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SC II verliert Nachholpartie in Homburg

Hinter den Hoffnungen zurückgeblieben

Die Zweite Mannschaft des Sport-Club hat am Mittwoch das Nachholspiel vom 21. Spieltag der Regionalliga Südwest beim FC 08 Homburg mit 0:2 (0:1) verloren. Timo Cecen (20.) brachte die Gastgeber zur Pause in Führung. Für die Entscheidung sorgte in der Nachspielzeit Patrick Schmidt (90.+2).

Auch von der zweiten Reise ins Saarland innerhalb von fünf Tagen kehrte der SC Freiburg II am Ende mit leeren Händen nach Hause zurück. Nach der 0:3-Niederlage beim Tabllenzweiten SV Elversberg am vergangenen Samstag verlor das Team von Martin Schweizer und Uwe Staib am Mittwochabend das Nachholspiel beim FC 08 Homburg, „obwohl wir uns eigentlich viel vorgenommen hatten, davon aber letztlich zu wenig auf den Platz bekommen haben", sagte Trainer Martin Schweizer.

 

Es war auf dem tiefen, schwer zu bespielenden Boden insgesamt kein gutes Fußballspiel, das die Besucher im Waldstadion zu sehen bekamen. Dort setzten die Gäste allerdings die ersten Akzente. Lucas Hufnagel, der nach seiner krankheitsbedingten Pause wieder Spielpraxis beim SC II sammelte, verfehlte mit dem ersten Torschuss nach wenigen Minuten das Ziel. Nach einer Flanke von Florian Kath kam der in die Startformation zurückgekehrte Mohamed Dräger zum Kopfball (10.). Für die Gastgeber versuchte es nach einer Ecke Sebastian Wolf erstmals mit einem Abschluss. Insgesamt bot die Auftaktphase der Partie auf beiden Seiten aber nur wenige Möglichkeiten.

 

Nachdem Kath mit einem Freistoß aus 20 Metern das Homburger Tor verfehlt hatte, leitete eine Flanke von Jaron Schäfer schließlich den Führungstreffer für die Gastgeber ein. Nach mehreren vergeblichen Freiburger Klärungsversuchen bediente Kai Hesse Timo Cecen (20.), der SC-Torwart Kai Eisele aus kurzer Distanz überwand. „Das war ein unnötiges Gegentor, bei dem wir nicht mit letzter Konsequenz verteidigt haben", so Martin Schweizer. Kurz darauf erspielten sich die Gäste aber eine erste Ausgleichsmöglichkeit, doch FC-Torhüter David Buchholz konnte den Pass von Hufnagel in den Strafraum auf Amir Falahen noch abfangen. Der SC II versuchte nach dem Rückstand mehr Druck zu erzeugen, immer wieder auch mit langen Bällen, während sich die Gastgeber darauf konzentrierten, kompakt zu verteidigen. Dräger (30.) versuchte es aus der Distanz, nach einer Flanke von Falahen (35.) auf Joshua Mees klärte der Homburger Kapitän Andreas Gaebler vor dem Freiburger. Ein weiterer Distanzschuss von Hufnagel wurde noch zur Ecke abgefälscht.

 

„Nach der Pause haben wir noch einmal mehr Druck aufbauen können und die Mannschaft war um den Ausgleich bemüht, aber auf dem schwierigen Boden ist leider auch vieles Stückwerk geblieben", erklärte der Freiburger Trainer. Zunächst klärte jedoch zunächst Kai Eisele (53.) nach einer gefährlichen Hereingabe von Chadli Amri und parierte kurz darauf auch einen Schuss von Hesse. Auf der Gegenseite wurde Kath nach einem dynamischen Antritt im Strafraum noch von Nils Fischer gestoppt. Hesse wiederum ließ nach einer Stunde eine gute Chance für Homburg ungenutzt. Die nächste für den SC II bot sich Amir Falahen, dessen Direktschuss von der Strafraumgrenze nur knapp am Tor vorbeiflog. Eine Viertelstunde vor dem Ende klärte dann Marc Gallego nach einem Eckball auf der Torlinie.

 

Die Gäste drängten nun noch einmal verstärkt. Lucas Hufnagel (81.) versuchte es mit einem Distanzschuss vergeblich, und nach einem langen Einwurf durch Dräger scheiterte er mit einer Direktabnahme an Buchholz, der den Ausgleich verhinderte und den Ball mit einem Reflex über die Latte lenkte. Den Homburgern eröffneten sich nun wiederholt Konterchancen, da der Sport-Club alles versuchte, um doch noch zu einem Punktgewinn zu kommen. Auch die letzte Ausgleichsgelegenheit bot sich Hufnagel (89.), dessen Schuss aus der Drehung nach einem erneuten langen Einwurf aber am Tor vorbei ging. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich in der Nachspielzeit der eingewechselte Patrick Schmidt (90.+2), der nach einem langen Ball allein auf das Freiburger Tor zulief und Kai Eisele keine Abwehrchance ließ.

 

„Wir hatten in der zweiten Halbzeit noch die eine oder andere gute Möglichkeit. Deshalb gilt es jetzt, dieses Spiel erst einmal zu verarbeiten und auch, dass wir nicht das erreicht haben, was wir uns erhofft hatten und was möglich gewesen wäre", so Martin Schweizer. Denn mit einem ersten Auswärtssieg in diesem Jahr hätte der SC II im Homburger Waldstadion den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz schaffen können. So blieb das Team von Martin Schweizer und Uwe Staib mit zwei Punkten Rückstand auf die gesicherte Zone weiter Tabellenfünfzehnter.

 

Zum Abschluss der Englischen Woche und zum nächsten Anlauf auf den Sprung nach oben erwartet der SC Freiburg II am Sonntag (10. April, 14 Uhr) in der Freiburger Fußballschule den SV Saar 05 Saarbrücken. Letztlich kann man also durchaus auch vom Schlusspunkt einer Saarländischen Woche sprechen.

 

Dirk Rohde