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Nichts zu holen in München – Sport-Club verliert mit 0:3

Am 21. Spieltag der Allianz-Frauen-Bundesliga hat der SC Freiburg sein Auswärtsspiel beim FC Bayern München mit 0:3 (0:0) verloren. Für die Gastgeberinnen traf Fridolina Rolfö doppelt (54., 86.), den dritten Münchner Treffer erzielte Virginia Kirchberger mit einem Eigentor (56.).


 

„Wir waren heute über die 90 Minuten gesehen einfach zu ungefährlich und haben viel zu viele Fehler gemacht, so kann man hier nichts mitnehmen“, meinte SC-Co-Trainer Willi Waibel nach dem Spiel. Während der scheidende Cheftrainer Jens Scheuer auf der Bank Platz genommen hatte, stand Waibel während des Spiels an der Seitenlinie, um die Mannschaft zu coachen.


In diese kehrte nach dem knapp verlorenen DFB-Pokalfinale Merle Frohms zurück, die anstelle von Lena Nuding im Tor stand. Ansonsten vertraute Waibel der gleichen Elf, die dem VfL Wolfsburg unter der Woche einen großen Kampf geliefert hatte. Ähnlich wie am Mittwoch sollte die Elf mutig Fußball spielen und selbstbewusst auftreten. Dies gelang jedoch nur bedingt. Grund dafür waren zahlreiche unnötige Ballverluste, mit denen sich der Sport-Club von Anfang an das Leben schwermachte. „Wir haben sehr nervös begonnen, der Mut hat total gefehlt“, meinte Waibel nach der Partie. Die Ungenauigkeiten und technischen Fehler führten immer wieder zu Ballverlusten. „Wir mussten deshalb viel hinterherlaufen und wurden immer müder.“

 

Chancen hatte der Sport-Club dennoch einige, jedoch fehlte bei der Verwertung wie bereits in den Vorwochen einmal mehr die letzte Präzision. Entweder geriet der Abschluss zu schwach oder die ehemalige SC-Kapitänin Laura Benkarth im FCB-Tor war nicht zu überwinden. „Da geht uns derzeit einfach die nötige Gefahr ab“, haderte Waibel mit den vergebenen Chancen.

 

Besser machten es auf der Gegenseite die Gastgeberinnen, die nach der Pause mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg stellten. Fridolina Rolfö (54.), die nach einem Ballverlust im Mittelfeld und einem gelungenen Spielzug der Münchnerinnen nur noch einschieben musste, und ein Eigentor von Virginia Kirchberger nach einer Ecke (56.) bedeuteten bereits die Vorentscheidung. „Wir waren dann hinten raus auch müde, die Strapazen des Pokalfinales waren den Mädels anzumerken“, meinte Waibel nach dem Spiel. Dennoch kam die Mannschaft weiterhin zu Möglichkeiten, spielte diese aber nicht gut genug aus. So stand nach 75 Minuten am Ende einer aussichtsreichen Überzahlsituation im Angriff ein Ballverlust. Eine Szene, die exemplarisch war für das Offensivspiel des Sport-Club. Einen Vorwurf wollten aber weder Waibel noch Managerin Birgit Bauer dem Team machen. „Man hat den Mädels angemerkt, dass sie nach dem Finale einfach müde waren. Daher kein Vorwurf an die Mannschaft“, so Bauer.

 

Mit ihrem zweiten Treffer stellte Rolfö (86.) kurz vor dem Ende aus spitzem Winkel den Endstand her und besiegelte die Freiburger Niederlage. „Wir haken das Spiel ab und wollen nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Bremen versuchen, die Saison mit einem Sieg zu beenden“, sagte Bauer nach dem Spiel. „Danach können wir alle in die wohlverdiente Sommerpause gehen und dann neu angreifen.“

 

Im letzten Spiel der Saison 2018/19 trifft der Sport-Club am Sonntag, 12. Mai (14 Uhr, Möslestadion) zuhause auf Werder Bremen.

 

 

Felix Scharte