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Wo das Füchsle das Lüchsle trifft

 

Im Rahmen der Naturschutzkooperation des WWF und des SC Freiburg unter dem Motto „Heimspiel für die Wildnis“ wurde am Montag der Wildnis-Erlebnispfad im Oberrieder Ortsteil St. Wilhelm eröffnet. Beteiligt an der Umsetzung und Förderung des Projekts waren außerdem das Biosphärengebiet Schwarzwald und das Umweltministerium Baden-Württemberg.

 

Der Wildnis-Lehrpfad erstreckt sich über knapp fünf Kilometer mit vierzehn interaktiven Stationen, die kleinen und großen Entdeckern die heimischen Wälder näherbringen. Hier darf die Natur wieder Natur sein – warum das wichtig ist und sowohl Mensch als auch Waldbewohner auf die Urwälder von morgen angewiesen sind, erklären die Pfadmaskottchen Lüchsle und Füchsle an den einzelnen Stationen.

 

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Vorstellung der Kooperation zwischen dem Sport-Club und dem WWF wurde dem baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller, der Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, Fachbereichsleiterin Diana Pretzell vom WWF sowie SC-Vorstand Oliver Leki die Ehre zuteil, den Pfad offiziell zu eröffnen.

 

„Auf dem Wildnis-Erlebnispfad wandern die Besucherinnen und Besucher an den besonders geschützten Kernzonen des Biosphärengebietes entlang.  Diese Kernzonen bieten wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der natürlichen Artenvielfalt. Nur was wir kennen, können wir auch schätzen und schützen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

 

„Gerade in der aktuellen Situation der Corona-Beschränkungen bietet der Wildnis-Erlebnispfad eine willkommene Abwechslung im Freiraum der Natur“, so Diana Pretzell vom WWF: „Darüber hinaus erfahren die Besucher mehr über ein Thema, das während der Pandemie wieder in den Vordergrund getreten ist: Eine gesunde Natur schützt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern ganz besonders auch uns Menschen.”

 

Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, sagte: „Der Pfad verdeutlicht, was Naturschutz und Sport gemeinsam erreichen können. Familien können einen Ausflug in der Wildnis mit Spaß und Bewegung verbinden. Die Stationen vermitteln dabei spielerisch wichtige Tipps für einen fairen Umgang mit der Natur.“

 

Anschließend machte sich der kleine Tross daran den Beginn des Pfades zu erkunden und die unberührte Natur zu genießen. An dieser Stelle sei nicht zu viel verraten, aber bereits an den ersten Stationen ist Körpereinsatz gefragt, um dem Wald seine Geheimnisse zu entlocken. Start und Ziel sind am alten Schulhaus von St. Wilhelm (Feldbergstraße 7).