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Sport-Club II holt Dreier gegen Dreieich

Die Zweite Mannschaft des SC Freiburg hat am 16. Spieltag mit 2:1 (1:0) gegen Aufsteiger Hessen Dreieich gewonnen.

 

Vor heimischem Publikum brachte am Samstagnachmittag Marvin Pieringer (22.) den Sport-Club II in Führung, ehe die Gäste durch ein kurioses Eigentor von SC-Schlussmann Niclas Thiede und Nico Hug zum Ausgleich kamen (52). Dass dieses am Ende nur kosmetischen Wert hatte, war einem noch folgenden Volley-Tor von Freiburgs Abwehrmann Niklas Hoffmann (65.) zu verdanken.

 

"Ich bin super glücklich über das Ergebnis, weil wir mit vielen Jungs gespielt haben, die zum ersten Mal seit längerem wieder auf dem Platz standen, weil wir uns super gewehrt und dagegengehalten haben und weil wir einen super Start in die Englische Woche hingelegt haben", sagte Christian Preußer im Anschluss an ein "schwieriges und intensives Spiel".

 

Fünf Veränderungen in der Anfangsformation

 

Wie oft hat meine Mannschaft eigentlich schon gegen den nächsten Gegner gespielt? Wie oft hat sie diese Duelle für sich entscheiden können? Und wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch in der nächsten gemeinsamen Partie als Sieger vom Platz geht?

 

Für Statistikfreunde gibt es reichlich Plattformen, die genau darüber Ausschluss geben. Doch wer am Samstagnachmittag in die Freiburger Fußballschule gekommen war, um der U23 des SC gegen Dreieich die Daumen zu drücken, musste auf eine derartige Vorbereitung verzichten. Denn: Die Paarung gab es noch nie.

 

Für die Mannschaft um Christian Preußer, Uwe Staib und Michael Müller war der Klub aus der Nähe von Offenbach natürlich trotzdem keine Unbekannte. Mit fünf Schützlingen, die größtenteils lange nicht mehr in der Startelf gestanden waren, und einer Umstellung von einer Vierer- zur Dreierkette ging das Trainerteam eine gute Woche nach dem 0:0 bei der TSG Hoffenheim ins Rennen.

 

Das Freiburger Tor hütete einmal mehr Niclas Thiede. Vor ihm rückten die großgewachsenen Ivan Sachanenko und Niklas Hoffmann für Keven Schlotterbeck, der wie Chima Okoroji mit den Profis nach München gereist war, neben Nico Schlotterbeck in die Innenverteidigung. Flankiert wurde die Abwehrreihe von Angelo Rinaldi (rechts) und Nico Hug (links). Im Mittelfeld war Lucas Torres für Patrick Kammerbauer neu in der Startelf, der ebenfalls mit der Ersten Mannschaft unterwegs war. Im Sturm lief Christoph Daferner als alleinige Spitze vor Felix Roth und David Nieland auf. Robin Fellhauer, Luca Herrmann und Marvin Pieringer nahmen zunächst auf der Bank Platz. Ivica Banovic erhielt auch mit Blick auf den eng getakteten Spielplan eine Pause.

 

Bei den Gästen gab es im Vergleich zum 2:1 gegen den FSV Frankfurt zwei Wechsel. Danny Klein und Abassin Alikhil ersetzten Toni Reljic und Zubayr Amiri.

 

Leid und Freud nah beieinander

 

Nach einem ersten vorsichtigen Abtasten war es der Sport-Club, der früh erste gute Möglichkeiten verbuchen konnte: Allerdings scheiterten Rinaldi, der mit seinem Schuss das rechte obere Eck anvisierte (8. Minute), Christoph Daferner im Eins-gegen-eins sowie im Nachschuss David Nieland (10.) alle am starken Reflex von Dreieich-Schlussmann Pierre Kleinheider.

 

Gerade, als sich die Hausherren im Offensivspiel zunehmend einen Vorteil erarbeiteten, mussten sie einen herben Rückschlag hinnehmen: Nach längerer Behandlungspause musste Nieland seinen Arbeitstag mit einer Verletzung auf Höhe des Sprunggelenks vorzeitig beenden.

 

Für den Sommerneuzugang kam Marvin Pieringer ins Spiel, bildete eine Doppelspitze mit Daferner - und ließ die Mannschaft gleich jubeln. Von halblinks registrierte der Stürmer den aus dem Tor geeilten Kleinheider und beförderte den Ball mit einem Flachschuss zum 1:0 ins leere Netz (22.). Mit einem Schuss aus etwa 22 Metern hätte Fabian Rüdlin nach einer guten halben Stunde sogar auf 2:0 stellen können (33.).   

 

Dreieich hingegen kam mit Danny Klein (28.), Kevin Pezzoni (32., 38.) und Toni Lagator (45.+1) zwar in den Freiburger Strafraum, sorgte aber kaum für Gefahr. Also nahm der SC die knappe Führung mit in die Kabinen.

 

Kurioser Ausgleich und Volley-Führung

 

Im zweiten Durchgang war von der streckenweisen Dominanz des Sport-Club II dann vorerst nicht mehr allzu viel zu sehen. Stattdessen konnte sich der Gegner in den Fokus spielen. Zunächst hatte der SC noch Glück, als Alikhil einen Ball von der Grundlinie nicht in den Strafraum lenken konnte (50.), ein folgender Klärungsversuch scheiterte dann aber auf äußerst kuriose Weise: In höchster Not schoss Thiede einen Ball so nach vorne weg, dass er Kollege Hug unabsichtlich als Bumerang instrumentalisierte. Von dessen Oberkörper prallte der Ball rücklings und unhaltbar ins eigene Tor (52.). Sehr bitter für das Team aus dem Breisgau.

 

"In der ersten Halbzeit waren wir ziemlich gut im Spiel. Die Phase nach der Pause war aber nicht gut, da hätten wir auch gut und gerne noch das zweite Gegentor bekommen können", merkte auch Christian Preußer an.

 

Doch die Freiburger berappelten sich schnell wieder, setzten in Person des eingewechselten Herrmann, der Kleinheider prüfte, ein erstes Ausrufezeichen (62.). Ein zweites folgte bald darauf, als nach einer Ecke von Felix Roth das Leder über mehrere Stationen hinweg zum rechts postierten Hoffmann gelangte. Der Abwehrmann reagierte gedankenschnell, netzte volley zum 2:1 ein (65.) – und brachte die Freiburger zurück in die Spur.

 

In einer nun deutlich ruppigeren Begegnung mit vielen Zweikämpfen und Fouls hatten danach Herrmann, der nach einem schönen Solo (68.) den linken Pfosten knapp verfehlte und Hug, der nach einer sehenswerten Kombination keinen Abnehmer fand und den eigenen Abschluss über das Tor setzte (79.), noch Chancen auf das 3:1. Der SC-Trainer sagte: "Spielerisch sind wir gut durchgekommen, trotzdem hätten diese Phasen noch öfter auftreten müssen. Dann hätten wir es uns wesentlich einfacher gemacht." So aber blieb es beim 2:1 und den drei wichtigen Punkten auf dem Weg zum Ziel Klassenerhalt.

 

Viel Zeit, das Spiel aufzuarbeiten, haben die Freiburger jedoch nicht. Bereits nach Abpfiff startete die Regeneration, schon am Montag macht sich der Tross auf die Reise nach Mainz, wo am Dienstag (14 Uhr) das Nachholspiel bei der Zweitvertretung des örtlichen FSV ansteht. Am Ende der Englischen Woche tritt der SC II schließlich am Samstag (14 Uhr) beim FSV Frankfurt an.

 

Sina Ojo

 

01.11.-05.11.2018

16. Spieltag

alle Spieltage anzeigen
BegegnungTagUhrzeitErgebnis
1. FC Saarbrücken – TSG 1899 Hoffenheim IIDo, 01.11.201814:0014:005:0
Eintr. Stadtallendorf – SSV Ulm 1846 FußballSa, 03.11.201814:0014:000:1
SC Freiburg II – SC Hessen DreieichSa, 03.11.201814:0014:002:1
FK 03 Pirmasens – FC 08 HomburgSa, 03.11.201814:0014:000:0
TSV Steinbach – 1. FSV Mainz 05 U23Sa, 03.11.201814:0014:003:2
TSG Balingen – SV ElversbergSa, 03.11.201814:0014:002:0
SV Waldhof Mannheim – FC-Astoria WalldorfSa, 03.11.201814:0014:003:3
Kickers Offenbach – VfR Wormatia WormsSa, 03.11.201814:0014:002:1
VfB Stuttgart II – FSV FrankfurtMo, 05.11.201820:1520:150:2
Platz Pl. Mannschaft Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. SV Waldhof Mannheim 16 22 12 2 2 40:18 38
2. TSV Steinbach 16 9 10 4 2 20:11 34
3. 1. FC Saarbrücken 16 14 9 3 4 32:18 30
4. SSV Ulm 1846 Fußball 16 2 9 3 4 20:18 30
5. Kickers Offenbach 16 15 7 6 3 32:17 27
6. FC 08 Homburg 16 5 8 2 6 22:17 26
7. SC Freiburg II 16 4 7 4 5 23:19 25
8. TSG 1899 Hoffenheim II 16 2 6 4 6 29:27 22
9. TSG Balingen 16 0 5 6 5 16:16 21
10. FK 03 Pirmasens 16 -6 5 5 6 19:25 20
11. FSV Frankfurt 16 -7 5 4 7 19:26 19
12. SV Elversberg 16 -9 5 3 8 15:24 18
13. VfB Stuttgart II 16 -9 4 5 7 20:29 17
14. VfR Wormatia Worms 16 -10 5 2 9 17:27 17
15. 1. FSV Mainz 05 U23 16 -3 4 4 8 18:21 16
16. SC Hessen Dreieich 16 -8 3 5 8 19:27 14
17. Eintr. Stadtallendorf 16 -12 3 3 10 12:24 12
18. FC-Astoria Walldorf 16 -9 2 5 9 17:26 11