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U19-Juniorinnen verpassen EM-Titel knapp

 

Deutschlands U19-Juniorinnen haben im schottischen Paisley den siebten EM-Titel knapp verpasst. Am Sonntagabend unterlag die Auswahl um die Freiburgerinnen Rafaela Borggräfe, Marie Müller und Greta Stegemann den französischen Altersgenossinnen mit 1:2 (1:1). Der Weg ins Endspiel hatte über England (2:1), Belgien (5:0), Spanien (0:0) und die Niederlande (3:1) geführt. 

 

"Trotz der unglücklichen Niederlage bin ich stolz auf unsere Mädels, vor allem Marie war sehr präsent", sagte Birgit Bauer, Abteilungsleiterin der SC-Freiburg-Frauen im Anschluss. "Die EM als Zweiter zu beenden, ist ein Erfolg, auch wenn wir natürlich gerne das Finale gewonnen hätten." 

 

Vor den Augen der DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Dr. Reinhard Rauball sowie der DFB-Vizepräsidentin des Frauen- und Mädchenfußballs, Hannelore Ratzeburg, traf die Essenerin Nicole Anyomi früh per Abstauber zum 1:0 (7. Minute). Eine Führung, die nicht lange hielt. Nur wenig später gelang den Französinnen durch Sandy Baltimore der Ausgleich (13.).

 

Bis zur Halbzeit erarbeitete sich die Mannschaft von Trainerin Maren Meinert ein Chancenplus. Die besten Möglichkeiten vergaben aber Melissa Kössler, die einen Ball an den Querbalken (6.) setzte, und Anyomi, deren Ball kurz vor der Pause den Innenpfosten touchierte (39.). In der zweiten Hälfte verpasste die Freiburgerin Müller, die 90 Minuten im Einsatz war, die erneute Führung. Ihr abgefälschter Freistoß segelte um Haaresbreite am Tor vorbei (66.). 

 

Stattdessen jubelten wenig später die Französinnen. Etwas glücklich schob Maelle Lakrar für die Équipe Tricolore zum 2:1 ein - und zum Endstand (73.). Damit schließen die deutschen U19-Juniorinnen die Europameisterschaft auf dem zweiten Platz ab. Über die scheidende Trainerin sagte Birgit Bauer: "Für Maren Meinert tut es mir besonders leid. Ich persönlich hätte ihr zum Abschied den Titel gewünscht."

 

Einen guten Eindruck hat der Nachwuchs aber allemal hinterlassen. "Deutschland hat ein gutes Turnier gespielt", so Birgit Bauer weiter. "Auch wenn vor den Verantwortlichen der A-Nationalmannschaft viel Arbeit liegt, müssen wir uns um die Zukunft des Frauenfußballs nach diesen Auftritten keine Sorgen machen."