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Anja Maike Hegenauer im Interview

 

Anja Maike Hegenauer geht mit dem SC Freiburg inzwischen in ihre zehnte Saison. Im Gespräch spricht sie über die kommende Saison und vor allem über den Bundesliga-Start am kommenden Wochenende gegen den SC Sand. Zu einer der Gegenspielerinnen hat sie eine besondere Beziehung - schließlich wohnten sie zusammen in einer WG. 

 

 

scfreiburg.com: Anja, du gehst in deine zehnte Saison beim SC Freiburg. Gab es in deiner bisherigen Zeit schon einmal einen so gewaltigen Umbruch wie dieses Jahr? Was erwartest du von dieser Saison? Ist es möglich den 3. Platz der Vorsaison zu wiederholen?


Anja Maike Hegenauer: Der 3. Platz ist auf jeden Fall wieder drin. Klar ist, dass wir jetzt etwas Zeit gebraucht haben. In den Anfängen der Vorbereitung muss man sich erstmal kennenlernen. Wir finden uns aber immer besser zusammen und können das wieder schaffen. Dafür muss aber wieder wie letztes Jahr alles zusammen passen, um wieder so weit oben mitspielen zu können.

In meiner ersten Saison hier sind wir abgestiegen, auch da sind natürlich einige Spielerinnen gewechselt. Diese Saison ist es allerdings, gefühlt, noch ein größerer Umbruch.

 

 

Habt ihr euch schon endgültig gefunden oder wird der Prozess trotzdem noch ein wenig andauern?


Wir haben uns für die kurze Zeit schon sehr gut gefunden, aber der Prozess wird definitiv noch ein wenig andauern. Es wäre fast schon komisch, wenn wir nach ein paar Freundschaftsspielen schon so ein Team wären, wie wir es die letzten Jahre waren.

 

 

Setzt du dir persönliche Ziele für die Saison?


Eigentlich nicht, da jede Saison dann doch anders ist als die Vorherige. Aber ich habe letzte Saison alle Spiele gespielt, wenn auch nicht alle über 90 Minuten. Das würde ich mir für dieses Jahr auch gerne wieder vornehmen.

 

 

Das erste Pflichtspiel am vergangenen Samstag lief ja sehr gut. 12 Tore erzielt, eine Runde weitergekommen und du hast sogar das 1:0 erzielt. Generell hört man ja viel vom Aberglauben im Fußball, hast du auch ein bestimmtes Ritual vor Pflichtspielen?


Ich ziehe immer zuerst alles auf der rechten Seite an. Schienbeinschoner, Kickschuhe, Stutzen. Alles immer erst rechts, dann links. Aber generell gehöre ich damit zu denen in der Mannschaft, die weniger Rituale haben.

 

 

Nun startet am kommenden Sonntag die Bundesliga-Saison gegen den SC Sand. Für dich ein besonderes Spiel?


Meine ehemalige Mitbewohnerin Claire Savin spielt beim SC Sand, inzwischen schon seit 3 Jahren. Bis vorletztes Jahr haben wir zusammen gewohnt. Generell sind Spiele gegen Sand immer etwas Besonderes, man bleibt in der Region, man kennt sich dann untereinander.

 

 

Wie sah das in eurer gemeinsamen Zeit vor Spielen gegeneinander bzw. generell am Abend vor Spielen aus? Bereitet man sich zusammen vor oder geht jede ihre eigenen Wege?


Da ging dann doch jeder seine eigenen Wege (lacht).

 

 

Haben die ersten Sticheleien zwischen euch schon stattgefunden?


Wir haben uns dieses Jahr noch gar nicht gesehen, leider. Aber das wird spätestens auf dem Platz dann noch kommen.

 

 

Auf was müsst ihr euch als Mannschaft einstellen? Was erwartet euch beim Derby?


Derby-Atmosphäre vor allem. Kleiner Platz, nahe Zuschauer und Sand spielt immer sehr kampfbetont, aber so etwas muss man in einem Derby einfach annehmen.

 

 

In jeder Saison gibt es auch einige Favoriten sowie einige Überraschungsteams? Wen muss man diese Saison auf jeden Fall auf der Rechnung haben?

 

Bayern und Wolfsburg werden natürlich meistens genannt. Essen empfinde ich immer als sehr starken Gegner, die dieses Jahr auch wieder eine starke Mannschaft haben, aber auch auf Frankfurt und Potsdam bin ich gespannt.

 

 

Interview: Felix Rathfelder