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Strahlende Gesichter bei den Füchsletagen

 

Rund 300 talentierte Nachwuchskicker der Jahrgänge 2009 und 2010 haben am Dienstag und Mittwoch mit großer Begeisterung an den 17. Füchsletagen in der Freiburger Fußballschule teilgenommen. Mit an Bord waren wie immer auch zahlreiche Profis und Trainer des SC, die die Junioren auf dem Platz tatkräftig unterstützten. Und natürlich der Namensgeber: das Füchsle.

 

Dass die Vorfreude auf die kommenden vier Stunden bei den jungen Kickern riesig war, zeigte sich bereits bei der Begrüßung um 9.30 Uhr. Aufgeregt wuselten die Spieler in ihren Trikots auf dem Rasenplatz der Fußballschule umher. Als sich jeder in seiner Gruppe eingefunden hatte, ging es zu den aufgebauten Einheiten auf die Trainingsplätze des Nachwuchsleistungszentrums.

 

An den einzelnen Stationen  neun an der Zahl  standen die unterschiedlichsten Übungen auf dem Programm: Beim Passkegeln beispielsweise mussten drei Teams so schnell wie möglich auf einer Bank stehende Hütchen treffen und umwerfen. Ein paar Meter weiter standen sich jeweils zwei Kicker im Eins-gegen-Eins gegenüber und versuchten, sich gegenseitig zu überspielen. Großen Anklang fand auch der Dribbelfußball, bei dem Zweierteams in kurzen Matches gegeneinander antraten und die Möglichkeit hatten, bei einem Sieg eine Liga aufzusteigen.

 

Gecoacht wurden die Kids, die bei Vereinen aus der ganzen Region kicken, von den Profis, den Jugendtrainern und Fußballschülern. Mit kurzen Kommentaren lobten die Übungsleiter die Kicker, spornten sie an und gaben ihnen im Anschluss und während der 15-minütigen Übungen hilfreiche Tipps.

 

Die Talentsichtungstage in der Fußballschule werden vom Förderverein Freiburger Fußballschule und der Achim-Stocker-Stiftung unterstützt und von Lexware (Co-Sponsor der Freiburger Fußballschule) und der AOK (Gesundheitspartner der Freiburger Fußballschule) präsentiert.

 

Um 11.15 Uhr kamen die Profis aus dem etwa 1,5 Kilometer entfernten Schwarzwald-Stadion angeradelt und waren sofort mitten im Geschehen: Nach einer kurzen aber intensiven Autogrammrunde schlossen sich die Bundesligaspieler den Gruppen an und versuchten sich an den aufgebauten Stationen. „Ich bin jetzt zum achten oder neunten Mal dabei und habe früher sogar schon als Fußballschüler Stationen hier geleitet", erinnerte sich SC-Urgestein Christian Günter. „Ich finde es toll zu sehen, wie viel Spaß die Jungs daran haben, mit uns gemeinsam zu kicken. Mit den Profis zu spielen, ist glaube ich für jeden Nachwuchsspieler ein tolles Gefühl", beschreibt der Außenverteidiger seine Eindrücke.

 

Derweil versuchten sich Günters Kollegen im Torschuss-Bingo, dem Pass-Parcours und all den anderen Stationen. Janik Haberer und Lucas Höler lieferten sich mit ihren Teams ein heißes Duell im Passkegeln, das allerdings - sehr zur Unterhaltung der umstehenden Eltern - die dritte Gruppe ohne Profiunterstützung gewann. An der Torwartstation wiederum standen Alexander Schwolow und Mark Flekken dem Nachwuchs Rede und Antwort und testen die jungen Keeper im Anschluss mit ihren Schüssen. 

 

„Der Spaß steht natürlich absolut im Vordergrund", erklärte Niklas Ziegler, Mitarbeiter der Abteilung Gesellschaftliches Engagement des Sport-Club, während er einen Ball an Spielstation 2 schnell wieder zurück ins Spiel brachte: „Wir wollen Werte wie Fairplay und den Teamgedanken vermitteln." Dass dem Sport-Club das gelang, merkte man an den kleinen Details auf und neben dem Platz: An Spielern, die sich nach Fouls sofort bei ihren Gegenspielern entschuldigten, den Schlachtrufen, die sich jede Gruppe ausdachte und die mit Inbrunst intoniert wurden sowie dem gegenseitigen Anfeuern nach gelungenen und weniger gelungenen Aktionen.

 

Nach vier Stunden neigte sich der Füchsletag jeweils dem Ende entgegen. Die Kids waren, den Gesichtern nach zu urteilen, glücklich über die Erfahrung und hatten sich das Mittagessen in der Fußballschule redlich verdient. Zum Abschied richtete Christian Günter nochmals das Wort an die Nachwuchskicker. „Uns hat es unglaublich viel Spaß gemacht, mit euch zu kicken. Wir hoffen, ihr bleibt mit so viel Elan und Freude bei der Sache!"

 

David Hildebrandt