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Tipps, Tricks und bemerkenswerte Begegnungen

 

Bei der „kick for girls“-AG in der Emil-Thoma-Schule Freiburg erlebten die Teilnehmerinnen Ende März eine besondere Übungsstunde: Unter der Anleitung von den SC-Spielerinnen Clara Schöne und Hasret Kayikçi tobten sich die Mädchen am Ball aus und konnten dabei den einen oder anderen Tipp mitnehmen. Die Mädchenfußball-AG ist ein Angebot der step-stiftung, mit der sich der Sport-Club, die Stadt Freiburg und der Polizei-Sportverein Freiburg im „Willkommen im Fußball“-Bündnis für Integration engagieren.


Für gewöhnlich steht Ihr auf dem Platz, heute mal an der Seitenlinie: Wie war es für Euch, in die Übungsleiter-Rolle zu schlüpfen?


Clara Schöne: Ich habe tatsächlich schon Erfahrung in dem Bereich. Schließlich habe ich einen Trainerschein und auch an schon eine ähnliche AG an einer Schule geleitet. Sowas macht mir einfach Spaß, deswegen mache ich das auch immer sehr gern.

 

Hasret Kayikçi: Bei solchen Veranstaltungen denke ich auch immer an meine Kindheit zurück, da ich damals auch bei Fußball-AGs mitgespielt habe. Es braucht Leute, die sich die Zeit nehmen und die Kinder unterstützen. Und Spaß macht es auch.

 

Die AG ist ein Bewegungsangebot für Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund. Was war Euer Eindruck der Übungsstunde?


Schöne: Ich fand es erstaunlich, wie gut die Mädchen am Ball sind. Die ganze Gruppe war super nett – und sehr vielfältig: Viele unterschiedliche Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Ländern. Man merkt, dass sie, obwohl sie unterschiedliche Hintergründe haben, beim Fußball sehr gut miteinander harmonieren. Das ist ja auch Sinn dieses Angebots.

 

Kayikçi: Ich war damals auch ein Mädchen mit Migrationshintergrund. Deshalb waren die Begegnungen heute Nachmittag für mich sehr beeindruckend. Ein Mädchen kam zum Beispiel aus Syrien. Und obwohl sie gerade einmal eineinhalb Jahre in Deutschland ist, spricht sie fast so gut Deutsch wie die anderen. Das fand ich echt bemerkenswert.

 

… und dass Ihr als Bundesliga-Spielerinnen dabei wart, war sicher auch ein schönes Erlebnis für die Mädchen.


Schöne: Das ist für die Teilnehmerinnen immer etwas Cooles. Allein wegen der Abwechslung.

 

Kayikçi: Ich habe mich damals immer wahnsinnig gefreut und ich hoffe, das war bei den Mädchen heute auch so. Vielleicht gibt es den Kindern auch Motivation, wenn sie mit uns trainieren und sehen, was sie alles erreichen können. Schließlich haben wir ja auch mal angefangen wie sie. 

 

Interview: Nils Müller