Stellungnahme zu Flüchtlings-Aktionen

Der SC Freiburg engagiert sich bereits seit Jahren in der Flüchtlingshilfe und steht bei seinem sozialen Engagement für nachhaltige und langfristige Unterstützung vor Ort. Wir arbeiten daher schon immer mit lokalen Vereinen und Institutionen zusammen, um den hilfsbedürftigen Menschen in unserer Region konkret zu helfen.

 

Um in der aktuellen Situation die Chancen und Notwendigkeiten zu klären, trafen sich diesen Dienstag Vertreter des Vereins mit Freiburgs Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, um konkrete Hilfen und Projekte für Flüchtlinge in unserer Stadt zu erörtern und zu koordinieren. Dabei ging es unter anderem darum, dass wir Flüchtlinge zu unseren Heimspielen einladen werden, aber auch um die Umsetzung eines Fußballtrainings für Flüchtlinge, um ihnen regelmäßigen Sport zu ermöglichen. Das DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Augsburg (28.10., 19 Uhr) werden auch die in der Flüchtlingshilfe engagierten Fans nutzen, um Spenden zu sammeln. Trainer Christian Streich wird überdies eine Ausrüstungsspende des SC an Flüchtlinge in Efringen-Kirchen übergeben.

 

Im Juli 2014 beteiligte sich der Sport-Club maßgeblich am „football for hope"-Turnier mit Mannschaften aus Freiburger Flüchtlingswohnheimen. Im März 2015 veranstaltete der SC gemeinsam mit dem Südbadischen Fußballverband und der Pestalozzi-Realschule ein Fußballturnier für Schülermannschaften und Teams von Freiburger Flüchtlingswohnheimen. Trainer der Freiburger Fußballschule besuchten im Juni 2015 das Integrationsprojekt „kick for boys" und führten Trainingseinheiten durch. Darüber hinaus unterstützen der SC Freiburg und seine Partner mit dem FAIR ways-Förderpreis finanziell und ideell zehn regionale Initiativen und Projekte, die sich direkt für Flüchtlinge in Südbaden engagieren. Unsere Anhänger haben mit der „Second Fan Shirt"-Initiative Sportkleidung für Flüchtlinge gesammelt und werden dies mit unserer Unterstützung weiterhin tun.

 

Für uns ist klar, dass es vor allem das glaubwürdige Engagement vieler lokaler Initiativen ist, das Flüchtlingen jetzt in enger Absprache mit örtlichen Behörden und überregionalen Hilfswerken ganz konkret hilft. Wir haben uns entschieden, morgen ohne den veränderten Ärmel-Aufnäher „Wir helfen" gegen die Bielefelder Arminia auf den Platz zu gehen.