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Sport-Club verliert mit 2:4 gegen die TSG Hoffenheim

Gute und weniger gute Momente

Der Sport-Club hat am Samstag auch sein erstes Heimspiel der Rückrunde gegen die TSG Hoffenheim mit 2:4 (1:1) verloren. Joelinton (19.) traf zur Führung für die Kraichgauer, Lucas Höler (42.) zum Ausgleich. Nach der Pause erzielte Andrej Kramaric (72.) per Elfmeter die erneute Führung für die Gäste, die er in der 72. Minute weiter ausbaute. Florian Niederlechner (77.) gelang noch einmal der Anschluss, doch Kerem Demirbay (85.) traf aus der Distanz zum Endstand.

 

Bis hin zum Torverhältnis völlig ausgeglichen gestaltete sich vor der Begegnung die Bilanz zwischen dem Sport-Club und der TSG Hoffenheim, die zum letzten Mal mit Julian Nagelsmann als Trainer nach Freiburg kam. Im Sommer wechselt der Coach bekanntlich zu RB Leipzig. Das insgesamt 18. badische Bundesligaduell charakterisierte Nagelsmann anschließend als "intensives und unterhaltsames Spiel, das auch sehr gut hätte unentschieden ausgehen können". Wie schon des Öfteren war es auch ein torreiches Duell, nach dem nun wieder die Kraichgauer im Gesamtvergleich vorne liegen.

 

„Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben dann ein gefühltes Eigentor geschossen", sagte Christian Streich nach dem Schlusspfiff. „Das haben wir weggesteckt, sind in die zweite Halbzeit wieder gut reingekommen, haben dann aber einen Elfmeter verursacht, wo es unnötig war", so der SC-Trainer. „Letztlich haben wir zu viele Fehler gemacht. Das war schade, denn auch ein 3:3 war möglich."

 

Viererkette und vier Personalwechsel

 

Beim Sport-Club hatte es gegenüber dem Rückrundenstart in Frankfurt vier Veränderungen in der Startelf gegeben. Wieder dabei war nach muskulären Problemen Linksverteidiger Christian Günter. Außerdem rückten Pascal Stenzel, Lucas Höler und Nils Petersen in die Anfangsformation. Nicht spielen konnte aufgrund einer Vertragsklausel der von Hoffenheim ausgeliehene Vincenzo Grifo. Lukas Kübler, Luca Waldschmidt und Florian Niederlechner saßen zunächst auf der Bank. Taktisch formierte sich der SC zu Beginn diesmal - wie auch die Gäste - mit einer Viererabwehrkette; und in einer 4-4-2-Ausrichtung gegen die 4-3-3-Formation der Nordbadener.

 

Schon in der ersten Halbzeit entwickelte sich eine interessante Begegnung, zu der beide Mannschaften ihren Teil beitrugen. Vor allem weil sowohl der SC als auch die TSG versuchte, spielerische Akzente zu setzen. Der Sport-Club zeigte dazu einen couragierten Beginn und kam durch einen noch abgeblockten Schuss von Mike Frantz, der auf der linken Mittelfeldseite spielte, und einen weiteren Versuch von Lucas Höler (7.), der den langen Pfosten passierte, zu ersten Abschlüssen. Die Gäste verzeichneten in der Anfangsviertelstunde noch keine Möglichkeit.

 

Höler gleicht Gästeführung vor der Pause aus

 

Umso bitterer war es, dass Hoffenheim gleich nach dem ersten Torschuss in Führung lag. Dem Treffer von Joelinton (19.), ging ein Rückpass von Pascal Stenzel voraus, nach dem sich weder Alexander Schwolow noch Dominique Heintz entschlossen zum Ball orientierten. Anders der Brasilianer, der am schnellsten reagierte und anschließend flach in die lange Ecke abschloss. Danach hatten die Gäste eine Zeitlang mehr Ballbesitz, aber der SC versuchte, sich Ausgleichschancen zu erarbeiten.

 

Ein Seitfallzieher von Robin Koch (23.) ging über das Tor. Höler (28.) verzog nach einem Konter bei einem Flachschuss. Auch die Gäste besaßen weitere Gelegenheiten. Einen Schuss von Dennis Geiger parierte Schwolow aber ebenso, wie nach einem gefährlichen TSG-Konter gegen Andrej Kramaric (37.) und wenig später gegen Adam Szalai. Der SC trat in der lebendigen Schlussphase der ersten Hälfte zunehmend druckvoller auf – und belohnte sich kurz vor der Pause mit dem Ausgleich. Nach einer Ecke von Günter traf zunächst Manuel Gulde per Kopf den Pfosten, doch Höler (42.) schoss den abgeprallten Ball aus kurzer Distanz zum 1:1 ein.

 

Zweimal Kramaric und Niederlechner zum Anschluss

 

Das dritte Saisontor des Stürmers war zugleich das erste des Sport-Club in dieser Saison nach einem Eckstoß. Auch im zweiten Durchgang starteten die Gastgeber druckvoll und mit viel Tempo. Die Begegnung legte insgesamt noch einmal an Intensität zu – und gleichfalls an Spannungsmomenten und Unterhaltungswert. Auf die Drangphase, die ohne weitere klare Chancen blieb, folgte allerdings nach einer knappen Stunde wieder ein Rückschlag. Nachdem Stenzel an der Strafraumseite ungestüm Nico Schulz gefoult hatte, entschied Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus auf Elfmeter. Kramaric (59.) trat an und brachte mit einem Flachschuss in die linke Ecke wieder die Gäste in Führung.

 

Der Sport-Club blieb jedoch weiter im Spiel und versuchte sich den erneuten Ausgleich zu erkämpfen. Auch mit einem offensiven Doppelwechsel: Waldschmidt und Niederlechner kamen für Höler und Stenzel in die Partie. Defensiv stellte der SC danach auf eine Dreierkette um, nachdem auch die Nordbadener zuvor mit der Hereinnahme von Stefan Posch ihre defensive Grundordnung verändert hatten.

 

Hoffenheim besaß zunächst weiterhin die besseren Möglichkeiten, auch weil der SC nun mehr Räume bot. Schwolow rettete nach einer Direktabnahme von Szalai (63.) aber ebenso stark wie bei einem Kopfball von Benjamin Hübner (66.). Machtlos war der SC-Torhüter nach einem weiteren Vorstoß der Gäste, den wiederum Kramaric (72.) auf Zuspiel von Demirbay zum dritten Tor für Hoffenheim abschloss. Doch fünf Minuten später war der Sport-Club wieder dran: Florian Niederlechner (77.) traf mit dem Kopf nach einer Ecke von Günter zum Anschluss.

 

Entscheidung durch Demirbay, vorentscheidende Fehler

 

Der SC, bei dem mit Yoric Ravet eine weitere Offensivkraft gekommen war, kämpfte in einer spektakulären Schlussphase beherzt um den erneuten Ausgleich. Allein der frühere Freiburger Oliver Baumann im TSG-Tor stand dabei im Weg. Baumann lenkte innerhalb von nur zwei Minuten einen Schuss von Waldschmidt und einen Kopfball von Gulde (79.) noch zur Ecke. Eine Zeigerumdrehung später hatte er auch vielversprechende Schüsse von Niederlechner und Petersen abgewehrt.

 

Auf der Gegenseite verhinderte Schwolow (81.) nach einem Konter gegen Demirbay ein weiteres Gegentor. Dieses gelang Demirbay (85.) wenige Minuten später dennoch, als der Nationalspieler mit einem Schuss aus 20 Metern die Unterkante der Latte traf, von der der Ball zur Entscheidung dieses badischen Duells hinter die Linie prallte. „In der Summe haben wir den Gegner zu oft zum Toreschießen eingeladen", erklärte Christian Streich. „Wir haben vier Stück bekommen, fünf schießen wir selten. Hinter uns liegen jetzt zwei komische Spiele, in denen jeweils mehr für uns drin war. Deshalb gilt es nun wieder aufzustehen."

 

Am kommenden Wochenende reist der SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Derby in die Landeshauptstadt. Zur letzten Partie des 20. Spieltags tritt der Sport-Club am Sonntagabend (3. Februar, 18 Uhr) beim VfB Stuttgart an.

 

Dirk Rohde

 

 

Interviews nach dem 19. Spieltag 2018/19

Christian Streich

SC Freiburg

„Wir haben Tore gekriegt, die du so nicht kriegen darfst. Dadurch haben wir es Hoffenheim einfach gemacht. Und wenn du es Hoffenheim einfach machst, kannst du nicht gewinnen“, sagte SC-Trainer Christian Streich nach der 2:4-Niederlage gegen Hoffenheim am 19. Spieltag im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

 

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Julian Nagelsmann

Trainer TSG 1899 Hoffenheim

"Wir sind sehr glücklich, dass wir nach der langen Serie ohne Sieg wieder gewinnen konnten. Es war ein unterhaltsames und intensives Spiel. Der Ergebnisdruck war hoch. Aber damit muss man umgehen können."

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Alexander Schwolow

SC Freiburg

„Es ist sehr enttäuschend. Wir bringen uns unnötig selbst in Rückstand durch die beiden dummen ersten Toren. Die können wir uns komplett selbst zuschreiben. Das ärgert einen brutal“, sagte Torhüter Alexander Schwolow nach der 2:4-Niederlage gegen Hoffenheim am 19. Spieltag im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

 

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Lucas Höler

SC Freiburg

„Ich fand, es war kein schlechtes Spiel. Es war sehr ausgeglichen, die Hoffenheimer wussten eigentlich bis zum 0:1 nicht so recht, wie sie zu Torchancen kommen sollten. Die ersten beiden Tore waren leider individuelle Fehler. Da wird es dann schwer, gegen eine solche Topmannschaft etwas zu holen“, sagte Lucas Höler nach der 2:4-Niederlage gegen Hoffenheim am 19. Spieltag im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

 

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25.01.-28.01.2019

19. Spieltag

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BegegnungTagUhrzeitErgebnis
Hertha BSC – FC Schalke 04Fr, 25.01.201920:3020:302:2 (2:2)
Borussia Dortmund – Hannover 96Sa, 26.01.201915:3015:305:1 (1:0)
Borussia Mönchengladbach – FC AugsburgSa, 26.01.201915:3015:302:0 (0:0)
SC Freiburg – TSG HoffenheimSa, 26.01.201915:3015:302:4 (1:1)
Mainz 05 – 1. FC NürnbergSa, 26.01.201915:3015:302:1 (1:1)
VfL Wolfsburg – Bayer LeverkusenSa, 26.01.201915:3015:300:3 (0:1)
SV Werder – Eintracht FrankfurtSa, 26.01.201918:3018:302:2 (1:1)
FC Bayern – VfB StuttgartSo, 27.01.201915:3015:304:1 (1:1)
Fortuna Düsseldorf – RB LeipzigSo, 27.01.201918:0018:000:4 (0:3)
Platz Pl. Mannschaft Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. Borussia Dortmund 19 31 15 3 1 50:19 48
2. FC Bayern 19 23 13 3 3 43:20 42
3. Borussia Mönchengladbach 19 21 12 3 4 39:18 39
4. RB Leipzig 19 17 10 4 5 35:18 34
5. Eintracht Frankfurt 19 13 9 4 6 39:26 31
6. TSG Hoffenheim 19 9 7 7 5 37:28 28
7. Hertha BSC 19 1 7 7 5 31:30 28
8. VfL Wolfsburg 19 1 8 4 7 28:27 28
9. Bayer Leverkusen 19 -1 8 3 8 29:30 27
10. Mainz 05 19 -3 7 6 6 22:25 27
11. SV Werder 19 0 7 5 7 31:31 26
12. FC Schalke 04 19 -3 6 4 9 24:27 22
13. SC Freiburg 19 -8 5 6 8 24:32 21
14. Fortuna Düsseldorf 19 -17 6 3 10 21:38 21
15. FC Augsburg 19 -7 3 6 10 26:33 15
16. VfB Stuttgart 19 -27 4 2 13 15:42 14
17. Hannover 96 19 -23 2 5 12 18:41 11
18. 1. FC Nürnberg 19 -27 2 5 12 16:43 11