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"Ein großer Ansporn für mich"

 

Luca Waldschmidt hat ein bewegtes Jahr hinter sich: Auf 30 Bundesligaeinsätze im Dress des SC mit neun Toren und drei Vorlagen, folgte der Titel des Torschützenkönigs bei der U21-Europameisterschaft in Italien und San Marino sowie schließlich die erste Nominierung für die Deutsche A-Nationalmannschaft.

 

Drei Startelfeinsätze, sechs Punkte und zwei Treffer stehen in der Bundesliga-Saison 2019/20 bisher für Luca Waldschmidt zu Buche. Auch der Start in die neue Saison mit dem Sport-Club ist dem Siegener also geglückt. Momentan ist Waldschmidt nun mit Toni Kroos, Marco Reus und Co. auf Nationalmannschaftsreise. Mit der Plattform DFB.de hat er über seine ersten Erfahrungen bei der Nationalmannschaft gesprochen.

 

„Am Anfang ist natürlich noch vieles neu. Manche Spieler, manche Trainer und Betreuer, manche Abläufe, die anders als bei den U-Nationalmannschaften sind - all das habe ich in den ersten Tagen kennengelernt. Mir hat es bislang große Freude gemacht, mit den Jungs zu trainieren und in dem Kreis dabei zu sein. Auf dem Platz geht alles noch schneller als bei der U 21. Du hast weniger Zeit und weniger Raum, musst sehr schnell handeln", berichtet der 23-Jährige.

 

Beim ersten der beiden Qualifikationsspiele für die EM 2020 am vergangenen Freitag gegen die Niederlande saß Luca Waldschmidt auf der Bank, kam allerdings nicht mehr in die Partie. Als drittjüngster Spieler im Kader von Jogi Löw kann der ehemalige HSV- und Eintracht-Spieler dennoch einiges mitnehmen. „Es stehen viele Spieler im Kader, die in ihrer Karriere schon viel erlebt haben. Ihnen merkt man an, dass sie auf dem Platz eine gewisse Routine und Sicherheit ausstrahlen. Sie können auch bei schnellen Spielsituationen auf gewisse Automatismen zurückgreifen und finden immer wieder Lösungen. Da möchte ich auch hinkommen, das ist ein großer Ansporn für mich", erklärt Waldschmidt.

 

Mit Blick auf die kommende EM in ganz Europa (vier Spiele davon in München) und das Turnier in Deutschland 2024 möchte sich Waldschmidt auch im Trikot der Nationalelf „Schritt für Schritt weiterentwickeln". Er sagt: „Wenn man vergleichsweise so nah dran ist und die Aussicht auf zwei Europameisterschaften im eigenen Land hat, möchte man natürlich dazugehören", formuliert der Linksfuß seine Ambitionen. „Jeder Fußballer hat das Ziel, bei solchen Höhepunkten sein Land zu vertreten. Ich kann allerdings gut einordnen, dass ich bei dieser Länderspielmaßnahme zum ersten Mal zum Kreis der Nationalmannschaft zähle. Für mich geht es in erster Linie darum, einen guten Eindruck zu hinterlassen, mich an die Abläufe und das schnellere Tempo zu gewöhnen, um bei einem der nächsten Lehrgänge hoffentlich erneut eingeladen zu werden", fasst Waldschmidt zusammen.