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Rekordergebnis und steigende Mitgliederzahlen

 

Das Wichtigste vorneweg: Der Sport-Club steht finanziell nach wie vor auf grundsoliden Beinen. Finanzvorstand Oliver Leki präsentierte den Mitgliedern im Freiburger Paulussaal für das abgelaufene Geschäftsjahr erneut eine sehr positive Entwicklung. Der Umsatz lag in der Saison 2014/15 bei 78,7 Millionen Euro (2013/14: 70,9 Millionen Euro), der Jahresüberschuss bei 13,2 Millionen Euro (2013/14: 12,8 Millionen Euro) - beides Rekordwerte. Leki machte jedoch auch deutlich, dass die Verteilung der Einnahmen Risiken berge. Der Verein sei überproportional abhängig von Transfer- und Medienerlösen, der Anteil von Zuschauer- und Werbeeinnahmen sei im Vergleich mit anderen Bundesligisten zu gering. "Das neue Stadion gibt uns die Chance auf eine ausgewogenere Einnahmenverteilung", sagte Leki, "wir wollen diese Chancen nutzen, ohne die Identität des Vereins zu verlieren".

 

Der gewonnene Bürgerentscheid und das klare Bekenntnis der Freiburger zum Sport-Club war natürlich ein zentrales Ereignis im vergangenen SC-Jahr. Präsident Fritz Keller dankte allen Wahlkämpfern für ihren erfolgreichen Einsatz und versicherte, dass hinter den Kulissen mit Hochdruck am Projekt Stadionneubau gearbeitet werde. Der Sport-Club habe den Anspruch ein Stadion zu bauen, das zu Freiburg passt, werde aber kein unkalkulierbares Risiko bei der Finanzierung eingehen. Die Fertigstellung des neuen Stadions sei nach wie vor für die Saison 2019/20 geplant.

Auch bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen konnte Fritz Keller positive Zahlen vermelden. Zum Stichtag Ende Juli hatte der Verein 8628 Mitglieder, inzwischen sind es fast 9200. Damit ist der SC der größte Sportverein Badens. Fritz Keller dankte den Mitgliedern und Fans für den großen Rückhalt, auch in sportlich schwierigen Zeiten: "Wir hatten direkt nach dem Abstieg nur 54 Austritte, dafür mehr als 400 Neuanträge, das zeigt die starke Verbundenheit der Fans mit dem SC."

 

Erstmals als Vorsitzender des Aufsichtsrates berichtete Dr. Heinrich Breit über die Arbeit des neuen Gremiums. "Wir haben eine klare Grenze zwischen der Kontrollfunktion des Aufsichtsrates und dem operativen Bereich des Vereins", sagte Breit. Der Vorstand wurde vom Aufsichtsrat  entlastet. Die 321 Mitglieder im Saal entlasteten zudem den Aufsichtsrat einstimmig und den Ehrenrat mit nur einer Gegenstimme.