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Auch zweite Partie endet unentschieden

 

Wieder drangeblieben und zurückgekommen

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel hieß es am Samstagmittag auf dem Trainingsgelände Arroyo Enmedio im spanischen Estepona. Dort hat der 1. FSV Mainz 05 sein diesjähriges Wintertrainingslager bezogen und die Nähe zum Freiburger Standort in Sotogrande nutzten die beiden Bundesligisten eine Woche vor dem Rückrundenstart zu zwei Testspielen gegeneinander. Sowohl der Sport-Club als auch die Rheinhessen traten dabei mit jeweils unterschiedlichen Formationen an, die Ergebnisse und Spielverläufe gerieten kurioserweise nahezu identisch.

 

„Die Spielanlage war gut, wir haben immer probiert Fußball zu spielen, sind zweimal mit zwei Toren in Rückstand geraten, durch eigene Fehler, aber wir haben nicht aufgehört und weitergespielt", zog Trainer Christian Streich ein erstes Fazit nach dem Doppel-Test. „Ich habe gute Sachen gesehen, Spieler, die überzeugt haben im ersten Spiel und auch im zweiten Spiel."

 

Nur eineinviertel Stunden nach dem 2:2 im ersten Vergleich standen sich beide Klubs an der spanischen Costa del Sol erneut gegenüber. Beim Sport-Club kehrte dabei Amir Abrashi erstmals nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause aufgrund eines Kreuzbandrisses für eine gute Stunde auf dem Platz. Die defensive Dreierkette bildeten im zweiten Vergleich Caleb Stanko, Philipp Lienhart und Keven Schlotterbeck, flankiert von Lukas Kübler und Patrick Kammerbauer auf den Außenbahnen. Im zentralen Mittelfeld spielte Marco Terrazzino gemeinsam mit Abrashi, und in der Offensive Yoric Ravet, Nils Petersen und Lucas Höler.

 

Wie im ersten Spiel stand zunächst das SC-Tor, diesmal gehütet von Mark Flekken, stärker unter Druck. Und wie am Vormittag konnten sich die Mainzer ein Führungstor in der Anfangsphase erarbeiten. Nach einer Balleroberung durch Jean-Philippe Matetea traf Alexandru Maxim (17.) aus spitzem Winkel. Unmittelbar darauf wehrte Flekken gegen Matetea ab, später lenkte der Keeper einen Schuss von Aaron noch an den Pfosten.

 

Kurz zuvor war der Sport-Club durch Höler (20.) zu einer guten Ausgleichschance gekommen, doch FSV-Torwart Robin Zentner lenkte seinen Direktschuss über das Tor. Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnte der Mainzer Schlussmann bei weiteren Möglichkeiten noch zweimal gegen Petersen klären. Wie im ersten Test zeigte der SC auch am Mittag eine bessere und druckvollere zweite Hälfte.

 

Auf die nächste Chance zum Ausgleich für Höler folgte allerdings mit dem zweiten Gegentor zunächst ein Rückschlag. Nach einem Angriff über die linke Seite, dem allerdings ein Foulspiel an Höler vorausging, baute Daniel Brosinski (69.) den Mainzer Vorsprung auf zwei Tore aus. Aber auch im zweiten Duell in Estepona bewies der SC Moral, kämpfte sich zurück und kam am Ende noch zum Ausgleich. Für den Anschlusstreffer sorgte zuvor Lucas Höler (79.) vom Elfmeterpunkt, nachdem Ravet zuvor im Strafraum gefoult worden war.

 

Einen weiteren Strafstoß hätte es durchaus geben können, als der wie Lucas Torres in der zweiten Hälfte eingewechselte Marvin Pieringer aus der U23 des Sport-Club bei einem Eckball umgerissen wurde. Das Ausgleichstor am frühen Nachmittag zum selben Endstand wie am Vormittag erzielte schließlich Lukas Kübler (85.). Der Außenverteidiger war nach einem Vorstoß über die rechte Seite mit einem Schuss ins lange Eck erfolgreich.

 

„Wir haben viel erzwungen, nie aufgehört und ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement und auch mit der spielerischen Leistung", erklärte Christian Streich, bevor der SC-Mannschaftsbus nach 180 Spielminuten gegen den FSV Mainz 05 wieder das eigene Trainingsquartier in Sotogrande ansteuerte. Dort steht am Sonntag noch ein Regenerationstraining auf den Programm, bevor der Sport-Club am Nachmittag wieder die Heimreise antritt.

 

 

Stenogramm:

FSV Mainz 05: Zentner (63. Huth) - Brosinski, Bungert, Niakhaté (63. Gürleyen), Aarón - Gbamin, Mwene (46. Abass), Maxim, Baku - Mateta, Quaison

SC Freiburg: Flekken - Stanko, Lienhart, K. Schlotterbeck - Kübler, Kammerbauer - Abrashi (63. Torres), Terrazzino - Ravet, Petersen, Höler (79. Pieringer)
Tore: 1:0 Maxim (17.), 2:0 Brosinski (69.), 1:2 Höler (79., FE), 2:2 Kübler (85.)