Jetzt den Newsletter abonnieren!

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Wir geben Ihre Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter. Abmelden jederzeit möglich.

  1. Newsletter
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Twitter

Nichts zu holen in Potsdam - Sport-Club verliert mit 0:2

Der SC Freiburg hat am 7. Spieltag der Allianz-Frauen-Bundesliga das Auswärtsspiel bei Turbine Potsdam mit 0:2 (0:1) verloren. Für die Gastgeberinnen trafen Svenja Huth (12.) und Johanna Elsig (64.).


 

Zum Abschluss der Englischen Woche hatte SC-Trainer Jens Scheuer seine Startelf auf vier Positionen verändert. Virginia Kirchberger, die nach überstandener Blinddarm-Operation erstmals seit dem dritten Spieltag wieder spielen konnte, Lena Lotzen, Rachel Rinast und Desiree van Lunteren ersetzten Klara Bühl, Jobina Lahr, Janina Minge und Verena Wieder, die allesamt auf der Bank Platz nahmen. Bei den Turbinen vollzog Trainer Matthias Rudolph einen Wechsel, die ehemalige Freiburgerin Lena Petermann stand für Lara Prasnikar in der Startelf.

 

Potsdam trifft früh

 

Eben jene Petermann war es, die nach sieben Minuten für das erste Ausrufezeichen sorgte, als sie im Eins-gegen-Eins Merle Frohms im SC-Tor überlupfte. Die Freiburger Defensive konnte das Leder aber gerade noch vor der Linie stoppen und den frühen Rückstand verhindern. Nur fünf Minuten später musste der Sport-Club dann doch das 0:1 schlucken. Svenja Huth zog von der halbrechten Seite nach innen und setzte das Leder von der Strafraumgrenze sehenswert in die Maschen des Freiburger Tores (12.).

 

Potsdam blieb auch in der Folge das gefährlichere Team und hatte durch Petermann (26.), Dieckmann (34.) und Gasper (42.) weitere Gelegenheiten. Der Sport-Club blieb vieles schuldig und kam durch Rinast (5.) und Rebecca Knaak (45.) lediglich zu zwei kleineren Möglichkeiten. „Wir haben in der ersten Halbzeit nie die nötige Einstellung und Mentalität auf den Platz gebracht, wollten alles fußballerisch lösen“, bemängelte Scheuer nach dem Spiel. „Gerade hier in Potsdam, die physisch stark auftreten und von ihrer Zweikampstärke leben, geht das so nicht. Dann hat man keine Chance.“

 

Doppelwechsel zur Pause

 

Nach 45 Minuten enttäuschenden Minuten ging der Sport-Club mit einem 0:1 und dem Ziel in die Pause, es im zweiten Durchgang besser zu machen. Mit einem Doppelwechsel – Klara Bühl und Jobina Lahr kamen für Lena Lotzen und Rachel Rinast – versuchte Jens Scheuer, dem Spiel seiner Elf neuen Schwung zu verleihen. Der Sport-Club tat sich aber auch im zweiten Abschnitt schwer, gegen die robuste und stabile Turbine-Abwehr zu Chancen zu kommen. Ein Schuss von Giulia Gwinn aus 25 Metern (59.) blieb der einzige Abschluss in den 15 Minuten nach der Pause.

 

Elsig legt für Potsdam nach

 

Besser machten es auf der Gegenseite die Gastgeberinnen. Svenja Huth brachte einen Standard nach innen, wo das Leder über Umwege Johanna Elsig vor die Füße fiel, die zum 0:2 aus SC-Sicht traf (60.). Felicitas Rauch per Freistoß (69.) und Petermann, die knapp verpasste (80.) vergaben weitere Gelegenheiten für die Gastgeberinnen zu erhöhen. Erst in den letzten zehn Minuten fand auch der Sport-Club endlich besser ins Spiel. Der Anschlusstreffer wollte aber weder Gwinn, die aus kurzer Entfernung zu unplatziert köpfte (80.), noch Klara Bühl (86.) gelingen. Die Junioren-Nationalspielerin vergab dabei die beste Chance des Sport-Club, als sie nur haarscharf am Turbine-Tor vorbeischoss. „Ein Treffer wäre auch nicht verdient gewesen“, sagte Scheuer nach dem Spiel. Drei Minuten vor dem Ende verhinderte Merle Frohms mit einer starken Parade gegen Anna Gasper den dritten Potsdamer Treffer, an der Niederlage ihrer Mannschaft änderte dies aber nichts mehr.

 

„Wir hatten hier heute gerade in der ersten Halbzeit viel zu viel Respekt“, resümierte Scheuer den enttäuschenden Auftritt seiner Elf. „Wir wollten aggressiv auftreten und voll dagegenhalten, stattdessen lassen wir in allen Mannschaftsteilen beinahe alles vermissen und machen das Gegenteil. Das ist zu wenig, so kann man hier nichts holen.“

 

Mit weiterhin zehn Punkten liegt der Sport-Club nach sieben Spielen auf Platz sieben. Am kommenden Sonntag, 4. November (14 Uhr) ist der Tabellenneunte 1. FFC Frankfurt zu Gast im Möslestadion.

 

Felix Scharte