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Mit guten Ansätzen nach Sinsheim

 

Lars Voßler: "Wollen es besser machen als gegen Frankfurt"

Eine Woche nach dem Auftaktspiel gegen Eintracht Frankfurt geht es für den SC Freiburg an diesem Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky und im Ticker auf scfreiburg.com) bei der TSG Hoffenheim um die nächsten Bundesliga-Punkte für das Saisonziel Klassenerhalt.


Stenzel auf Günter, Günter auf Frantz, Frantz auf Niederlechner, Millimeter am 1:0 vorbei (5.). Günter auf Petersen, Petersen auf Stenzel, Schuss, Abpraller, Petersen per Flugkopfball, wieder knapp am 1:0 vorbei (6.). Freistoß Gondorf in den Strafraum, Petersen nochmal per Kopf - ohne Erfolg (22.). Wer den Zusammenschnitt der Partie zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt in der ARD-Sportschau verfolgte, der sah eine Aneinanderreihung von Großchancen des Sport-Club.

 

Da man sich am Ende trotzdem mit einem 0:2 und ohne Ertrag vom Rasen im Schwarzwald-Stadion verabschieden musste, war die Abschlussquote unter den Beteiligten kein Grund für Freudensprünge.

 

"Wir haben es im Spiel mit Ball wirklich gut gemacht. Aber es verbietet sich, nach einer Niederlage zufrieden zu sein. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg starten und das ist uns nicht gelungen", resümierte Lars Voßler. Der Co-Trainer vertrat bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag erneut Christian Streich, mit dem das gesamte SC-Trainerteam "im mehrmaligen täglichen Austausch" steht.

 

In den vergangenen Tagen dürfte bei diesem Austausch der Name Hoffenheim recht häufig gefallen sein. "Eine gute Mannschaft mit genügend Qualität, die sehr flexibel und eingespielt ist und die mit Julian Nagelsmann einen tollen Trainer hat", sagte Lars Voßler über den anstehenden Gegner. Trotzdem tritt der Sport-Club die Reise nach Nordbaden selbstredend an, um am Ende etwas Zählbares mitzunehmen. "Wir wollen gut spielen und verteidigen und versuchen, es besser zu machen als gegen Frankfurt." 

 

SC-Abwehrmann Pascal Stenzel erwartet eine "offene und für Zuschauer attraktive Begegnung zweier Mannschaften, die Fußball spielen wollen. Wir müssen auf jeden Fall alles reinhauen, damit am Ende der erste Sieg auf unserer Seite steht."

 

Von dem 1:3 der Hoffenheimer am ersten Spieltag lässt man sich nicht blenden. Schließlich hieß der Gegner FC Bayern München. "Das können wir nicht eins-zu-eins auf uns übertragen. Wir ziehen aber natürlich unsere Schlüsse daraus und hoffen, dass es die richtigen sind", sagte Lars Voßler.

 

Zwei alte Bekannte werden das zu verhindern versuchen: Neben Torhüter Oliver Baumann hat sich in diesem Sommer mit Vincenzo Grifo ein weiterer Ex-Freiburger der TSG angeschlossen.

 

Für den SC-Co-Trainer ein nachvollziehbarer Schritt seines ehemaligen Schützlings: "Vince hatte beim Sport-Club fußballerisch sicher seine besten Zeiten. In Hoffenheim hat er jetzt die Möglichkeit, Champions League zu spielen. Außerdem ist die Nähe zu seiner Heimatstadt gegeben. Ich würde mich für ihn freuen, wenn er am Samstag von Anfang an auf dem Feld stehen würde."

 

Einen besonderen Charakter hat die Partie auch für die aktuellen SC-Akteure Manuel Gulde und Marco Terrazzino. Beide kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Eine Hoffenheimer Vergangenheit hat auch Janik Haberer. Doch der Mittelfeldmann fehlt aufgrund eines Innenbandanrisses weiterhin. Ebenfalls verzichten muss der Sport-Club auf Amir Abrashi, Brandon Borello (beide Kreuzbandriss), Caleb Stanko (Knieprobleme) und Tim Kleindienst (Rückenbeschwerden).

 

Sina Ojo