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SC II verliert mit 0:3 beim FK Pirmasens

Spielentscheidende Standardsituationen

Der SC Freiburg II hat am Mittwoch das Auswärtsspiel der Englischen Woche in der Regionalliga Südwest beim FK Pirmasens mit 0:3 (0:1) verloren. Die Führung für die Gastgeber fiel nach einem Eckball und einem unglücklichen Eigentor von Julian Grupp (20.). Die weiteren Treffer erzielten nach der Pause Benjamin Auer (55.) und Patrick Freyer (85.). Das Team von Martin Schweizer und Uwe Staib steht damit wieder auf dem 16. Tabellenplatz.

Eigentlich hatte die Zweite Mannschaft des SC Freiburg nach dem Heimsieg am letzten Sonntag gegen den VfR Wormatia Worms auch im Auswärtsspiel der Englischen Woche beim FK Pirmasens vieles gut und richtig gemacht. Dass am Ende im Sportpark Husterhöhe trotzdem ein vermeintlich eindeutiges Resultat für die Gastgeber auf der Anzeigetafel stand, war für Martin Schweizer umso ärgerlicher. „Das Ergebnis passt in keinster Weise zum Spiel. Auch wenn wir hier drei Punkte verloren haben, haben wir mindestens einen Punkt verschenkt", lautete das Fazit des SC-Trainers.

 

Ärgerlich war vor allem die Entstehung der ersten beiden Tore für Pirmasens, die jeweils nach Eckbällen fielen. Außer in diesen beiden Situationen ließen die Gäste bis kurz vor Schluss keine Möglichkeiten für die Rheinland-Pfälzer zu, waren auf das schnelle Umschaltspiel und die gefährlichen Konter von Pirmasens gut eingestellt, bestimmten die Partie und kamen dazu zu eigenen guten Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Gegen die kompakt und teilweise mannorientiert verteidigenden Hausherren kam Florian Kath kurz vor dem Führungstreffer der Gastgeber zu einer ersten guten Möglichkeit. Der Offensivspieler, der ebenso wie Torwart Konstantin Fuhry, Vegar Eggen Hedenstad, Jonas Föhrenbach und Caleb Stanko aus dem Profikader Spielpraxis bei der Zweiten Mannschaft sammelte, zog von der linken Seite nach innen, doch Torwart Daniel Kläs konnte seinen Schuss parieren.

 

Gegenüber dem Spiel gegen Worms fehlten neben den verletzten Faiz Gbadamassi und Marcony Pimentel auch die angeschlagenen Maximilian Faller, Tobias Müller und Amir Falahen, dazu Heinz Barmettler, der zurzeit für die Nationalmannschaft der Dominikanischen Republik antritt. Kurz darauf stiegen nach einem Eckball sowohl SC-Torwart Fuhry als auch FK-Verteidiger Marco Steil vergeblich in die Luft und der unberührte Ball prallte von der Schulter des überraschten Julian Grupp (20.) zur Führung für Pirmasens ins Netz. Ein unglücklicher Rückstand, den die Gäste, die dennoch druckvoll weiterspielten, noch vor der Pause hätten ausgleichen können. Nach einer abgewehrten Hereingabe von Fabian Schleusener schoss Kosuke Kinoshita (26.) aus der Drehung knapp am langen Eck vorbei. Kurz vor der Pause hatte Caleb Stanko (44.) Pech, der nach einer Balleroberung mit seinem Schuss nur den Innenpfosten traf.

 

„Ein Ausgleichstor vor der Pause hätte uns natürlich gut getan, aber wir haben auch in der zweiten Halbzeit versucht, weiter druckvoll zu spielen", so Martin Schweizer. „Leider ist mitten in diese Drangphase das zweite Gegentor gefallen und obwohl wir das Spiel kontrolliert haben, waren wir im letzten Drittel insgesamt zu ungefährlich, wobei es auch schwer ist, gegen einen so tief und massiert stehenden Gegner viele Chancen herauszuspielen." Aber zunächst war es erneut ärgerlich, dass auch der zweite Treffer der Gastgeber nach einer Ecke fiel. Diesmal passte die Gegneraufnahme am langen Pfosten nicht, so dass der frühere Bundesligaprofi Benjamin Auer (55.) mit einem Kopfball erfolgreich war.

 

Der SC II versuchte trotzdem noch einmal heranzukommen. Hendrik Hofgärtner (73.) bot sich eine gute Möglichkeit zum Anschlusstor, der Freiburger scheiterte aber an Kläs. In der Schlussphase nutzte Pirmasens schließlich noch eine Kontermöglichkeit, die Patrick Freyer (85.) zum Endstand abschloss. Somit war das Ergebnis am Schluss, wie Martin Schweizer unterstrich, „vom Gefühl her viel zu hoch" ausgefallen und die Chance, den Abstand nach oben in der Tabelle weiter zu verkürzen diesmal ungenutzt geblieben.

 

Dennoch nahm der Coach aus dem Spiel auch das Gefühl mit, „dass die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, bis auf das Verhalten bei den Standards positiv war. Deshalb gilt es, dieses Spiel ganz schnell abzustreifen und den Blick auf die nächste ganz wichtige Begegnung am Sonntag zu richten."

 

Am Ostersonntag (27. März, 14 Uhr) endet die Englische Woche mit einem weiteren Heimspiel. Zu diesem erwartet das Team von Martin Schweizer und Uwe Staib in der Freiburger Fußballschule dann den Tabellenvorletzten SV Spielberg.

 

Dirk Rohde