Jetzt den Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Wir geben Ihre Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Abmelden jederzeit möglich.

  1. Newsletter
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Twitter

Sport-Club gewinnt in Nürnberg

Auswärtssieg zum Jahresabschluss

Der SC Freiburg hat am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 1:0 (1:0) beim 1. FC Nürnberg gewonnen. Ein früher Treffer, vorbereitet von Christian Günter und vollendet von Manuel Gulde (19. Minute), bedeutete zugleich den Endstand am Samstagnachmittag. Damit überwintert der SC mit 21 Punkten im Tabellenmittelfeld.   

 

"Der Sieg ist für uns total wichtig und tut uns brutal gut", sagte SC-Trainer Christian Streich auf der anschließenden Pressekonferenz. "Wir sind vollständig an die Kante gegangen und haben alles reingeworfen, was ging. Es war ein glücklicher Sieg, aber in dieser Situation ging es nicht anders." 

 

Wer sich allein auf Zahlen verlässt und es mit dem SC Freiburg hält, dürfte mit einem recht guten Gefühl in Richtung Nürnberg gefahren sein. Immerhin konnten die Breisgauer in den zehn letzten Bundesliga-Duellen gegen die Cluberer jeweils punkten, siebenmal gingen sie sogar als Sieger vom Platz.

 

Doch die Mannschaft selbst verließ sich freilich nicht auf derartige Statistiken, sondern bereitete sich intensiv auf diesen Abschluss der Bundesliga-Hinrunde vor. Um einigermaßen beruhigt in den Weihnachtsurlaub gehen zu können, müsse man "mit totaler Leidenschaft verteidigen und mit viel Mut angreifen", hatte Christian Streich vorab erklärt.


Vier Wechsel in der Aufstellung

 

Gemeinsam mit seinen Trainerkollegen veränderte er die Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen Hannover 96 unter der Woche auf vier Positionen.

 

Hinten rechts lief Lukas Kübler für Pascal Stenzel auf und komplettierte die Abwehrreihe um den Linksverteidiger Christian Günter und die Innenverteidiger Manuel Gulde und Dominique Heintz. Jerôme Gondorf ersetzte Marco Terrazzino. Lucas Höler und Florian Niederlechner bildeten das Sturmduo anstelle von Nils Petersen und Luca Waldschmidt, die wie Stenzel zunächst auf der Bank Platz nahmen.

 

Die Nürnberger wechselten nach dem 0:2 in Mönchengladbach zweifach, Robert Bauer und der einstige Freiburger Sebastian Kerk erhielten den Vortritt vor Kevin Goden und Alexander Fuchs.

 

Freiburger Führungstor durch Standard

 

Bis der Unterhaltungswert der Partie an Fahrt aufnahm, mussten sich die 36.190 Zuschauer im Max-Morlock-Stadion etwas gedulden. Ein zaghaftes Abtasten der beiden Seiten mit einigen Mittelfeld-, aber ohne nennenswerte Torraumszenen prägten die Anfangsphase.

 

Ein Abschluss von Nürnbergs Adam Zrelak, den Gulde souverän vereitelte, verdiente sich ein vorsichtiges Raunen (11. Minute). Auch Freiburg kam durch Gondorf, der bei einem Zuspiel seinen Adressaten Höler knapp verpasste, erst nur zu einer Halbchance (17.), durfte bald darauf aber jubeln.

 

Es könne gut sein, dass das Spiel durch einen Standard entschieden werde, hatte Christian Streich am Vortag sinngemäß noch gesagt – und seine Schützlinge hatten sich diesen Hinweis offenbar zu Herzen genommen. Zumindest trat Günter wenig später im rechten Halbfeld zu einem Freistoß an, nahm Maß und bugsierte den Ball sehenswert hinter die Mauer, von wo aus er schließlich mit Hilfe von Guldes Kopf zur SC-Führung ins linke Kreuzeck (19.) gelenkt wurde.

 

Knapper Vorsprung zur Halbzeit


Doch viel Zeit, sich über die so wichtige Führung zu freuen, blieb den Südbadenern vorerst nicht. Drei Nürnberger Eckbälle in Folge kamen dem Gäste-Tor gefährlich nahe (21., 22.), ebenso wie zwei Abschlüsse von Cluberer Matheus Pereira (30., 33.) und vor allem ein starker Schuss von Zrelak, den SC-Schlussmann Alexander Schwolow gedankenschnell über den Querbalken köpfte (38.). So verabschiedete sich der Sport-Club mit dem 1:0 in die Pause.

 

Kurz nach Wiederanpfiff und mit Petersen für Niederlechner markierte Höler beinahe das 2:0, doch der Ball verfehlte den Pfosten (46.). Stattdessen hatten nur ein paar Minuten danach die Nürnberger den Torschrei auf den Lippen. Wegen einer Abseitsstellung wurde der Treffer von Zrelak allerdings nicht anerkannt (53.).

 

Trainingsauftakt am 4. Januar

 

Den Weg nach vorne suchte Nürnberg aber weiterhin. So prüften Ondrej Petrak (59.) und Tim Leibold (62.) jeweils Schwolow, der einmal mehr zur Stelle war. Die beste Möglichkeit der Freiburger in der Schlussphase hatte der zwischenzeitlich eingewechselte Luca Waldschmidt. Der U21-Nationalspieler visierte den Winkel mit einem satten Schuss an, scheiterte aber an Club-Torhüter Fabian Bredlow (76.).

 

Ansonsten verringerte der Sport-Club die eigenen Offensivbemühungen zunehmend zugunsten einer zuverlässigen Absicherung – und das mit Erfolg. Was am Ende nicht nur die Statistik-Liebhaber freute. "Nürnberg war fußballerisch heute besser, aber wir haben mit Leidenschaft gespielt und endlich mal ein Standardtor gemacht", sagte Christian Streich.

 

Nach einer kurzen Winterpause beginnt bereits am 4. Januar 2019 die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Am 19. Januar ist der SC dann zum Rückrundenauftakt bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

 

Sina Ojo

 

 

Interviews nach dem 17. Spieltag 2018/19

Christian Streich

SC Freiburg

„Das Ergebnis ist super. Es war ein brutal enges Spiel, in dem wir heute Mal eine Standardsituation für uns nutzen konnten. Wir können mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen, das tut uns gut", sagte Christian Streich nach dem wichtigen 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

Mehr anzeigen

Michael Köllner

Trainer 1. FC Nürnberg

Wenn man keine Tore schießt, kann man kein Spiel gewinnen. Wir waren nach dem Gegentor Herr im Hause und haben druckvoll gespielt, aber die Dinge nicht über die Linie gebracht. Die Mannschaft hat großen Aufwand betrieben, aber wir haben es nicht geschafft. Wir sind natürlich enttäuscht, aber nach der Winterpause geht es weiter.

Mehr anzeigen

Manuel Gulde

SC Freiburg

„Wir sind wahnsinnig erleichtert. Wir haben heute, bis auf die ersten zwanzig Minuten, kein gutes Spiel gemacht. Dank einem guten Torwart und etwas Glück haben wir den Dreier geholt", sagte Torschütze Manuel Gulde nach dem wichtigen 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

Mehr anzeigen

Mike Frantz

SC Freiburg

„Wir waren heute enorm unter Druck, dafür haben wir es heute ganz gut gemacht. Nach der Führung haben wir ein bisschen Angst bekommen, hier etwas zu verlieren. Das hat uns etwas gebremst", sagte Kapitän Mike Frantz nach dem wichtigen 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

Mehr anzeigen

21.12.-23.12.2018

17. Spieltag

alle Spieltage anzeigen
BegegnungTagUhrzeitErgebnis
Borussia Dortmund – Borussia MönchengladbachFr, 21.12.201820:3020:302:1 (1:1)
Bayer Leverkusen – Hertha BSCSa, 22.12.201815:3015:303:1 (2:1)
RB Leipzig – SV WerderSa, 22.12.201815:3015:303:2 (2:0)
VfB Stuttgart – FC Schalke 04Sa, 22.12.201815:3015:301:3 (0:1)
Hannover 96 – Fortuna DüsseldorfSa, 22.12.201815:3015:300:1 (0:0)
1. FC Nürnberg – SC FreiburgSa, 22.12.201815:3015:300:1 (0:1)
Eintracht Frankfurt – FC BayernSa, 22.12.201818:3018:300:3 (0:1)
FC Augsburg – VfL WolfsburgSo, 23.12.201815:3015:302:3 (0:2)
TSG Hoffenheim – Mainz 05So, 23.12.201818:0018:001:1 (1:1)
Platz Pl. Mannschaft Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. Borussia Dortmund 17 26 13 3 1 44:18 42
2. FC Bayern 17 18 11 3 3 36:18 36
3. Borussia Mönchengladbach 17 18 10 3 4 36:18 33
4. RB Leipzig 17 14 9 4 4 31:17 31
5. VfL Wolfsburg 17 5 8 4 5 27:22 28
6. Eintracht Frankfurt 17 11 8 3 6 34:23 27
7. TSG Hoffenheim 17 9 6 7 4 32:23 25
8. Hertha BSC 17 -1 6 6 5 26:27 24
9. Bayer Leverkusen 17 -3 7 3 7 26:29 24
10. SV Werder 17 -1 6 4 7 28:29 22
11. SC Freiburg 17 -4 5 6 6 21:25 21
12. Mainz 05 17 -5 5 6 6 17:22 21
13. FC Schalke 04 17 -4 5 3 9 20:24 18
14. Fortuna Düsseldorf 17 -14 5 3 9 19:33 18
15. FC Augsburg 17 -4 3 6 8 25:29 15
16. VfB Stuttgart 17 -23 4 2 11 12:35 14
17. Hannover 96 17 -18 2 5 10 17:35 11
18. 1. FC Nürnberg 17 -24 2 5 10 14:38 11