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Niederlage beim Tabellenführer

Am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der SC Freiburg bei Europa-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach mit 2:4 (1:1) verloren.

 

Marcus Thuram brachte die Heimelf am ersten Advent früh in Führung (3. Minute), Jonathan Schmid glich kurz später aus (6.). Direkt nach Wiederanpfiff trafen Breel Embolo (46.) und Patrick Herrmann (51.). Zwar gelang Lucas Höler noch der Anschluss (58.), doch Embolo (71.) erhöhte zum Endstand. Damit belegt der Sport-Club mit weiterhin 22 Punkten den zwischenzeitlichen Platz sechs.

 

Gulde und Schlotterbeck neu in der Startelf

 

Das Trainerteam um Christian Streich entschied sich acht Tage nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen für zwei personelle Änderungen in der Anfangself.

 

In der auf ein 3-4-3 ausgerichteten Formation rückte Geburtstagskind Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung ebenso an die Seite von Dominique Heintz wie Manuel Gulde, der erstmals in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz stand. Flankiert wurde die Abwehr von Jonathan Schmid (rechts) und Christian Günter (links). Auf der Doppelsechs positionierten sich Robin Koch und Nicolas Höfler, den Offensivpart teilten sich Nils Petersen, Janik Haberer und Lucas Höler. Philipp Lienhart und Brandon Borrello nahmen diesmal zunächst auf der Bank Platz.

 

Die Hausherren wechselten nach dem 1:0 am Donnerstag in der Europa League gegen den Wolfsberger AC fünfmal. Patrick Herrmann, Tony Jantschke, Nico Elvedi, Florian Neuhaus und Breel Embolo ersetzten Tobias Strobl, Lars Stindl, Alassane Plea, Oscar Wendt und Jonas Hofmann.

 

Früher Rückstand, gedankenschnelle Reaktion

 

Ein besinnlicher Start in die Adventszeit? Fehlanzeige. Beide Mannschaften suchten vom Anpfiff weg ihr Heil in der Flucht nach vorne – und fanden es jeweils früh. Erst war es Gladbachs Rami Bensebaini, der einen Freistoß per Kopfball auf Mark Flekken brachte. Der Freiburger Keeper wehrte den Angriff nach vorne ab und spielte den Ball damit unabsichtlich in den Lauf von Marcus Thuram. Schuss, Tor, 0:1 aus SC-Sicht (3.).

 

Doch die Gäste ließen sich nicht beirren und lieferten die Antwort im Gegenzug. Wieder ein Freistoß, diesmal kurz vor dem Sechzehner der Hausherren. Schmid trat an, setzte einen Rechtsschuss direkt ins Netz (6.) und stellte die Uhren im Borussia-Park wieder auf null.

 

Jubel bei den etwa 1.000 mitgereisten SC-Fans und all den SC-Sympathisanten vor dem Fernseher, gefolgt von einigen nervenzehrenden Minuten. Denn die Freiburger wurden von den top besetzten Gladbachern in der Folge unter Dauerbeschuss genommen.

 

Ohne Wechsel in Durchgang zwei

 

Dass es auch zur Pause noch 1:1 stand, hatten SC-Vizekapitän Christian Günter und seine Kollegen nicht zuletzt einer Abseitsposition von Thuram zu verdanken, der den Treffer seines Kollegen Breel Embolo ungültig machte (22.), dann dem linken Pfosten, der Thurams Doppelpack vereitelte (25.) und schließlich dem Bein des reaktionsschnellen Flekken, der Herrmanns Schuss parierte (30.).

 

Aufgewärmt und unverändert starteten die 22 Mann in die zweite Hälfte des südbadisch-niederrheinischen Duells. Die Rollen waren ähnlich verteilt wie zuvor: Die Gladbacher waren weiter dauerhaft am Drücker. Die Freiburger verteidigten nach Kräften – Pfosten und Flekken hielten einen Foulelfmeter (49.) – und setzten auch in der Offensive hin und wieder die viel zitierten Akzente. Mit einem Leverkusen-Gedächtnis-Flugkopfball von Höler, der auch der Abseitsprüfung durch die Videoschiedsrichter standhielt (58.), erzielten die Gäste so immerhin den Anschluss.

 

Doch die Tore des starken Gladbacher Kollektivs um Breel Embolo (46., 71.) und Herrmann (51.) wogen in der Summe zu schwer. So trat der Sport-Club die Heimreise ohne Punkte an.

 

Am Ende einer verkürzten Trainingswoche empfängt der Sport-Club am Samstag (15.30 Uhr, live auf Sky und im Ticker auf scfreiburg.com) den VfL Wolfsburg im Schwarzwald-Stadion.

 

Sina Ojo

 

 

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