Jetzt den Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Wir geben Ihre Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Abmelden jederzeit möglich.

  1. Newsletter
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Twitter

1. FFC Frankfurt zu Gast im Möslestadion

 

Am 8. Spieltag der Allianz-Frauen-Bundesliga empfängt der SC Freiburg den 1. FFC Frankfurt in der Freiburger Fußballschule. Die Partie wird am Sonntag, 4. November um 14 Uhr im Möslestadion angepfiffen.


Der 1. FFC Frankfurt, mit sieben Titeln immer noch Deutscher Rekordmeister, reist mit sieben Punkten aus sieben Spielen als Tabellenneunter nach Südbaden. Eine Tatsache, die aber weder die Freiburger Verantwortlichen, noch die Spielerinnen dazu verleitet, den Gegner falsch einzuschätzen. „Frankfurt hatte vor der Saison einen größeren Umbruch zu verkraften, der sich jetzt in der Tabelle bemerkbar macht“, erklärt SC-Managerin Birgit Bauer. „Dennoch werden wir eine absolute Topleistung brauchen, um die Punkte in Freiburg behalten zu können.“


Auch SC-Trainer Jens Scheuer weiß die aktuelle Lage beim FFC richtig einzuordnen. „Im Prinzip ist die Situation mit unserer vergleichbar“, meint der 40-jährige, der „ein Spiel mit identischen Voraussetzungen“ erwartet. „Frankfurt hat einen ähnlichen Weg wie wir eingeschlagen. Sie haben in der Mannschaft eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten.“ Neben Europameisterin Jackie Groenen oder Laura Störzel, die schon länger für den FFC spielen, sind seit Saisonbeginn mit den beiden Österreicherinnen Verena Aschauer und Laura Feiersinger zwei weitere gestandene Bundesliga- und Nationalspielerinnen Teil des Teams. „Dazu kommen einige hochtalentierte Spielerinnen, die sie langsam aufbauen. Dass dieser Weg Zeit braucht, sieht man ja bei uns.“ Insgesamt erwartet Scheuer ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, in dem seine Elf eine Reaktion auf die Leistung in Potsdam zeigen will. „Wir haben darüber gesprochen, was letzte Woche nicht funktioniert hat. Die Mannschaft weiß, was gefehlt hat und will es besser machen. So wie ich den Charakter meiner Mannschaft kenne bin ich sicher, dass wir in der Lage sind, aus Fehlern zu lernen und am Sonntag einen Schritt nach vorne zu machen.“

 

„Wir müssen die Zweikämpfe besser annehmen als zuletzt, müssen aggressiver auftreten“, weiß auch SC-Neuzugang Verena Wieder, worauf es im Heimspiel ankommen wird. Ähnlich wie ihr Trainer erwartet auch die 18-jährige eine Reaktion von sich und der Mannschaft. „Wir wollen beweisen, dass wir mehr können!“ Ob Wieder selbst dazu beitragen kann, ist allerdings fraglich, nachdem sie unter der Woche das Training abbrechen musste. Ebenfalls nur eingeschränkt trainieren konnten Sharon Beck und Rachel Rinast, die beide mit Blessuren aus dem Potsdam-Spiel kürzertreten mussten. Definitiv verzichten muss der Sport-Club gegen Frankfurt weiterhin auf Kim Fellhauer, Ivana Fuso und Hasret Kayikci.

 

Felix Scharte