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Sport-Club verliert mit 1:3 in Frankfurt

Keine Punkte zum Rückrundenstart

Aufgrund von schwachen neun Minuten geriet der SC Freiburg zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde beim 1:3 (0:3) bei Eintracht Frankfurt auf die Verliererstraße. Sébastien Haller (36.), Ante Rebic (40.) und Luka Jovic (45.) trafen vor der Pause für die Gastgeber. Das Tor für den Sport-Club erzielte Nils Petersen (69.).

 

Genau vier Wochen war es her, dass der Sport-Club in Nürnberg sein letztes Punktspiel bestritten hatte. Zum Rückrundenstart in der Bundesliga trat der SC bei Eintracht Frankfurt erneut auswärts an. Und damit auch beim selben Gegner, wie zum Punktspielauftakt vor gut einem Jahr. Noch einmal acht Monate länger war es her, dass Vincenzo Grifo im SC-Trikot aufgelaufen war. Der für den Rest der Saison von der TSG Hoffenheim ausgeliehene Rückkehrer zählte in der Commerzank-Arena zur Startformation.

 

Dort erlebte der Offensivspieler ein intensives, ereignisreiches, aber am Ende erfolgloses SC-Comeback. „Ich enttäuscht, es war ein furchtbares Spiel aus unserer Sicht", sagte Trainer Christian Streich unmittelbar nach der Begegnung. „Taktisch hat alles gepasst. Es war schwer für Frankfurt, weil wir die Räume gut zu hatten", so der Coach. „Nur haben wir die Räume für uns nicht gut genug genutzt. Und dann machen wir Fehler gegen Stürmer, gegen die nicht alles zu verteidigen ist und es steht es 3:0."

 

Mit Grifo und guter erster halber Stunde

 

Beim Tabellensechsten nach der Hinrunde fehlte erstmals seit über 60 Bundesligapartien ohne Ausfallzeit Christian Günter wegen muskulärer Probleme. Seinen Part auf der linken Seite der defensiven Dreier- beziehungsweise Fünferkette übernahm Kapitän Mike Frantz. In der Offensive liefen neben Grifo Florian Niederlechner und Luca Waldschmidt auf. Auch bei den Gastgebern stand mit dem von Borussia Dortmund ausgeliehenen Sebastian Rode ein Rückkehrer in der Anfangsformation.

 

Dass der SC nach der ersten Hälfte mit einem klaren 0:3-Rückstand in die Kabine gehen musste, war über eine halbe Stunde lang nicht absehbar. Der Sport-Club spielte bis zum ersten Gegentor äußerst kompakt, agierte konzentriert gegen den Ball, trat den Gastgebern mit einer guten Ordnung entgegen und ließ keine einzige Möglichkeit für die Hessen zu. Die Frankfurter verzeichneten zwar mehr Ballbesitz, fanden aber kaum Räume um zu Möglichkeiten zu kommen.

 

Drei Frankfurter Tore in neun Minuten

 

Stattdessen war es der SC, der sich nach schnellen Vorstößen erste Gelegenheiten heraus spielen konnte. Waldschmidt (12.) versuchte es zunächst mit einem Distanzschuss. Nach einem weiten Pass von Grifo auf den durchgestarteten Lukas Kübler, kläre Kevin Trapp an der Strafraumgrenze vor dem Außenverteidiger noch zur Ecke. Nach einer knappen halben Stunde und einem weiteren Versuch von Waldschmidt, schickte wieder Grifo Niederlechner mit einem Pass in die Tiefe steil. Der Stürmer scheiterte mit seinem Schrägschuss aber ebenfalls an Trapp.

 

Der vierte Frankfurter Eckball leitete schließlich bittere neun Minuten für den SC ein. Nach der kurzen Ausführung und der Flanke von Rode verlängerte Ante Rebic den Ball per Kopf, und Sébastien Haller (36.) traf ebenfalls mit einem Kopfball zur Führung. Schon vier Minuten später erhöhte dann Rebic auf 2:0. Nach einem Querpass von Evan Ndicka versetzte der kroatische Vize-Weltmeister Haberer und Niederlechner und traf aus 22 Metern in die rechte Ecke. Es war zugleich der erste Torschuss der Eintracht. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf schließlich Luka Jovic (45.) zum Halbzeitstand. Der Serbe erlief einen Querpass von Robin Koch und ließ SC-Torhüter Alexander Schwolow erneut keine Abwehrchance.

 

Petersen trifft in druckvoller zweiter Hälfte

 

Das hochkarätige Frankfurter Angriffstrio hatte damit nach Anlaufschwierigkeiten in kürzester Zeit seine Qualität und Effizienz bewiesen. „Wir haben es für ein Auswärtsspiel ordentlich gemacht in den ersten 30 Minuten und auch die zweite Halbzeit war sehr gut", sagte Verteidiger Dominique Heintz nach der Partie. „Aber natürlich dürfen wir in der Viertelstunde vor der Pause nicht drei Gegentore kassieren und das Spiel so herschenken. Das tut weh, ärgert uns und das war schade." Vor allem, weil der Sport-Club im zweiten Durchgang keinesfalls konsterniert auftrat, sondern stattdessen weiterkämpfte, viele gute Aktionen nach vorne initiierte und nun mutig Fußball spielte.

 

Nils Petersen und Lucas Höler waren für Niederlechner und Waldschmidt in die Begegnung gekommen. Zwar besaßen die Gastgeber durch Rebic und Kostic auch in der zweiten Hälfte die ersten Möglichkeiten. Danach war es jedoch der SC, der mit Tempo und Kombinationsfußball immer wieder den Weg vor das Tor suchte. Gondorf mit einem Flachschuss und Höler (63.), der nach einem Pass von Grifo per Direktabnahme verfehlte, besaßen gute Möglichkeiten, um zu verkürzen. Dies gelang nach einem beherzten Antritt und einem Querpass von Gondorf schließlich Petersen (69.) mit dem Fuß aus kurzer Distanz.

 

Danach spielte der der Sport-Club weiter druckvoll und versuchte, zum Anschlusstor zu kommen. Frankfurt boten sich dadurch allerdings auch Räume zum Kontern. Ein weiterer Treffer gelang jedoch auch den Gastgebern nicht. Trotz einer Schlussphase, in der es noch einmal hin und her ging, und in der beide Mannschaften gute Chancen besaßen.

 

Streich am Abend Gast im Sportstudio

 

Als der eingewechselte Jetro Willems (78.) aus der Distanz vermeintlich zum vierten Mal für Frankfurt getroffen hatte, entschied Schiedsrichter Sven Jablonski nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten, dass dem Schuss des Niederländers ein Foulspiel von Rebic vorausgegangen war. Der ebenfalls eingewechselte Pascal Stenzel (81.) scheiterte mit einem gefährlichen Distanzschuss an Trapp, ebenso wie in der turbulenten Nachspielzeit Grifo (92.) mit einer Direktabnahme. Für die Hessen ließen de Guzman (90.), Rebic (90.+1) und Kostic (90.+3) am Ende und jeweils nach Kontern noch klare Möglichkeiten aus.

 

„Freiburg hat es uns schwer gemacht", sagte Eintracht-Coach Adi Hütter. „Ich habe kein gutes Spiel von unserer Mannschaft gesehen. Wir hatten zehn tolle Minuten." Das Lob des Kollegen war aber kein echter Trost für Christian Streich. „Nach der Pause machen wir es dann gut und erzielen das 3:1. Trotzdem bleibt am Ende das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre." Zur weiteren Analyse mit etwas Abstand zum Spiel wird der SC-Trainer am Samstagabend im Aktuellen Sportstudio des ZDF zu Gast sein.

 

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde empfängt der Sport-Club am kommenden Samstag (25. Januar, 15.30 Uhr) im Schwarzwald-Stadion die TSG Hoffenheim. „Da müssen wir das abstellen, was wir heute falsch gemacht haben und ein so gutes Spiel machen, wie hier in der zweiten Halbzeit", blickte Dominique Heintz in Hessen schon einmal dem badischen Bundesligaduell entgegen.

 

Dirk Rohde

 

 

Interviews nach dem 18. Spieltag 2018/19

Christian Streich

SC Freiburg

„Frankfurt ist eine sehr gute Mannschaft, aber heute waren sie wohl nicht auf ihrem Toplevel. Deshalb ist es umso ärgerlicher. Wir müssen hier einfach 1:0 in Führung gehen“, sagte SC-Trainer Christian Streich nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Adi Hütter

Trainer Eintracht Frankfurt

„Ich habe kein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir hatten zehn gute Minuten.“

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Mike Frantz

SC Freiburg

Kurioses Spiel. Die ersten 30 Minuten hatte Frankfurt zwar viel Ballbesitz, wusste aber nicht so viel damit anzufangen. Wir sind gut gestanden, haben nichts zugelassen – müssen durch Kontersituationen sogar in Führung gehen. Und dann kriegen so einen Eckball…“, sagte Mike Frantz nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Vincenzo Grifo

SC Freiburg

„Sehr bitter. Wir haben nach den drei Toren versucht, alles rauszuhauen, befreit Fußball zu spielen. Wir haben das dann auch geschafft, aber es hat am Ende nicht gereicht“, sagte  Vincenzo Grifo nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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18.01.-21.01.2019

18. Spieltag

alle Spieltage anzeigen
BegegnungTagUhrzeitErgebnis
TSG Hoffenheim – FC BayernFr, 18.01.201920:3020:301:3 (0:2)
Bayer Leverkusen – Borussia MönchengladbachSa, 19.01.201915:3015:300:1 (0:1)
VfB Stuttgart – Mainz 05Sa, 19.01.201915:3015:302:3 (0:2)
Eintracht Frankfurt – SC FreiburgSa, 19.01.201915:3015:303:1 (3:0)
FC Augsburg – Fortuna DüsseldorfSa, 19.01.201915:3015:301:2 (0:1)
Hannover 96 – SV WerderSa, 19.01.201915:3015:300:1 (0:1)
RB Leipzig – Borussia DortmundSa, 19.01.201918:3018:300:1 (0:1)
1. FC Nürnberg – Hertha BSCSo, 20.01.201915:3015:301:3 (1:1)
FC Schalke 04 – VfL WolfsburgSo, 20.01.201918:0018:002:1 (1:1)
Platz Pl. Mannschaft Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. Borussia Dortmund 18 27 14 3 1 45:18 45
2. FC Bayern 18 20 12 3 3 39:19 39
3. Borussia Mönchengladbach 18 19 11 3 4 37:18 36
4. RB Leipzig 18 13 9 4 5 31:18 31
5. Eintracht Frankfurt 18 13 9 3 6 37:24 30
6. VfL Wolfsburg 18 4 8 4 6 28:24 28
7. Hertha BSC 18 1 7 6 5 29:28 27
8. TSG Hoffenheim 18 7 6 7 5 33:26 25
9. SV Werder 18 0 7 4 7 29:29 25
10. Bayer Leverkusen 18 -4 7 3 8 26:30 24
11. Mainz 05 18 -4 6 6 6 20:24 24
12. FC Schalke 04 18 -3 6 3 9 22:25 21
13. SC Freiburg 18 -6 5 6 7 22:28 21
14. Fortuna Düsseldorf 18 -13 6 3 9 21:34 21
15. FC Augsburg 18 -5 3 6 9 26:31 15
16. VfB Stuttgart 18 -24 4 2 12 14:38 14
17. Hannover 96 18 -19 2 5 11 17:36 11
18. 1. FC Nürnberg 18 -26 2 5 11 15:41 11