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Sport-Club verliert mit 1:4 in Augsburg

Keine Punkte im Auswärtsspiel

Der SC Freiburg hat die Englische Woche am Sonntagabend aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit mit einem 1:4 (0:2) beim FC Augsburg beendet.

 

Am sechsten Spieltag der Fußball-Bundesliga trafen Caiuby (19. Minute) sowie Alfred Finnbogason per Dreierpack (34., 68. FE, 83.) für die Heimelf. Freiburgs zwischenzeitlicher Anschlusstreffer, der Jonathan Schmid zugerechnet wurde (49. ET), fiel da nicht mehr groß ins Gewicht. Somit verliert der Sport-Club erstmals nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage.

 

"Das Ergebnis ist verdient, da gibt es keine zwei Meinungen. Wir waren in der ersten Halbzeit schlecht", sagte SC-Trainer Christian Streich hinterher auf der Pressekonferenz. "Nach der Pause waren wir im Spiel und hatten auch die Chance zum Ausgleich. Nach dem Strafstoß war es dann aber gelaufen."

 

Sein Augsburger Amtskollege Manuel Baum fügte an: "Wir haben eine unserer besten Halbzeiten hingelegt. Nach der Pause waren wir orientierungslos und haben glücklicherweise den Ausgleich nicht kassiert. Es freut mich, dass wir uns endlich belohnt haben."

 

Lienhart als Rechtsverteidiger, Frantz als Rechtsaußen

 

Bereits am Freitag hatte Christian Streich mit Blick auf die derzeitige Verletztensituation prognostiziert, dass er und sein Team bei der Kaderzusammenstellung wohl ordentlich würden rumbasteln müssen.

 

Denn neben den Langzeitverletzten Caleb Stanko (Knieprobleme), Amir Abrashi und Brandon Borrello (beide Aufbautraining nach Kreuzbandriss) standen auch Lukas Kübler (Gehirnerschütterung), Pascal Stenzel (Schulterprobleme), Janik Haberer (Gehirnerschütterung) und Nils Petersen (Schultereckgelenksprellung) für die Sonntagspartie nicht zur Verfügung.

 

Konkret hatte das notgedrungene Rumbasteln letztlich zwei personelle Änderungen im Vergleich zum 1:0 am Dienstag gegen Schalke zur Folge. Abgesehen vom etatmäßigen Innenverteidiger Philipp Lienhart, der im 4-4-2 als Rechtsverteidiger einsprang, kehrte auch SC-Kapitän Mike Frantz nach überstandenen Wadenproblemen als Rechtsaußen in die erste Elf zurück. Marco Terrazzino rückte deshalb eine Position nach vorne und bildete das Sturmduo mit Florian Niederlechner.

 

Die Augsburger wechselten nach ihrem 1:1 vor fünf Tagen in München dreifach. Der Ex-Freiburger Jonathan Schmid sowie Marco Richter und Alfred Finnbogason erhielten den Vortritt vor Raphael Framberger, Jan Moravek und André Hahn – und sorgten gemeinsam mit ihren Kollegen für einen druckvollen und dynamischen Beginn in der WWK-Arena.

 

Früher Rückstand durch Caiuby und Finnbogason

 

Sehr zum Leidwesen der Gäste, die nur zögerlich ins Spiel fanden und über weite Strecken dieser ersten Hälfte kaum Offensivaktionen zu verzeichnen hatten.

 

In der Defensive war es mehrheitlich dem Hand- und Fußreflex von SC-Schlussmann Alexander Schwolow zu verdanken, dass die Abschlüsse der Augsburger Caiuby (4. Minute, 16.) und Marco Richter (18.) ins Leere liefen. Zumindest vorerst. Denn nur einen Spielzug später suchte und fand ebenjener freistehende Richter mit einem hohen Zuspiel in den Strafraum ebenjenen Caiuby, der den FCA in Führung köpfte (19.).

 

Bis zur ersten SC-Möglichkeit sollte es noch weitere zehn Minuten dauern. Dann bediente Roland Sallai auf der linken Seite den mitgeeilten Christian Günter, der mit seinem folgenden Pass den einschussbereiten Niederlechner allerdings verpasste (29.). Mehr Erfolg hatten einmal mehr die Hausherren: Über mehrere Stationen hinweg gelangte ein Augsburger Ball in den Fünfmeterraum und über Rani Khedira zu Finnbogason, der gedankenschnell mit der Hacke einnetzte (34.).

 

Auch die weiteren Chancen in diesem ersten Durchgang gingen auf das Augsburger Konto (37., 45., 45.+1). Ein Weitschuss von Günter (41.), der FCA-Keeper Andreas Luthe keine größeren Probleme bereitete, war der einzige SC-Höhepunkt. So verabschiedete man sich mit einem 0:2 in die Kabinen.

 

Freiburger Anschlusstreffer durch Augsburger Eigentor

 

Mit dem Seitenwechsel brachten die Gäste neues Personal und zeitweise auch deutlich mehr Schwung in die Partie. Für Marco Terrazzino und Philipp Lienhart kamen Jerôme Gondorf und Luca Waldschmidt, wobei Gondorf Kochs Position im zentralen Mittelfeld einnahm und Koch dafür hinten rechts für Lienhart übernahm.

 

Waldschmidt war es auch, der kurz darauf mit einem satten Schuss Luthe zum Abpraller zwang und damit so große Unruhe im gegnerischen Strafraum stiftete, dass sich mehrere Augsburger beim anschließenden Klärungsversuch gegenseitig behinderten – und letztlich in Person von Schmid unfreiwillig auf 1:2 verkürzten (49.).  

 

Doch die Freude bei den Freiburgern währte nur kurz. Zwar hatten Waldschmidt (52.), Niederlechner (58.) und Günter (65.) den Ausgleich jeweils auf dem Fuß, der nächste Treffer fiel allerdings in der anderen Hälfte. Ein Foul von Dominique Heintz an Finnbogason ahndete der Unparteiische Dr. Robert Kampka mit einem Strafstoß, den der Isländer selbst und sicher verwandelte (68.) – zum 3:1 für die bayerischen Schwaben.

 

Und wie schon im Vorjahr, als das Auswärtsduell nach drei Toren von Finnbogason mit 3:3 endete, setzte der Stürmer auch dieses Mal noch einen dritten Treffer nach (83.), der den 4:1-Endstand in Augsburg besiegelte. Christian Streich kommentierte wie folgt: "Ich hoffe, dass Finnbogason jetzt nicht jedes Mal drei Tore gegen uns schießt. Sonst wird es schwer, gegen Augsburg zu gewinnen."

 

Erst einmal trifft man nun allerdings auf andere Namen. Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) empfängt der Sport-Club, der mit sieben Punkten aktuell Tabellen-13. ist, Bayer Leverkusen im heimischen Schwarzwald-Stadion.

 

Sina Ojo

 

Interviews nach dem 6. Spieltag 2018/19

Christian Streich

SC Freiburg

"In der ersten Halbzeit waren wir schlecht und dann verdient 2:0 hinten. In der zweiten Hälfte können wir das 2:2 machen, machen es aber nicht. So eine Chance darf man nicht liegen lassen", sagte SC-Trainer Christian Streich nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Augsburg im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Manuel Baum

Trainer FC Augsburg

"Wir haben eine unserer besten Halbzeiten hingelegt in der ersten Halbzeit. Anfang der zweiten Halbzeit waren wir extrem orientierungslos, sind nicht mit Freiburgs Umstellung zurechtgekommen. Für Alfred und die Jungs freut es mich extrem, dass sie sich belohnt haben."

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Florian Niederlechner

SC Freiburg

"Die Niederlage tut sehr weh, weil wir die erste Hälfte komplett verpennt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann richtig gut gemacht, können das 2:2 machen. Auf diese 25-30 Minuten können wir aufbauen", sagte Florian Niederlechner nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Augsburg im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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Dominique Heintz

SC Freiburg

"In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig gemacht für's Spiel und hatten zu wenig Zugriff auf die zweiten Bälle. Ich glaube auch, dass wir zu schnell die Bälle verloren haben, zu viele Flanken zugelassen haben - und dann ist es natürlich schwer, hier zu bestehen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann auf Dreierkette umgestellt: Das hat sehr gut funktioniert", sagte Dominique Heintz nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Augsburg im Interview mit Frank Rischmüller von unserem Medienpartner baden.fm.

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28.09.-30.09.2018

6. Spieltag

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BegegnungTagUhrzeitErgebnis
Hertha BSC – FC BayernFr, 28.09.201820:3020:302:0 (2:0)
FC Schalke 04 – Mainz 05Sa, 29.09.201815:3015:301:0 (1:0)
TSG Hoffenheim – RB LeipzigSa, 29.09.201815:3015:301:2 (0:0)
VfB Stuttgart – SV WerderSa, 29.09.201815:3015:302:1 (1:0)
VfL Wolfsburg – Borussia MönchengladbachSa, 29.09.201815:3015:302:2 (1:1)
1. FC Nürnberg – Fortuna DüsseldorfSa, 29.09.201815:3015:303:0 (1:0)
Bayer Leverkusen – Borussia DortmundSa, 29.09.201818:3018:302:4 (2:0)
Eintracht Frankfurt – Hannover 96So, 30.09.201815:3015:304:1 (2:0)
FC Augsburg – SC FreiburgSo, 30.09.201818:0018:004:1 (2:0)
Platz Pl. Mannschaft Spiele Sp. +/- S U N Tore Punkte Pkt.
1. Borussia Dortmund 6 14 4 2 0 19:5 14
2. FC Bayern 6 7 4 1 1 12:5 13
3. Hertha BSC 6 5 4 1 1 12:7 13
4. Borussia Mönchengladbach 6 3 3 2 1 12:9 11
5. SV Werder 6 3 3 2 1 11:8 11
6. RB Leipzig 6 1 3 2 1 10:9 11
7. VfL Wolfsburg 6 1 2 3 1 10:9 9
8. FC Augsburg 6 2 2 2 2 11:9 8
9. Mainz 05 6 0 2 2 2 4:4 8
10. 1. FC Nürnberg 6 -3 2 2 2 7:10 8
11. Eintracht Frankfurt 6 0 2 1 3 10:10 7
12. TSG Hoffenheim 6 0 2 1 3 10:10 7
13. SC Freiburg 6 -4 2 1 3 9:13 7
14. Bayer Leverkusen 6 -6 2 0 4 7:13 6
15. Fortuna Düsseldorf 6 -4 1 2 3 5:9 5
16. VfB Stuttgart 6 -5 1 2 3 5:10 5
17. FC Schalke 04 6 -6 1 0 5 3:9 3
18. Hannover 96 6 -8 0 2 4 5:13 2