Jetzt den Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Wir geben Ihre Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Abmelden jederzeit möglich.

  1. Newsletter
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Twitter

Mit Elan gegen die Adler

Der Sport-Club beschließt mit der Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt den elften Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20. Anpfiff zur Partie am Sonntag ist um 18 Uhr (live auf Sky und im Ticker auf scfreiburg.com). Das Schwarzwald-Stadion ist ausverkauft. Da die A5 an der Anschlussstelle Rust bis Montagmorgen voll gesperrt ist, empfiehlt der Sport-Club den Fans, die aus dieser Richtung anreisen, deutlich mehr Zeit bei der Anfahrt einzuplanen.

 

Bevor Teile des Teams zu ihren Nationalmannschaften reisen – unter Ihnen Robin Koch und Luca Waldschmidt, die am Freitag von Joachim Löw für die anstehenden Spiele in die Deutsche A-Nationalmannschaft berufen wurden – steht für den Sport-Club nach den Partien gegen Dortmund und Leipzig ein weiteres Heimspiel gegen eine international spielende Mannschaft an.

 

"Außergewöhnlich, was Frankfurt leistet"

 

Die Frankfurter, die in der Liga zuletzt mit einem 5:1 (2:1) gegen den FC Bayern München auf sich aufmerksam machten, bestätigen bislang ihre Form aus der Vorsaison. „Es ist bemerkenswert und außergewöhnlich, was Frankfurt leistet“, zollt auch Christian Streich dem kommenden Gegner Respekt. Taktisch sei die SGE enorm flexibel, hinzu komme der große Kampfgeist, der die Mannschaft ausmache, lobt Streich.

 

Der Sport-Club wiederum hat in den ersten zehn Spielen der Saison bewiesen, dass er sich auch vor großen Namen nicht verstecken muss. Voraussetzung dafür: Die mannschaftliche Geschlossenheit, taktische Disziplin und Bissigkeit, mit denen der Sport-Club insbesondere in den Heimspielen gegen Borussia Dortmund (2:2) und RB Leipzig (2:1) reüssierte. „Wir haben bisher eine gute Haltung an den Tag gelegt. Das müssen wir aber auch, sonst würden wir nicht in der Bundesliga spielen“, weiß Streich.

 

Bislang ist der Sport-Club die Mannschaft der späten Treffer. Zuletzt war es Nils Petersen, der mit seinem Tor gegen Werder Bremen (2:2) in der 87. Minute den mitgereisten Freiburger Anhang in Ekstase versetzte. Aber auch gegen Dortmund, Leipzig, Mainz und Paderborn traf der Sport-Club in der Schlussphase.

 

Lohn für die engagierten Auftritte des Sport-Club sind 18 Punkte und Platz fünf. „Wir haben eine gute Stimmung im Team, aber für Euphorie gibt es keinen Grund“, schränkt Streich dennoch ein. Gegen den SV Werder Bremen beispielsweise hatte den Freiburgern phasenweise die nötige Konsequenz in Zweikämpfen und bei Standards gefehlt. „Daraus sind dann immer sofort Torchancen für Bremen entstanden“, warnt der dienstälteste Bundesligatrainer. Positiv hingegen war Streich die Geduld und taktische Variabilität aufgefallen, mit der seine Mannschaft in der Schlussphase auf den Ausgleich hingearbeitet hatte.

 

Einige angeschlagene Spieler


Gegen die Hessen, die am Donnerstag – ebenfalls durch einen Treffer in letzter Sekunde – in der Europa League mit 1:2 gegen Standard Lüttich verloren, ist das Freiburger Trainerteam zu Umstellungen gezwungen. Fehlen werden definitiv der gesperrte Janik Haberer (Gelb-Rot), Amir Abrashi (muskuläre Probleme) und Lino Tempelmann (Innenbandverletzung im Knie). Auch Alexander Schwolow wird nach seinem Muskelfaserriss höchstwahrscheinlich noch nicht zum Einsatz kommen. Ebenfalls fraglich sind Einsätze von Nicolas Höfler und Luca Waldschmidt, die zuletzt angeschlagen waren.

 

Die Länderspielpause im Anschluss an das Spiel gegen die Adler kommt dem Freiburger Trainerteam dementsprechend vermutlich nicht ungelegen. Vorher allerdings sind im Schwarzwald-Stadion noch einmal 90 Minuten Hochspannung angesagt. Und wer weiß, vielleicht beweist der Sport-Club ja einmal mehr seine Vorliebe für späte Treffer.  

 

 

David Hildebrandt