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Sympathie-Meister 2018: SC Freiburg

 

Einen Titel hat der SC Freiburg in dieser Saison schon errungen. Eine Schale oder einen Pokal gibt es allerdings nicht dafür, dass der Sport­-Club der sympathischste Verein unter dem 36 Klubs der Ersten und Zweiten Bundesliga ist. Der Titel ist eines der Ergebnisse im Rahmen einer repräsentati­ven Umfrage für die „Fußballstudie 2018" der Techni­schen Universität (TU) Braunschweig. Bereits im sieb­ten Jahr nacheinander haben die Wissenschaftler die Markenstärke der Bundesligisten in über 4.000 Ein­zelinterviews erforscht. ,,Die Ergebnisse zeigen, dass die Markenbewertung zwar von leistungsbezogenen Faktoren wie dem sportlichen Erfolg abhängt, darü­ber hinaus aber zu einem starken Maße von Tradition und Authentizität beeinflusst wird", erklärt David M. Woisetschläger, der Herausgeber der Studie.


Zweiter Platz in der „Markenmeisterschaft"


Der Sport-Club hat sich dabei nicht nur in der Sympathie-Tabelle vom zweiten auf den Spitzenplatz verbessert, er hat auch in der sogenannten „Marken­meisterschaft" einen neuen Bestwert erzielt: Hinter Abonnementmeister Borussia Dortmund kletterten die Breisgauer auf Platz zwei, nachdem sie schon vor einem Jahr von neun auf drei hochgegangen wa­ren. Dabei gab es sogar ein ganz enges Rennen mit dem BVB, der sich nur noch aufgrund der größeren Bekanntheit vor dem SC behaupten konnte. Sie gab den Ausschlag für den höheren Markenindexwert der Dortmunder, der sich zusammensetzt aus der Vereinsbekanntheit (SC Freiburg: 94,64, BVB: 100 Prozent) und der Stärke wesentlicher Assoziationen, die mit ihm in Verbindung gebracht werden. In den Kategorien „sehr guter" und „sehr attraktiver" Verein belegten die Freiburger jeweils vordere Ränge.

„Bemerkenswert ist, dass wir uns in den sieben Jahren, in denen die TU-Studie mittlerweile erstellt wird, auf einem gleichbleibend hohen Niveau bewe­gen - sowohl was einzelne Imageattribute betrifft wie auch in der Gesamtbewertung", sagt Hanno Franke. ,,Obwohl in der Zeit sportlich auch ein Abstieg zu ver­dauen war", so der Leiter des Marketings beim SC, ,,hat das unserer Markenstärke keinen Abbruch ge­tan. Das ist eine tolle Bestätigung für die Gesamtaus­richtung des Vereins."

Auch eine neue Bundesligastudie des Hamburger Online-Portals Statista untermauert die positiven Ergebnisse der TU Braunschweig nochmals. Nach einer Befragung des Marktforschungsinstituts unter 3.000 Fußballanhängern in Deutschland sind der FC Bayern München und der SC Freiburg die „Klassen­besten". Wegen seiner großen regionalen Verwurze­lung ist der Sport-Club zudem der „Local Hero" al­ler Bundesligisten und wird als „bodenständigster", „familienfreundlichster" und „anständigster" Verein wahrgenommen.
Hervorgehoben wird in der Studie mit dem Ti­tel „European Football Benchmark 2018" die Ver­bindung zum Hauptsponsor Schwarzwaldmilch, den 93 Prozent der SC-Sympathisanten als idealen Trikotpartner für den Klub empfinden. Nur Hoffen­heim schnitt mit Sponsor SAP noch besser ab (96 Prozent). ,,Nochmal schwarz auf weiß zu sehen, wie passgenau die Verbindung mit unserem Haupt­sponsor Schwarzwaldmilch wahrgenommen wird, bestätigt unsere eigene Überzeugung und die gute Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre", sagt Franke.
Statista liefert seit 2007 Statistiken und Umfragen zu den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen. In diesem Jahr wurden erstmals die fünf großen Ligen in Europa untersucht und die Fans in diesem Kontext zu unterschiedlichen Themen befragt. Dabei ging es auch um die Frage, welche Vereine für andere Klubs als Vorbild dienen können. Selbst in dieser Katego­rie landete der SC Freiburg auf einem Champions­League-Platz - und nur hinter den Bayern und Borus­sia Dortmund, die auch sportlich in diesem Segment rangieren.

 

Wer sich für die genauen Ergebnisse der beiden Fußballstudien interessiert, findet sie im Internet unter www.fussballstudie.de sowie unter www.statista.com.