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Sieg im Test gegen Çaykur Rizespor

 

Im Training am Mittwochvormittag haben die Jungs noch ein paar Gewichte-Schlitten gezogen, am frühen Abend stand der erste Test der Vorbereitung gegen einen gewichtigen Gegner an: Çaykur Rizespor, vergangene Saison Dreizehnter der türkischen Süper Lig und Arbeitgeber des früheren Freiburgers Cedric Makiadi, der dem aktuellen Kader allerdings nicht mehr angehört.

 

Im Spiel verzeichnete der Sport-Club in der Anfangsphase viel Ballbesitz und kam in Minute acht zum ersten Mal in Überzahl gefährlich vor das Tor von Rizespor - die Fußspitze eines Verteidigers verhinderte, dass Nils Petersen und Vincenzo Grifo nach Pass von Maximilian Philipp alleine vor Keeper Gökhan Akkan auftauchen konnten. Frei vor dem Tor stand wenige Minuten später Mike Frantz nach sehenswertem Hackentrick von Nils Petersen. Sein Abschluss ging haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

 

Die Freiburger Führung fiel nach einem Grifo-Eckball. Marc Oliver Kempf sah sich das Gewühl im türkischen Sechzehner mit einem gewaltigen Sprung von oben an und köpfte den Ball unten rechts ins Eck (21.). Ein weiterer Kopfball von Maximilian Philipp verfehlte das Ziel nach einer guten halben Stunde knapp. Rizespor verzeichnete seine besten Möglichkeiten mit einem Kopfball des polnischen Mittelstürmers Patrik Tuszynski und einem Distanzschuss, den SC-Keeper Patric Klandt sicher entschärfte.

 

Patric Klandt wurde nach der Halbzeit von Kai Eisele ersetzt, der im Traininglager das Freiburger Torwart-Trio komplettiert. Alexander Schwolow hatte am Morgen nach einer Reizung am Schienbein erstmals wieder trainiert. Er sah von der Tribüne aus eine vorerst recht ereignisarme zweite Hälfte. Bewegung kam nach einer Stunde von der Bank, als der Sport-Club die Feldspieler en bloc durchwechselte.

 

Bis zur 80. Minute tat sich auf dem Platz nicht so wahnsinnig viel. Rizespor läutete eine muntere Schlussphase mit einer scharfen Hereingabe ein, die fast zum Ausgleich verwertet wurde. Der fiel dann in der 82. Minute nach einem direkten Freistoß von Ramin Rezaeian aus rund 20 Metern. Kai Eisele beim Schuss über die Mauer mit wenig Abwehrmöglichkeiten.

 

Der Treffer der Türken war für den SC das Signal für eine kleine Schlussoffensive. Karim Guédé kam allerdings einen Schritt zu spät, Mats Möller-Daehli wurde geblockt und Florian Niederlechner war bei zwei Flanken einen Kopf zu klein. Als alle mit dem Schlusspfiff rechneten, war Niederlechner dann doch nochmal zur Stelle und erzielte in der siebten Minute der Nachspielzeit den späten, aber letztlich nicht unverdienten Freiburger Siegtreffer.

 

"Es war ok", sagte Christian Streich nach der Partie. "Die Mannschaft ist gut beieinander und wir haben nicht zu viele Ausfälle." Alles im normalen Bereich also.

 

 

SC Freiburg: Klandt (46. Eisele) – Günter (61. Söyüncü), Kempf (61. Föhrenbach), Torrejón (61. Schuster) , Stenzel (61. Ignjovski) – Gulde (61. Bulut), Grifo (61. Møller Dæhli), Höfler (61. Meffert),  Frantz (61. Haberer) – Philipp (61. Guédé), Petersen (61. Niederlechner)


Tore: 1:0 Kempf (21.), 1:1 Rezaeian (82.), 2:1 Niederlechner (90.+7)

 

Zuschauer: 500 in Schruns