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SC spendet 40.000 Euro für Flüchtlingsarbeit

 

Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements konnte der SC Freiburg in der Hinrunde der Bundesliga-Saison 2015/16 durch eine Pfandbecher-Sammelaktion und den Verkauf des Sondertrikots „Freunde statt Fremde" insgesamt 40.000 Euro für die Freiburger Flüchtlingsarbeit erlösen. Zum Bundesliga-Heimspiel der SC-Profis gegen Fortuna Düsseldorf überreichte SC-Vorstand Oliver Leki jeweils einen Scheck über 20.000 Euro an den Freiburger Flüchtlingsfonds, der von der Wilhelm Oberle-Stiftung verwaltet wird, und an den Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee.

 

Der Freiburger Flüchtlingsfonds wird das Geld für die Unterstützung der Arbeit von Freiburger Sozialverbänden, Vereinen und Initiativen mit Flüchtlingen nutzen. Dabei werden vor allem Projekte in Flüchtlingswohnheimen unterstützt, die mehrheitlich von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt werden. Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee erhält durch die Spende eine wertvolle Unterstützung seines ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge in der Notunterkunft in der alten Stadthalle an der Schwarzwaldstraße. Mit der Spende möchte der Bürgerverein dort infrastrukturelle Verbesserungen vornehmen, die Möglichkeiten bei den Sprachkursen erweitern und die Mobilität der Flüchtlinge flexibler gestalten.

 

„Freunde statt Fremde": Pfandbecher-Sammelaktion und Sondertrikot-Verkauf


„Freunde statt Fremde" ist das Motto, unter dem der SC Freiburg seit 2009 Aktionen versammelt und Projekte unterstützt, die sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und sich gegen Diskriminierung wenden. Im Oktober 2015 gab es im Rahmen des DFB-Pokalspiels der SC-Profis gegen den FC Augsburg eine Pfandbecher-Sammelaktion auf allen Tribünen des Schwarzwald-Stadions, bei der der Sport-Club tatkräftig von seinen Fans unterstützt wurde.

 

Und auch bei der zweiten Aktion im Dezember des vergangenen Jahres halfen die SC-Anhänger mit. Am 17. Spieltag liefen die Spieler des SC Freiburg gegen den 1. FC Union Berlin mit einem Sondertrikot und dem Brustzug „Freunde statt Fremde" auf. Möglich machte die Aktion die Familien-Molkerei Ehrmann, die als Haupt- und Trikotsponsor ihre Werbefläche auf dem SC-Dress zur Verfügung stellte. Durch den Kauf des Sondertrikots sorgten viele Sport-Club-Fans dafür, dass der Freiburger Flüchtlingsarbeit nun eine stattliche Summe zugutekommt.

 

Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, sagt: Der SC Freiburg stellt sich aktiv seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Neben unserem langfristigen Engagement bei der Unterstützung des lokalen und regionalen Breitensports fördern wir auch immer wieder das Zusammenspiel von Fußball und Integration, um bei diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema einen substantiellen Beitrag zu leisten. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der tatkräftigen Unterstützung unserer Fans konkrete Hilfe für die Freiburger Flüchtlingshilfe im Allgemeinen und die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen im Besonderen leisten können."

 

Cathrin von Essen, Vorstand der Wilhelm Oberle-Stiftung, sagt: „Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich so viele Bürger ehrenamtlich engagieren, um die vielen ankommenden Flüchtlinge in unsere Gesellschaft zu integrieren. Mit den zahlreichen Geldspenden von Bürgern, Unternehmen und Institutionen an den Freiburger Flüchtlingsfonds sowie mit eigenen finanziellen Mitteln der Wilhelm Oberle-Stiftung können wir die Arbeit der Helferkreise aber auch der Sozialarbeiter in den Flüchtlingsunterkünften vor Ort direkt unterstützen, damit viele vorhandene Projektideen auch in die Tat umgesetzt werden können."

 

Hans Lehmann, Vorsitzender des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee, sagt: „Als wir von der Höhe der Spende erfahren haben, waren wir erst ziemlich überrascht und haben uns ungemein darüber gefreut. Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben, ausdrücklich für ihr Engagement bedanken. Es ist schön zu sehen, dass der SC uns einerseits so großzügig unterstützt, sich andererseits aber auch selber mit Projekten für Flüchtlinge engagiert."