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SGS Essen zu Gast beim Sport-Club

 

 

Am 20. Spieltag der Allianz-Frauen-Bundesliga empfängt der SC Freiburg am Sonntag, 28. April (14 Uhr, live bei Magenta Sport) die SGS Essen im Möslestadion.

 

Bereits zum dritten Mal treffen der Sport-Club und die SGS Essen in dieser Saison aufeinander. Dabei ist die Mannschaft des scheidenden Trainers Jens Scheuer gegen die Elf seines Nachfolgers Daniel Kraus noch ungeschlagen. Dem 4:0-Erfolg im DFB-Pokal-Viertelfinale Mitte November folgte ein Woche später in der Allianz-Frauen-Bundesliga ein 2:2. „Wir wollen gerne auch im dritten Duell ungeschlagen bleiben“, sagt Jens Scheuer.

 

Ein alles andere als leichtes Unterfangen, steht die SGS doch nach 19 Spielen zwei Plätze und sechs Punkte vor dem sechstplatzierten Sport-Club auf Platz vier. Eine Platzierung, die Scheuer nicht überrascht. „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass ich eigentlich nur eine Mannschaft sehe, die dem VfL Wolfsburg und Bayern München gefährlich werden könnte.“ Die Gründe dafür sieht Scheuer in der großen Qualität der SGS. „Sie stellen mittlerweile mit fünf deutschen Nationalspielerinnen den größten Block im DFB-Team, noch vor den Bayern und Wolfsburg.“ Dazu komme mit Linda Dallmann eine weitere Nationalspielerin, die lange verletzt war, nun aber wieder zur Verfügung steht. „Ein großer Vorteil war, dass sie vor der Saison mit Sara Doorsoun nur einen Abgang hatten und eingespielt waren. Ihre Leistungen in dieser Saison bestätigen meine Einschätzung.“ Seine Mannschaft müsse sich auf einen „sehr starken Gegner“ einstellen, der „unsere Rolle aus dem Vorjahr eingenommen hat.“

 

Dem gegenüber steht eine Elf des Sport-Club, die trotz der weiterhin zahlreichen Ausfälle über eine „hohe Qualität“ verfügt. „Wir wollen die letzten drei Spiele gewinnen, um unseren sechsten Platz mindestens zu halten.“ Personell muss der Sport-Club bei diesem Vorhaben weitere Ausfälle verkraften. Neben den weiterhin fehlenden Kim Fellhauer, Hasret Kayikci, Clara Schöne, Carolin Schiewe und Verena Wieder wird auch Merle Frohms (ausgekugelter Finger) gegen Essen nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben sich bei Jobina Lahr die schlimmsten Befürchtungen leider bestätigt. Die 27-jährige hat sich im Auswärtsspiel beim 1. FFC Frankfurt einen Riss des Kreuzbandes, einen Innenbandanriss und einen Meniskusschaden im rechten Knie zugezogen. „Jobinas Verletzung ist die nächste Hiobsbotschaft in dieser Saison. Dass sie dadurch das DFB-Pokal-Finale verpasst, auf das wir gemeinsam schon so lange hinarbeiten, ist tragisch und macht mich traurig“, sagt SC-Managerin Birgit Bauer. „Ich bin mir aber sicher, dass Jobina nach ihrer Operation und der anschließenden Reha stärker als zuvor zurückkommen wird. Auf ihrem Weg werden wir ihr jegliche Unterstützung zukommen lassen.“

 

Felix Scharte