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Anpfiff zur Jubiläumssaison

Die Vorbereitung geht zu Ende, der Ligaalltag hat den SC wieder. Am Samstag um 15.30 Uhr startet der Sport-Club in die neue Spielzeit und empfängt zum Auftakt in seine 20. Bundesliga-Saison den 1. FSV Mainz 05 (live auf Sky und im Ticker auf scfreiburg.com). Der Heimblock ist ausverkauft, der Ticketzweitmarkt hat bis Samstag um 12.30 Uhr geöffnet. Etwa 1.100 Mainzer Fans werden die 271 Kilometer lange Reise in den Breisgau auf sich nehmen um ihre Mannschaft zu unterstützen.

 

Nachdem der Sport-Club in den vergangenen beiden Jahren zum Bundesligaauftakt auf die Frankfurter Eintracht traf, gastiert in dieser Saison das Team aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt im Schwarzwald-Stadion. Die Mainzer spielen mittlerweile die zehnte Bundesligasaison in Folge und haben sich als spiel- und kampfstarker Gegner einen Namen in der Liga gemacht. „Sie haben schnelle Spieler, ein gutes Umschaltspiel und stehen sehr kompakt“, beschreibt Christian Streich die Stärken des kommenden Gegners.

 

Der Pflichtspielauftakt des SC am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal gegen Magdeburg war zwar durchwachsen, am Ende aber erfolgreich für die Mannschaft von Christian Streich und seinem Trainerteam. Nach 120 Minuten und einem Treffer von Luca Waldschmidt machte der SC den Einzug in Runde zwei perfekt. „Wir waren nicht aggressiv, ballsicher und zweikampfstark genug“, beschreibt Christian Streich die Mängel, die das Trainerteam gegen Magdeburg ausgemacht hat.

 

Für den 1. FSV Mainz 05 wiederum endete die Saison im DFB-Pokal bereits in der ersten Runde: Nach zahlreichen vergebenen Chancen in der Anfangsphase, einem höchst schmeichelhaften Elfmeterpfiff gegen das Team von Sandro Schwarz und einem Gegentor in letzter Minute unterlag der Vorjahreszwölfte der Bundesliga auf dem Betzenberg mit 0:2.  Als Vorteil für das Spiel am Samstag sieht Christian Streich die Mainzer Niederlage aber nicht: „Wir haben kein gutes Spiel gemacht und gewinnen. Mainz hat ein gutes Spiel gemacht und verliert – so ist Fußball“, gibt der dienstälteste Trainer der Bundesliga zu bedenken. Außerdem, so Streich, habe man sich in der Vergangenheit gegen die Mainzer häufig schwergetan.

 

Die Erstligabilanz des SC gegen Mainz gibt dem Trainer des Sport-Club recht: Von 20 Bundesligapartien gegen die Rheinland-Pfälzer konnte der SC lediglich vier gewinnen, zwöf Mal gingen die Mainzer als Sieger vom Platz. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine dürfte zu den kurioseren Momenten der Freiburger Bundesligahistorie zählen: Trotz einer der stärksten Saisonleistungen mit mehreren hundertprozentigen Torchancen, ging der Sport-Club in der Opel-Arena mit 5:0 unter. Ein „richtig schräges Spiel“, findet auch Streich rückblickend, mit dem er sich aber nicht mehr befasse. Denn: „Jetzt geht es wieder von Neuem los!“

 

Nicht zur Verfügung stehen dem Sport-Club gegen den FSV Mainz 05 nach wie vor die angeschlagenen Spieler Mark Flekken, Janik Haberer, Luca Itter und Marco Terrazzino. Changhoon Kwon, Lukas Kübler und Manuel Gulde hingegen trainieren seit dieser Woche wieder mit der Mannschaft. Unabhängig von der Zahl der verletzten Spieler ist Christian Streich mit der Fitness seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben gegen Magdeburg über 120 Minuten gesehen, dass wir uns in einem guten körperlichen Zustand befinden." Der Start in die neue Saison kann also kommen.

 

David Hildebrandt