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Dienstagspartie gegen Offenbach

 

Kompakt agieren und effektiv bleiben

Zur letzten Begegnung des achten Spieltags in der Regionalliga Südwest empfängt die Zweite Mannschaft des SC Freiburg am Dienstag Kickers Offenbach. Die Partie in der Freiburger Fußballschule beginnt um 17 Uhr.

 

Normalerweise hätte das vierte Heimspiel des SC Freiburg II in dieser Saison bereits am vergangenen Samstag stattgefunden. Da der ursprüngliche Termin jedoch in der Einberufungszeit der U20-Nationalmannschaft lag und Angreifer Christoph Daferner sowie Torwart Constantin Frommann zum Aufgebot der DFB-Auswahl für das Länderspiel gegen Tschechien am letzten Freitag zählten, hatte der Sport-Club die Verlegung der Partie beantragt, was seit dieser Saison ein neuer Passus der DFB-Spielordnung ermöglicht.

 

Die Vorbereitungszeit auf das Duell mit den Hessen verlängerte sich dementsprechend, nachdem der SC II am vergangenen Spieltag die letzte Auswärtsbegegnung beim FK Pirmasens verdient und überzeugend mit 4:1 für sich entschieden hatte und damit das dritte Punktspiel in Folge gewann. Anfang letzter Woche bestritt das Team von Christian Preußer und Uwe Staib deshalb noch ein Testspiel beim Schweizer Zweitligisten FC Aarau, in dem vor allem Spieler auf dem Platz standen, die zuvor in der Liga bislang weniger Spielzeit erhalten hatten.

 

Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte David Nieland im Stadion Brügglifeld mit einem Freistoßtor für die Freiburger Führung. Am Ende setzten sich die Eidgenossen aber noch mit 2:1 durch. „Ich war trotzdem sehr zufrieden mit der Art und Weise wie die Mannschaft aufgetreten ist", sagte Christian Preußer. „Insgesamt war es ein rundum gelungener Test."

 

Auch die zweite Partie, die der SC-Trainer in der vergangenen Woche sah, dürfte ihm gefallen haben. In Elversberg beobachtete er am Freitag in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde die beiden Freiburger im Dress der U20-Nationalmannschaft persönlich. Christoph Daferner erzielte dabei nach einem zweimal ausgeglichenen Rückstand in der 65. Minute den 3:2-Siegtreffer gegen Tschechien. Der in der Halbzeit eingewechselte Constantin Frommann sicherte den deutschen Erfolg schließlich, als er in der 74. Minute einen Foulelfmeter der Gäste parierte.

 

Gegen Kickers Offenbach werden die beiden Nationalspieler nun wieder im SC-Trikot auflaufen. Genauso wie der Sport-Club verbuchte der OFC, bei dem im Juli Daniel Steuernagel das Traineramt von Oliver Reck übernommen hatte, nach einem unbefriedigenden Saisonstart mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zuletzt drei Siege in Folge. Mit dem 7:0-Heimerfolg gegen den FSV Frankfurt am vorletzten Wochenende gelang den Kickers zugleich ihr bislang höchster Sieg in der Regionalliga Südwest.

 

„Uns erwartet ein Gegner, der den Aufstieg als Zielsetzung formuliert hat und sich nach einem nicht so guten Start jetzt gefunden hat", sagt Christian Preußer. Die Offenbacher Mannschaft sei nach der letzten Saison, die der SC II punktgleich hinter dem OFC als Vierter abschloss, weitgehend zusammengeblieben, entsprechend gefestigt und eingespielt. „Dazu spielen sie sehr flexibel und körperbetont", so der SC-Coach.

 

Im Testspiel gegen Aarau kam nach längerer Verletzungspause auch Yannik Keitel erstmals wieder zu einem Teileinsatz. Fehlen werden auch gegen Kickers Offenbach Daniele Bruno (Bänderriss im Sprunggelenk), Konrad Faber (Mittelfußbruch), Ivan Sachanenko, Tim Probst (beide Aufbautraining) und Tim Baschnagel (Rückenprobleme).

 

„Die Tabelle ist nach wie vor eng, deshalb war es wichtig, dass wir in den letzten Spielen so erfolgreich gepunktet haben", erklärte Christian Preußer vor der kommenden Partie. Auch gegen Offenbach gelte es am Dienstag wieder, gut zu verteidigen, die Zweikämpfe zu gewinnen, erfolgreich nach vorne zu kommen und am besten wieder so effektiv zu sein wie im Auswärtsspiel in Pirmasens, bei dem Marvin Pieringer doppelt traf.

 

„Kickers Offenbach zählt zu den Traditionsvereinen in der Liga und wir freuen uns auf ein sicherlich interessantes und intensives Spiel", blickt Christian Preußer der nächsten Aufgabe entgegen. Falls es gegen die Hessen eng werden sollte, hat die U23 nicht nur mit Christoph Daferner Offensivkräfte, die für den entscheidenden Unterschied sorgen könnten.

 

Dirk Rohde