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Klarer Heimsieg gegen Ingolstadt

Mit zielstrebiger Entschlossenheit

Die U19 des SC Freiburg hat ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr überzeugend und hochverdient mit 5:1 (4:0) gegen den FC Ingolstadt 04 gewonnen. In der Freiburger Fußballschule erzielten am zwölften Spieltag der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest Julius Tauriainen (7.), Guillaume Furrer (9./43.), Drilon Kastrati (32.) und Emilio Kehrer (73., FE) die Tore für das Team von Thomas Stamm und Ewald Beskid. Für die Gäste traf im zweiten Durchgang Moritz Mühlrath (62.).

 

Während die Umgebung der Freiburger Fußballschule noch in vormittäglichen Novembernebel gehüllt war, herrschten auf dem Platz am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest schon zur Pause klare Verhältnisse. Vier Tore hatte die U19 des SC gegen den FC Ingolstadt in der ersten Halbzeit vorgelegt, dazu mit einem vergebenen Foulelfmeter und zwei Pfostentreffern Chancen auf eine noch höhere Führung verpasst.

 

„Kompliment an die Mannschaft, der Sieg war auch in der Höhe verdient. Erfreulich war, dass man vieles von dem sehen konnte, woran wir in den letzten beiden Wochen gearbeitet haben", sagte Trainer Thomas Stamm nach der Begegnung, der auch bei den A-Junioren eine Länderspielpause vorausgegangen war. Das Spiel und die Intensität gegen den Ball sowie die Zielstrebigkeit Richtung Tor seien Inhalte der Trainingsarbeit gewesen. „Umso schöner", so Stamm, „wenn es dann wie heute auch gelingt, vieles vom Matchplan umzusetzen und gleich gut drin im Spiel zu sein."

 

Konzentriert, entschlossen und mit klarem Kombinationsspiel attackierte die U19 im letzten Bundesliga-Heimspiel dieses Jahres von Beginn an den Gegner, der die Freiburger Ende August in der ersten Runde des DFB-Pokals der Junioren mit 2:0 bezwungen hatte. Auch was die Effektivität betraf, überzeugte der Sport-Club schon in der Anfangsphase. Nach einer abgewehrten Flanke von Noah Weißhaupt traf Julius Tauriainen (7.) mit einem Direktschuss aus 15 Metern zur frühen Führung. Und auch den nächsten Freiburger Angriff konnte Guillaume Furrer wenig später mit einem Distanzschuss in die linke Ecke erfolgreich abschließen (9.).

 

Nach diesem Doppelschlag dominierten die Gastgeber die Partie bis zur Pause nahezu  komplett und kamen zu weiteren Chancen. Kevin Schade (19.) verpasste nach einem Pass in den Lauf von Tauriainen knapp den dritten Treffer, ebenso wie kurz darauf Drilon Kastrati mit einem Schuss aus der Distanz. Die Ingolstädter hatten den präzisen Kombinationen und dem Willen des Teams von Thomas Stamm und Ewald Beskid, das Spiel auf seine Seite zu ziehen, zunächst kaum etwas entgegen zu setzen.

 

Seinen nächsten Versuch aus der Distanz stattete Kastrati (32.) nach einem weiteren sehenswerten Angriff mit größerer Präzision aus und erhöhte mit Hilfe des linken Innenpfostens nach einer halben Stunde auf 3:0. An der Entschlossenheit und Konsequenz, mit der die SC-Junioren den Weg in den Ingolstädter Strafraum suchten, änderte auch der klare Vorsprung nichts. Nur drei Minuten später zog wieder Furrer in den Strafraum und konnte von Luca Trslic nur durch ein Foulspiel am Abschluss gehindert werden. Furrer (36.) trat selbst zum fälligen Elfmeter an, schoss den Ball aber über das Tor.

 

Die enorm starke und druckvolle erste Freiburger Hälfte komplettierten schließlich zwei Aluminiumtreffer und das letzte SC-Tor vor der Pause. Weißhaupt traf aus spitzem Winkel den langen Pfosten, und nur eine Minute später köpfte Furrer an die linke Torstange. Von daher waren die Gäste mit dem Pausenstand noch recht gut bedient, auch wenn Furrer (43.) nach einem Zuspiel in den Strafraum mit einem Schuss unter die Latte vor dem Gang in die Kabinen zum zweiten Mal traf.

 

„Dass der Gegner in der zweiten Halbzeit noch einmal kommt, war klar", sagte Thomas Stamm über die weitere Spielentwicklung. „Ich war trotzdem zufrieden damit, wie wir nach der Pause weitergemacht haben, auch wenn wir den zweiten Durchgang nicht erneut für uns entscheiden konnten."

 

Ein kleiner Spannungsabfall war den Gastgebern anfangs anzumerken, trotzdem war es mit Kevin Schade (53.) ein Freiburger, der nach einer Flanke von Kimberley Ezekwem zur nächsten guten Gelegenheit kam. Per Direktabnahme scheiterte aber auch der Stürmer am Pfosten. Mit einem Freistoß aus dem Halbfeld in die lange Ecke konnte Moritz Mühlrath (62.) nach einer guten Stunde zwar noch einmal für Ingolstadt verkürzen. Außer einem Schuss von Frederic Benedix, den SC-Keeper Noah Atubolu abwehrte, verzeichneten die Gäste aber keine weiteren Möglichkeiten mehr.

 

„Hinten raus haben wir gut verteidigt und sind auch vorne noch einmal in die Räume gekommen", sagte Stamm. Wobei sich die Mannschaft in den letzten 25 Minuten gleich wieder einige gute Möglichkeiten herausspielte, um den Vorsprung erneut auszubauen. Weißhaupt sowie die eingewechselten Lars Kehl und Emilio Kehrer verpassten dies zunächst. Doch nach einem Foul von Niklas Mahler an Weißhaupt zeigte Schiedsrichter Arianit Besiri zum zweiten Mal auf den Elfmeterpunkt. Diesmal trat Kehrer (73.) zur Ausführung an und verwandelte flach zum Endstand.

 

Nach dem siebten Saisonsieg steht die U19 des SC Freiburg mit jetzt 23 Punkten weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende folgt in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest der letzte Spieltag der Hinrunde, welche der Sport-Club mit der Auswärtspartie bei Kickers Offenbach (Sonntag, 01.12., 12 Uhr) beendet.

 

Dirk Rohde