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SC-Trainer Jens Scheuer im Interview

 

Am Sonntag kehrten die SC-Frauen aus dem einwöchigen Trainingslager in Elbigenalp zurück. Im Interview zog unser Cheftrainer Bilanz und sprach über die kommende Saison, die Neuzugänge und vieles Andere. Jens Scheuer über ..

 

.. das Trainingslager: „Der Gesamteindruck vom Hotel, die ganzen Umstände hier, das alles ist sehr angenehm. Wir sind sehr gerne hier. Man kennt sich mittlerweile aus und benötigt keine große Eingewöhnungszeit, sondern kommt hier an und fühlt sich dann auch direkt geborgen. Alles ist sehr positiv, so wie die letzten Jahre auch. Der Gesamteindruck den die Mannschaft im Trainingslager hinterlassen hat, war ebenso positiv. Es war sehr wichtig, dass wir endlich mal alle Spielerinnen zusammen hatten, wir hatten bislang noch keine einzige Trainingswoche in der das der Fall war. Also der Teil des Kaders, der fit ist, deswegen war es enorm wichtig, dass wir die Woche jetzt zusammen hatten und auch nochmal ein Stück näher gerückt sind. Das war ein wichtiger Prozess, damit die Spielerinnen sich besser kennenlernen, weil die ein oder andere neue Spielerin ja doch dabei ist."

 

.. die personelle Lage: „Wir haben mit Clara Schöne, Hasret Kayikci, Kim Fellhauer oder Hikaru Naomoto wichtige Spielerinnen momentan nicht auf dem Platz. Wir geben alles mit der Physioabteilung und der Reha-Abteilung zusammen, dass wir sie baldmöglichst wieder auf dem Platz begrüßen können, das ist momentan aber noch nicht absehbar. Ansonsten war es jetzt so, dass in der Woche keine weiteren Verletzten dazu gekommen sind. Deswegen gibt es zwei Seiten, vom bestehenden Kader bin ich sehr zufrieden mit der aktuellen Lage, aber auf der anderen Seite haben wir auch ein weinendes Auge und sind natürlich traurig, dass jetzt vier etablierte Spielerinnen ausfallen."

 

.. die Umgebung Elbigenalp: „Das Ambiente, wenn man jetzt auch gerade hier rausguckt, ist überwältigend. Genauso der Ausflug den wir gemacht haben. Das ist auch mal schön rauszukommen und die Naturgewalt nochmal richtig zu erleben. Deswegen ist das hier schon eine traumhaft schöne Umgebung."

 

.. die Trainingsschwerpunkte im Trainingslager: „Generell stand die Mannschaftstaktik im Vordergrund, weniger Athletik oder andere Schwerpunkte. Eben, weil wir jetzt das erste Mal den kompletten Kader zusammen haben. Mit den Schwerpunkten im mannschaftstaktischen Bereich - offensiv und defensiv - hatten wir einen Rahmen für die Woche. Damit vor allem die Neuzugänge sich orientieren können und sich dann schnellstmöglich auch in diesem Bereich integrieren können."

 

.. die Konkurrenzsituation im Kader: „Trotz der vier ausfallenden Leistungsträgerinnen haben wir in unserem Kader eine hohe Konkurrenzsituation. Speziell, weil die jungen Spielerinnen nochmal einen Schritt nach vorne gemacht haben. Daher haben wir eine sehr gute Situation, in der wir trotz angespannter Personalsituation auf verschiedenen Positionen eine hohe Konkurrenzsituation schüren können."

 

.. die Neuzugänge: „Die Neuzugänge sind so wie wir sie uns vorgestellt haben. Wir kennen sie ja auch durch lange Beobachtungszeiten. Der positive Eindruck, den wir sowieso schon hatten hat sich in dieser Woche nochmal verfestigt. Sie haben sich alle prima in die Mannschaft integriert."

 

.. die kommende Saison: „Wir sind uns alle intern einig, dass wir uns Zeit geben müssen. Das ist ein Prozess nach einem so großen Umbruch der Zeit braucht um alle Abgänge zu kompensieren. Trotz allem weiß ich, dass wir eine gute Mannschaft haben und dass wir begeisternde Spiele abliefern können und dies auch tun werden. Allerdings wird es immer wieder Rückschläge geben, damit müssen wir diese Saison leben und Geduld aufbringen. Wir alle müssen Geduld aufbringen, auch ich. Trotzdem wollen wir natürlich alle erfolgreich sein, aber wie und wo genau das hinführt, müssen wir dann während der Saison schauen."

 

.. die Torhüterfrage: „Wer im Tor steht, steht noch nicht fest, wir haben noch knapp drei Wochen bis zum ersten Spiel. Ich bin mit allen drei Torhüterinnen sehr zufrieden. Sicher wird nur sein, dass ich nicht im Tor stehe, sondern eine von den Dreien, deshalb haben wir da eine sehr gute Situation (lacht)."

 

Felix Rathfelder