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"Die Begeisterung ist immer noch die gleiche"

 

In den Sommerferien veranstaltete der Sport-Club Füchsle-Camps mit und bei 14 regionalen Amateurvereinen für insgesamt 840 Kinder. Einer der Vereine ist der SV Todtnau, der schon bei der Premiere im Jahr 2010 mit dabei war - damals wie heute mit Gerhard Asal, der sich als Ansprechpartner des Vereins noch heute um die Organisation der dreitägigen Fußball-Freizeiten kümmert.

 

"Es macht einen schon auch stolz, quasi ein Kind der ersten Stun­de zu sein", sagt Gerhard Asal. Wie beim ersten Füchsle-Camp des Sport-Club beim SV Todtnau im Jahr 2010 ist der seit über 20 Jahren ehrenamtlich im Verein tätige Asal auch bei der zehnten Auflage weiterhin Ansprechpartner der Gastgeber im Vorfeld und als in den Sommerferien 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 7 und 13 Jahren beim diesjährigen Füch­sle-Camp im Kandermattstadion dabei waren. Ausgebucht war die Veranstaltung schon seit längerem, "wie immer in den letzten Jahren", so Gerhard Asal. 

 

Insgesamt 26 Füchsle-Camps mit über 1500 Teilnehmern organi­siert der SC Freiburg dieses Jahr in den Oster-, Pfingst-, Sommer- ­und Herbstferien unter dem Motto „SC Freiburg - mehr als Fuß­ball" mit und bei Amateurvereinen in der Region. "Man nimmt schon wahr, dass sich der SC auch mit vielen anderen tollen Pro­jekten gesellschaftlich engagiert, sein Umland mitnimmt und viele für den Verein begeistert", sagt Asal. Diese Basisorientierung ma­che den Sport-Club mit seinem ganzen Handeln ebenfalls aus. 

An das erste Füchsle-Camp erinnert sich das frühere Vorstands­mitglied des SV Todtnau noch gut. Der Sport-Club startete da­mals mit drei Fußball-Freizeiten und suchte Partnervereine. Den Kontakt zum SV Todtnau stellte Uwe Staib, der aktuelle Co-Trainer der U23 des SC her, der in der Jugend selbst für den SV Todtnau spielte. 40 Kinder kickten und übten beim anfangs noch vier Tage dauernden Füchsle-Camp in Todtnau. Den Ab­schluss bildete ein spezielles Highlight: Gemeinsam fuhren alle Teilnehmer nach Freiburg zum Schwarzwald-Stadion, besuch­ten eine Trainingseinheit der SC-Profis und sammelten Auto­gramme. "Da war ich selber mit dabei und das war auch für mich ein besonderes Erlebnis", erinnert sich der 46-Jährige

 

Mittlerweile gehört zum letzten Tag jedes Füchsle-Camps ein Familiennachmittag, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam am Ball sind. In Todtnau, schätzt Gerhard Asal, kämen rund 40 Pro­zent der Teilnehmer aus dem Umkreis der Stadt im Südschwarz­wald. "Viele nehmen schon einen gewissen Aufwand in Kauf, um dabei zu sein." Eines, so Asal, habe sich über all die Jahre nicht verändert: "Die Begeisterung und Vorfreude bei den Kindern ist immer noch die gleiche wie beim ersten Mal vor zehn Jahren." Was selbst bei vielen Eltern zu beobachten sei.

 

Neben dem abwechslungsreichen und immer wieder um neue Elemente ergänzten, professionell organisierten Fußballpro­gramm der SC-Trainer schätzt er bei den Füchsle-Camps auch den respektvollen Umgang miteinander. Dass darauf geachtet und vermittelt werde, den anderen und der jeweiligen Gruppe gegenüber mit Respekt und Fairness zu begegnen, sei für die Kinder etwas, das sie auch in die Schule und in ihren Heimatver­ein mitnehmen können. Darüber hinaus bestätige die regelmäßi­ge volle Auslastung das Konzept der Camps.

 

Dirk Rohde