stattfinden musste, wurde um Punkt 14 Uhr von Vanessa Arlt angepfiffen.

 

SC-Coach Daniel Kraus musste weiterhin auf die Dienste der langzeitverletzten Jobina Lahr, Kim Fellhauer, Victoria Ezebinyuo und Giovanna Hoffmann verzichten. Der Sport-Club ging mit zwei Wechseln in der Startelf, Rebecca Knaak für Samantha Steuerwald und Lina Bürger für Stefanie Sanders, in die Partie. Bei strahlendem Sonnenschein entwickelte sich von Beginn an eine intensive Begegnung zweier Teams, die zuletzt durch gute Leistungen überzeugen konnten.

 

Es dauerte bis zur achten Spielminute, da setzte der Sport-Club ein erstes Ausrufezeichen in der Offensive. Nachdem Hasret Kayikci 18 Meter vor dem Hoffenheimer Gehäuse von den Beinen geholt wurde, trat sie selbst zum fälligen Freistoß an. Der gut getretene Ball fand jedoch nur den Weg an den linken Pfosten - Glück für TSG-Schlussfrau Ann-Kathrin Dilfer, die hier chancenlos gewesen wäre.

 

Hoffenheim tauchte seinerseits das erste Mal in der 16. Minute vor dem Kasten des SC auf. Nach Eckball von der rechten Seite traf Paulina Krumbiegel den Unterarm von SC-Verteidigerin Lisa Karl. Schiedsrichterin Vanessa Arlt zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Hoffenheims Nicole Billa ließ sich nicht zwei Mal bitten und netzte unhaltbar zur 1:0-Führung für die Kraichgauerinnen ein.

 

Dem Führungstreffer geschuldet, übernahmen die Gäste nun zusehends das Heft des Geschehens und setzten immer wieder brandgefährliche Nadelstiche in Richtung SC-Gehäuse. In der 26. Minute belohnte sich die TSG und schlug erneut zu. Eine eigentlich eher harmlos wirkende Hereingabe von Paulina Krumbiegel fand den Kopf von Tabea Waßmuth, die mit etwas Glück auf 2:0 für die Hoffenheimerinnen stellte.

 

Für den Sport-Club sollte es nur fünf Minuten später aber noch schlimmer kommen. Erneut stand Tabea Waßmuth nach Zuspiel von Franziska Harsch völlig blank im Freiburger Strafraum und fackelte nicht lange. Ihre Direktabnahme aus kurzer Distanz fand den Weg vorbei an SC-Schlussfrau Lena Nuding und es stand 0:3 aus Sicht der Hausherrinnen (31.). Die SC-Frauen blieben jedoch weiterhin bemüht und steckten nicht auf. Pech dann für die Kraus-Elf in der 36. Spielminute, als ein abgefälschter Schuss von Marie Müller erneut am Aluminium landete.

 

Kurz vor dem Pausenpfiff dann noch einmal großes Pech für den Sport-Club, als sich Hasret Kayikci aus 20 Metern Torentfernung ein Herz fasste und abzog, ihr satter Rechtsschuss dieses Mal aber an der Querlatte landete. Somit ging es mit einer klaren 3:0-Führung für das Team aus Nordbaden in die Kabinen.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste einen Blitzstart in den zweiten Durchgang. Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da schlug die äußerst effiziente Offensivabteilung der TSG erneut zu. Paulina Krumbiegel erhöhte durch ihren Treffer aus kurzer Distanz auf 4:0 für Hoffenheim (48.). Die Partie war nun endgültig entschieden.

 

Der Tabellenvierte schaltete ob der klaren Führung einen Gang zurück, ließ den Sport-Club kommen und blieb aber selbst durch sein gutes Umschaltspiel immer gefährlich. In der 65. Minute dann doch noch einmal verhaltener Jubel bei den Breisgauerinnen. Die am heutigen Tag gefährlichste Freiburgerin, Hasret Kayikci, verkürzte durch einen gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck zum 1:4.

 

Den Schlusspunkt in dieser Begegnung zu setzen, war dann aber wieder dem Team von Gästetrainer Gabor Gallai vorbehalten. Nach einem gut vorgetragenen Konter bediente die zwischenzeitlich eingewechselte Jana Beuschlein die mitgelaufene und besser postierte Nicole Billa, die den 5:1-Endstand markierte. Unter dem Strich ein sicherlich verdienter, wenngleich auch ein etwas zu hoch geratener Auswärtserfolg der TSG 1899 Hoffenheim.

 

Für die SC-Frauen wird der Ball in der Liga nun für drei Wochen ruhen. Grund hierfür sind die anstehenden Qualifikationsspiele zur Fußball-Europameisterschaft 2022 in England und das Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen. Das nächste Pflichtspiel der „Kraus-Elf" findet somit am 5. Dezember (14 Uhr) statt. Hier trifft der Sport-Club im Achtelfinale des DFB-Pokals auf den Regionalligisten SV 67 Weinberg, ehe man dann am 13. Dezember (14 Uhr) zur letzten Partie der Hinrunde beim Aufsteiger SV Meppen zu Gast sein wird.

 

Thomas Andres

 

Stimmen zum Spiel:

SC-Trainer Daniel Kraus: „Unsere Körpersprache und Zweikampfverhalten in Halbzeit eins waren nicht gut. Hoffenheim war handlungsschneller, hat es gut gespielt und wir waren heute einfach nicht bei 100%. Wir haben in der Höhe verdient verloren und dies gilt es nun aufzuarbeiten."