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Letztes Heimspiel des Jahres gegen Hannover 96

 

Wieder mit Überzeugung auftreten

Am vorletzten Spieltag der Bundesliga-Hinrunde empfängt der Sport-Club im Schwarzwald-Stadion am Mittwoch (20.30 Uhr, live bei Sky und im Live-Ticker auf scfreiburg.com) den Tabellenletzten Hannover 96.

 

Zum letzten Mal in diesem Jahr kämpft der Sport-Club gegen die Niedersachsen im heimischen Schwarzwald-Stadion um Bundesligapunkte. Auf den 16. Spieltag folgt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) zum Abschluss der Hinrunde noch das Gastspiel beim 1. FC Nürnberg. Ein kompaktes Restprogramm kurz vor Weihnachten, das am vergangenen Samstag mit der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf eingeleitet wurde.

 

Den Blick schnell nach vorne gerichtet

 

Gegen Hannover, sagte Christian Streich auf der Pressekonferenz am Tag vor der Partie, gelte es nach der 0:2-Niederlage am Niederrhein „wieder anständig Fußball zu spielen" und mit einer guten Raumaufteilung zu agieren. Dafür sei weniger die letzte Begegnung, als vielmehr das letzte Heimspiel gegen RB Leipzig der Anknüpfungspunkt. „Die zweite Halbzeit in Düsseldorf war schlecht", so der SC-Trainer noch einmal mit Bezug auf den vergangenen Samstag. Aber dies wüssten die Spieler auch, die „selbst niedergeschlagen über ihre Leistung" gewesen seien.

 

Längst gehe der Blick freilich wieder nach vorne. „Jetzt haben wir ein Heimspiel und wollen wieder ein gutes Spiel zeigen", betonte Streich. Vor allem in der zweiten Hälfte in Düsseldorf habe es an einigen wesentlichen Qualitäten gemangelt, die es gegen die Niedersachsen wieder brauche, um am Ende erfolgreich zu sein. Zumal es der Sport-Club gegen den seit Samstag wieder Tabellenletzten möglicherweise erneut mit einem tief stehenden Gegner zu tun bekommt.

 

Bestmögliche Elf gegen die Niedersachsen

 

Deshalb müsse die Mannschaft Eins-gegen-Eins-Situationen besser auflösen um Überzahl herzustellen, sich besser bewegen, die Zwischenräume besetzen und gegen den Ball gut umschalten. „So wie in der zweiten Hälfte am letzten Samstag haben wir in dieser Saison noch nicht gespielt und so werden wir auch nicht mehr spielen", bekräftigte der Freiburger Coach. Es sei gut möglich, dass auch Hannover 96 auf Kontersituationen spekuliere. Dann sei die eigene Staffelung, Wachheit und Präsenz entscheidend.

 

Nachdem der Sport-Club in Düsseldorf gegenüber dem vorangegangenen Heimsieg gegen Leipzig mit derselben Startformation aufgelaufen war, seien am Mittwoch, so Christian Streich, Veränderungen in der Anfangself „gut möglich". Das letzte Spiel, aber auch die Tatsache, dass es zum Abschluss der Hinrunde aktuell eine Englische Woche zu absolvieren gibt, würden dabei in die Überlegungen einfließen. Dennoch sei klar: „Wir spielen gegen Hannover mit der bestmöglichen Mannschaft, so wie wir es im Trainerteam entscheiden."

 

Kleindienst wird am Meniskus operiert

 

Nähere Hinweise zu den personellen Planungen für Mittwochabend gab Christian Streich darüber hinaus nicht. Außer dass sich in Düsseldorf niemand zusätzlich verletzt habe, weshalb derselbe Kader zur Verfügung steht. Und auf der anderen Seite weiterhin die Spieler fehlen, die schon zuletzt nicht dabei sein konnten, wie Nicolas Höfler (Innenbandriss), Florian Kath (Reha nach Leistenoperation), Roland Sallai (Adduktorenprobleme), Amir Abrashi, Brandon Borrello (beide im Aufbau) und Tim Kleindienst. Der Stürmer, der zuletzt wegen Knieproblemen pausieren musste, teilte Christian Streich mit, wird sich am Donnerstag einer Meniskusoperation unterziehen.

 

Auch für Hannover 96 gelte, dass der Tabellen- und Punktestand nur als relativer Maßstab für die Beurteilung der bevorstehenden Aufgabe dienen könne, sagte Streich. „Natürlich sind sie besser als die zehn Punkte, die sie gerade haben", was allein der Blick auf das Personal des Gegners verdeutliche. „Da ist natürlich richtig Qualität", so der Coach nicht nur im Hinblick auf den brasilianischen Nationalspieler Walace im Mittelfeld, Kapitän Waldemar Anton, Stürmer Niclas Füllkrug, der in der Vorsaison 14 Tore erzielte, oder die beiden japanischen Nationalspieler Takuma Asano und Genki Haraguchi.


Alles für eine gute Leistung geben

 

Auch der frühere Freiburger Oliver Sorg, der bei der 0:4-Heimniederlage der 96er gegen Bayern München am Samstag gesperrt fehlte, kehrt gegen den Sport-Club wieder zurück. Davor hatte die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter auswärts 1:1 beim FSV Mainz 05 gespielt. Mit demselben Ergebnis endete auch das letzte Gastspiel der Niedersachsen im Schwarzwald-Stadion vor über einem Jahr am fünften Spieltag der vergangenen Saison.

 

Es sei das Gute an einer Englischen Woche, sagte Torwart Alexander Schwolow nach der Partie in Düsseldorf, dass man „ein paar Tage später direkt schon nachlegen und ganz anders auftreten" könne. „Und ich bin davon überzeugt, dass wir anders auftreten werden", ergänzte der SC-Keeper. „Wir wollen es natürlich am Mittwoch besser machen", sagte auch Christian Günter im Anschluss an sein 150. Bundesligaspiel. „Wir haben ein Heimspiel, das gibt uns immer wieder Kraft. Und wir wollen natürlich die drei Punkte holen."

 

Die Spannung, gegen Hannover ein gutes Spiel zeigen zu wollen, sei nach der letzten schmerzhaften Niederlage auf jeden Fall da, erklärte Christian Streich. „Dafür werden wir alles tun, und wenn wir nicht vorwärts kommen, werden uns hoffentlich unsere Zuschauer nach vorne peitschen", so der Trainer. „Ich hoffe, dass wir wieder an die guten Leistungen dieser Saison anknüpfen können."

 

Dirk Rohde