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Sport-Club spielt 1:1 gegen Hannover 96

Gearbeitet, gekämpft und die Punkte geteilt

Der Sport-Club hat sich im letzten Heimspiel der Vorrunde mit Hannover 96 die Punkte geteilt. In einer bewegten Anfangsphase zeigte Schiedsrichter Christian Dingert nach Handspiel von Waldemar Anton bereits in der dritten Minute auf den Elfmeterpunkt. Luca Waldschmidt verwandelte sicher zur Führung. Hannovers Felipe gelang jedoch schon in der 14. Minute nach Eckball der Ausgleich zum 1:1-Endstand.

 

Es war ein nasskalter Flutlichtabend, an dem der Sport-Club zum letzten Heimspiel in diesem Jahr den Tabellenletzten aus Niedersachsen im Schwarzwald-Stadion empfing. Der ein oder andere Fan hatte als Glücksbringer noch einmal die SC-Nikolausmütze übergestreift, die vor dem letzten Heimsieg gegen RB Leipzig verteilt worden waren.

 

Als Ziel für das vorletzte Hinrundenspiel hatte Christian Streich nach der Niederlage bei Fortuna Düsseldorf vor vier Tagen formuliert: „Wir wollen zuhause wieder ein gutes Spiel zeigen." Eine Vorgabe, die die Mannschaft, so der SC-Trainer nach der Partie, zwar nicht ganz wie gewünscht umsetzen konnte. Dafür lobte der Coach den Kampfgeist gegen die Niedersachsen: „Hannover hat es taktisch gut gemacht, wir waren spielerisch nicht so gut, wie wir sein wollten. Aber die Mannschaft hat gefightet und alles abgearbeitet was ging. Von daher bin ich heute dann zufrieden mit dem 1:1."

 

Früher Führung folgt schneller Ausgleich

 

Der SC startete mit zwei personellen Veränderungen in das zweite Spiel der Englischen Woche. Anstelle des angeschlagen fehlenden Lukas Kübler rückte Pascal Stenzel in die Anfangsformation. Jerôme Gondorf saß diesmal zunächst auf der Bank, für ihn begann Marco Terrazzino. Auch taktisch bedeutete dies eine Umstellung: Statt mit einer Viererabwehrkette setzte das Trainerteam wieder auf eine defensive Dreierreihe, gegen den Ball flankiert von Stenzel und Christian Günter auf den Außenbahnen.

 

Die Partie hatte kaum begonnen, da schienen die Glücksbringermützen schon Wirkung zu zeigen. Nach dem ersten Eckstoß von Günter wehrte Hannovers Kapitän Waldemar Anton den Ball im Strafraum mit der Hand ab. Schiedsrichter Christian Dingert entschied ohne Zögern auf Elfmeter, den Luca Waldschmidt (3.) zur frühen Freiburger Führung verwandelte. Es war das fünfte Saisontor und der dritte Treffer vom Punkt für Waldschmidt.

 

Die Freude über den Start nach Maß für den zunächst die Partie bestimmenden Sport-Club wurde jedoch schon nach einer knappen Viertelstunde getrübt. Nachdem Nils Petersen (9.) aus guter Position an Torwart Michael Esser gescheitert war, vermochten auch die Gäste ihren ersten Eckball zu einem Treffer und zum schnellen Ausgleich zu verwerten. Der frei stehende Brasilianer Felipe (14.) war nach dem Standard mit dem Fuß erfolgreich. Anschließend versuchte der SC, sich weitere Abschlussmöglichkeiten zu erarbeiten, wurde dabei aber nur selten zwingend, auch weil sich teilweise schon im Spielaufbau einige Abspielfehler einschlichen. Diese nutzten die Gäste wiederholt zu Kontern, kamen ihrerseits aber ebenfalls noch nicht zu weiteren Chancen.

 

Videobeweis kurz vor der Halbzeitpause

 

Nach einer halben Stunde scheiterte Terrazzino mit einem Freistoß aus rund 24 Metern an der Abwehrmauer, der Nachschuss von Stenzel ging über das Tor. Auf der Gegenseite strich ein Flachschuss von Walace (34.) am langen Pfosten vorbei. Für den SC verfehlte nach einer Flanke von Stenzel wiederum nur wenig später Janik Haberer (36.) mit einem Kopfball knapp das Tor. Für Aufregung in der weiterhin offenen Partie sorgte dann noch eine Szene kurz vor der Pause.

 

Nach einem Freistoß von Günter hatte Koch (43.) den Ball ins Tor geköpft, aber Schiedsrichter Dingert eine vorherige Abseitsstellung von Haberer ausgemacht und den Treffer nicht gegeben. Nach Rücksprache mit Video-Asssistent Felix Brych schaute sich der Unparteiische die Szene noch einmal in der Review Area an, blieb danach jedoch bei seiner Entscheidung, da auch Haberer Richtung Ball hochgestiegen war.

 

In der zweiten Hälfte begann der Sport-Club mit Lucas Höler für Terrazzino sowie druckvoller und mit mehr Tempo. Die ersten Möglichkeiten besaßen aber die Gäste. Hendrik Weydandt köpfte unmittelbar nach dem Wiederbeginn an die Lattenoberkante. Ein Schuss von Florent Muslija (47.) ging am langen Eck vorbei. In der Anfangsviertelstunde des zweiten Durchgangs kam der SC anschließend zu einigen Möglichkeiten.

 

Zweiter Durchgang ohne weitere Treffer

 

Ein guter Distanzschuss von Waldschmidt (49.) wurde noch zur Ecke gelenkt. Kurz darauf scheiterte erst Höler aus spitzem Winkel an Keeper Esser, anschließend setzte Petersen den Nachschuss zu hoch an. Nach einem weiten Einwurf von Günter und einer Direktabnahme von Waldschmidt (52.) parierte erneut Esser.


Auch die Zuschauer versuchten, zusätzliche Energien in das Freiburger Spiel einzuspeisen. „Steht auf, für den SCF" schallte es wiederholt bis in die Nachspielzeit durch das nur im Gästebereich nicht ausverkaufte Schwarzwald-Stadion. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich aber auch wieder Abspielfehler und kleine Unsicherheiten beim Sport-Club ein. Eine davon nutzten die Gäste nach einer Stunde zu einem gefährlichen Konter, doch Schwolow rettete stark gegen Bobby Wood.

 

Viele weitere Möglichkeiten für die Gäste ließ der SC danach zwar nicht mehr zu, vermochte aber trotz aller Bemühungen auch selbst nur noch selten in den Strafraum der Hannoveraner vorzudringen und für Gefahr zu sorgen. Florian Niederlechner ersetzte in den letzten 20 Minuten Stenzel, dessen Part auf der rechten Seite Mike Frantz übernahm. Bis zu Niederlechners erstem Torschuss, der zur Ecke abgefälscht wurde, dauerte es in der weiter intensiv geführten und umkämpften Begegnung aber zehn Minuten.

 

SC-Hinrunde endet am Samstag in Nürnberg

 

Auch die Schlussphase blieb insgesamt chancenarm. Ein durch Niederlechner (86.) noch verlängerter Kopfball von Koch und ein Schuss von Petersen (90+1.), den Esser parierte, blieben trotz aller Anfeuerung die einzigen Gelegenheiten für den zu selten geradlinig und präzise in den Strafraum durchdringenden Sport-Club. Ähnliches galt am Spielende auch für die Gäste, für die in der 95. Spielminute Felipe noch einen direkten Freistoß aus gefährlicher Distanz weit über das Freiburger Tor schoss.

 

„Wenn der erste und der zweite Pass gelungen waren, ist oft der dritte nicht gekommen. Wir wissen, dass wir besser kicken können", so Christian Streich im Anschluss an das letzte Heimspiel in Jahr 2018. Zum letzten Spiel der Hinrunde ist der SC Freiburg am kommenden Samstag (22. Dezember, 15.30 Uhr) beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg zu Gast. „Man kann nicht immer brillieren", fügte der SC-Trainer hinzu. „Jetzt heißt es, die letzten Körner zu mobilisieren und auch in Nürnberg noch einmal richtig zu fighten."

 

Dirk Rohde

 

Interviews nach dem 16. Spieltag 2018/19

Christian Streich

SC Freiburg

„Wir haben einen Punkt geholt in einem schwierigen Spiel. Wir waren spielerisch nicht in der Lage, noch bessere Passqualität hinzukriegen. Wir haben gefightet, haben gearbeitet, am Ende haben wir nochmal gedrückt und hatten noch ein paar Situationen“, sagte SC-Trainer Christian Streich nach dem 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 am 16. Spieltag im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

 

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André Breitenreiter

Trainer Hannover 96

"Wir haben uns viel vorgenommen. Nach dem Start fragt man sich: 'Ohje geht das schon wieder los?'. Die Mannschaft hat im Gesamten die richtige Reaktion gezeigt."

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Dominique Heintz

SC Freiburg

„Es war ein umkämpftes Spiel: Viel Kampf um zweite, viele Zweikämpfe. Ich finde, wir haben gut dagegengehalten. Das Standard-Gegentor war bitter. Der letzte Pass hat oft nicht geklappt“, sagte Dominique Heintz nach dem 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 am 16. Spieltag im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

 

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Nils Petersen

SC Freiburg

„Wir müssen realistisch bleiben. Es war kein sensationeller Auftritt von uns. Es war viel Kampf, aber so sehen Abstiegsspiele im Dezember vielleicht auch mal aus“, sagte Nils Petersen nach dem 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 am 16. Spieltag im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

 

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18.12.-19.12.2018

16. Spieltag

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BegegnungTagUhrzeitErgebnis
Borussia Mönchengladbach – 1. FC NürnbergDi, 18.12.201818:3018:302:0 (0:0)
Hertha BSC – FC AugsburgDi, 18.12.201820:3020:302:2 (2:2)
VfL Wolfsburg – VfB StuttgartDi, 18.12.201820:3020:302:0 (2:0)
Fortuna Düsseldorf – Borussia DortmundDi, 18.12.201820:3020:302:1 (1:0)
FC Schalke 04 – Bayer LeverkusenMi, 19.12.201818:3018:301:2 (1:2)
FC Bayern – RB LeipzigMi, 19.12.201820:3020:301:0 (0:0)
SV Werder – TSG HoffenheimMi, 19.12.201820:3020:301:1 (0:1)
SC Freiburg – Hannover 96Mi, 19.12.201820:3020:301:1 (1:1)
Mainz 05 – Eintracht FrankfurtMi, 19.12.201820:3020:302:2 (2:2)
Platz Pl. Mannschaft Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. Borussia Dortmund 16 25 12 3 1 42:17 39
2. Borussia Mönchengladbach 16 19 10 3 3 35:16 33
3. FC Bayern 16 15 10 3 3 33:18 33
4. RB Leipzig 16 13 8 4 4 28:15 28
5. Eintracht Frankfurt 16 14 8 3 5 34:20 27
6. VfL Wolfsburg 16 4 7 4 5 24:20 25
7. TSG Hoffenheim 16 9 6 6 4 31:22 24
8. Hertha BSC 16 1 6 6 4 25:24 24
9. SV Werder 16 0 6 4 6 26:26 22
10. Bayer Leverkusen 16 -5 6 3 7 23:28 21
11. Mainz 05 16 -5 5 5 6 16:21 20
12. SC Freiburg 16 -5 4 6 6 20:25 18
13. FC Augsburg 16 -3 3 6 7 23:26 15
14. FC Schalke 04 16 -6 4 3 9 17:23 15
15. Fortuna Düsseldorf 16 -15 4 3 9 18:33 15
16. VfB Stuttgart 16 -21 4 2 10 11:32 14
17. Hannover 96 16 -17 2 5 9 17:34 11
18. 1. FC Nürnberg 16 -23 2 5 9 14:37 11