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Förderteamturnier mit Lesung zum Jubiläum

 

Nach den Pokalen Humor aus dem Pott

In einem besonderen Rahmen fand am Samstag das jährliche Turnier der Mitgliederteams des Fördervereins Freiburger Fußballschule statt. Die elfte Auflage war Teil der Abschlussveranstaltung zum Jubiläum „Elf Jahre Förderverein Freiburger Fußballschule und Achim Stocker Stiftung". Zu deren Programm zählten auch ein gemeinsames Grillfest und eine Lesung des Kabarettisten und Autors Fritz Eckenga mit dem Titel: „Mein Freund ist aus Leder."

 

Unter den 16 Förderteams, die ab dem Vormittag in vier Vierergruppen beim diesjährigen Kleinfeldtunier um die Siegertrophäe spielten, waren auch solche dabei, die bereits zum elften Mal und damit ohne Unterbrechung seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 2004 beim jährlichen Kick auf dem Kunstrasenplatz der Freiburger Fußballschule dabei gewesen sind. Neu war beim Jubiläumsturnier dafür der Modus. Durch Hin- und Rückspiele in der Gruppenphase sowie eine Zwischenrunde und die anschließenden Platzierungsspiele brauchten alle Mannschaften einen gleich langen Atem, denn jedes Team absolvierte so acht Spiele. Dafür hatten die Organisatoren die Mannschaftsstärke auf fünf Feldspieler oder -spielerinnen plus Torwart aufgestockt.

 

Als am Nachmittag schließlich mit dem Finale die letzten zehn Minuten des Turniers angepfiffen wurden, war bereits klar, dass es in diesem Jahr wieder einen neuen Gewinner und Hüter des Wanderpokals geben würde. Denn der Vorjahressieger „Team Walter-Eucken-Gymnasium" trat schon im kleinen Finale an und sicherte sich dort im Duell mit dem „Team Reservix GmbH" nach einem Siebenmeterkrimi den dritten Platz. Nicht weniger spannend ging es im Endspiel zu. Nach einem knappen 2:1-Sieg gegen das „Team Caritasverband" durfte sich erstmals das „Team Stadtverwaltung Freiburg" als Turniersieger feiern lassen.

 

Bei der Siegerehrung auf der Tribüne der Freiburger Fußballschule bekam anschließend aber jedes Team neben der Teilnahme-Urkunde und SC-Präsenten eine Trophäe überreicht. „Wir dachten, in unserem Jubiläumsjahr ist es an der Zeit, dass es auch einmal richtige Pokale für alle gibt", erklärte Udo Lay, der Vorsitzende des Fördervereins. „Gleichzeitig möchte ich Ihnen und allen Mitgliedern für ihr Engagement im Förderverein und für Ihre Unterstützung danken, die seit Jahren vorbildlich ist." Das Ergebnis, so Udo Lay, „sieht man eigentlich jede Woche in der Bundesliga: Fast in jedem Spiel ist ein Spieler dabei, der aus SC-Zeiten aus der Freiburger Fußballschule stammt. Auch dazu tragen Sie bei." Als ein weiteres Dankeschön waren anschließend alle Förderteams eine Treppe tiefer zu einem gemeinsamen Grillfest eingeladen, für das die Crew der Gaststätte im Möslestadion ein Büffet vorbereitet und Tische gedeckt hatte.

Gut gestärkt ging es in die dritte Halbzeit des Jubiläumstages. Diese bestritt in der Turnhalle der Freiburger Fußballschule der Autor und Kabarettist Fritz Eckenga mit einer Lesung unter dem Titel „Mein Freund ist aus Leder". Dem Ort und Anlass angemessen „in zweimal 45 Minuten, ich versuche, es sportlich zu halten" - trug der in Dortmund lebende bekennende BVB-Fan Texte und Gedichte vor, die meistens, aber nicht nur mit dem Fußball zu tun hatten.

 

Neben ironisch gereimten Versen über Oliver Kahn oder den Abschied von Jürgen Klopp aus Dortmund gab es poetische Rückblicke in die eigene Fananfangzseit im Stadion Rote Erde, Amüsantes wie die „Geschichte von den drei kleinen Torschützenkönigen" und die fiktiven WM-Tagebuch-Auszüge von Katrin Müller-Hohenstein. Dazu Exkurse zu Sepp Blatter und der FIFA, eine feierliche Stadionfürbitte oder satirische Reporteranalysen in der Fußballkneipe und beim Dressurreiten.

 

„Ich würde es begrüßen, wenn der BVB und der SC Freiburg demnächst wieder in einer Liga spielen", hatte Fritz Eckenga seine Lesung eingeleitet und ergänzt: „Aber ich würde ungern in der Liga spielen, wo Freiburg jetzt spielt." Entsprechend pointiert fielen auch seine Abschiedsworte aus: „Schönes Wochenende und schöne Aufstiegsfeier." Den passenden SC-Schal für das kommende Jahr bekam Eckenga dann noch von Udo Lay überreicht.

 

Dirk Rohde