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Erster "Freunde statt Fremde"-Cup

 

Erfolgreiche Premiere

Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements veranstaltete der SC Freiburg dieses Jahr zum ersten Mal den „Freunde statt Fremde"-Cup an der Pestalozzi-Realschule. Unterstützung erhielt der Sport-Club dabei vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg, das Workshops zu den Themen Rassismus und Diskriminierung anbot.

 

Das Motto „SC Freiburg - mehr als Fußball" war Programm an diesem Vormittag. Schließlich war der „Freunde statt Fremde"-Cup des SC am „Internationalen Tag gegen Rassismus" (21. März) mehr als ein Fußballturnier. Alle teilnehmenden Mannschaften absolvierten im Laufe der Veranstaltungen zwei Halbzeiten: In einem Abschnitt wurde in der Turnhalle der Pestalozzi-Realschule Fußball gespielt und in der anderen Hälfte ging es unter Anleitung der Referenten Patrick Wallner und Babek Saadati in Workshops um die inhaltliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung.

 

Die teilnehmenden Schülerteams kamen von drei Schulen, die mit dem Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet wurden, weil sich ihre Schüler und Lehrer verpflichtet haben, sich aktiv für Toleranz und Offenheit sowie gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen: Pestalozzi-Realschule, Lessing-Realschule und das Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen. Der SC unterstützt diese Schulen als Pate bei ihren Vorhaben.

 

 

Siegehrung mit SC-Spielerin Cinzia Zehnder

 

Die Mannschaften aus Freiburger Flüchtlingswohnheimen kamen aus dem Projekt „kick for boys" der step-Stiftung und dem „Freunde statt Fremde"-Fußballtraining, das der SC Freiburg seit November 2015 gemeinsam mit Polizei-Sportverein Freiburg, Stadt Freiburg, Diakonisches Werk Freiburg, Evangelische Stadtmission Freiburg und eurojournalist.eu organisiert.

 

Am Ende eines abwechslungs- und lehrreichen Vormittags überreichte SC-Spielerin Cinzia Zehnder allen Teilnehmern bei der Siegerehrung eine Medaille. Besonders groß war die Freude bei der Pestalozzi-Realschule und „kick for boys". Die Gastgeber sicherten sich in der jüngeren Altersklasse (5. - 7. Klasse) den Turniersieg und die Kicker vom Projekt der step-Stiftung gewannen das Turnier der Teams aus achten bis zehnten Klassen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein gemeinsames Mittagessen, das die Pestalozzi-Realschule spendierte. Nach der erfolgreichen Premiere des „Freunde statt Fremde"-Cups waren sich alle Beteiligte einig: Auch nächstes Jahr würde man sich gerne wieder am „Internationalen Tag gegen Rassismus" in der Pestalozzi-Realschule begegnen.

 

Hintergrund „Freunde statt Fremde"

 

„Freunde statt Fremde" ist das Motto, unter dem der SC Freiburg seit 2009 Aktionen versammelt und Projekte unterstützt, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und sich gegen jede Form von Diskriminierung wenden.

 

Hintergrund „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

 

„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist eine europäische Jugendinitiative. Nationale Koordinierungsstellen gibt es in Belgien, wo das Projekt entstand, Deutschland, Spanien, Österreich und den Niederlanden. Die Koordinierungsstellen verfolgen in allen beteiligten Ländern folgende Grundidee: Schulen, die sich dem Netzwerk anschließen, einigen sich in einer Selbstverpflichtung mehrheitlich darauf, aktiv gegen Rassismus vorzugehen. Eine Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", wenn mindestens 70 Prozent aller Menschen an einer Schule diese Selbstverpflichtung unterschrieben haben.

 

Über diese Grundidee hinaus wird das Projekt in den einzelnen Ländern unterschiedlich umgesetzt. In Deutschland gibt es mittlerweile 2000 Schulen, die sich den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verdienen konnten.