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Kurzinterview mit Vincenzo Grifo

 

"Ich kann und will noch viel lernen"

 

scfreiburg.com: Herzlich willkommen beim SC Freiburg, Vincenzo Grifo. Was hat den Ausschlag gegeben, dass Sie sich für den Sport-Club als Ihre neue fußballerische Heimat entschieden haben?

Vincenzo Grifo: Die Entscheidung ist mir sehr leicht gefallen. Ich habe schon viel Gutes über die Arbeit des SC Freiburg gehört, vor allem mit jungen Spielern. Meine Gespräche mit Trainer Christian Streich haben mein positives Gefühl, das ich nach dem ersten Kontakt hatte, eindrucksvoll bestätigt. Er hat mir klar aufgezeigt, wo er meine Stärken sieht und welche Rolle ich in seinen Planungen spiele. Ich freue mich auf die neue Herausforderung beim SC und glaube, dass es für mich als junger Spieler genau der richtige Klub für meine Weiterentwicklung ist.

 

scfreiburg.com: Sie haben als 22-Jähriger für die TSG 1899 Hoffenheim, Dynamo Dresden und den FSV Frankfurt bereits 60 Partien in der Ersten und Zweiten Bundesliga absolviert. Würden Sie sich noch als jungen Spieler bezeichnen?

Grifo: Mit 22 Jahren gehöre ich auf jeden Fall nicht zum alten Eisen, oder? (lacht) Klar, ich habe in den vergangenen Jahren schon einiges im Profi-Fußball gesehen und erlebt. Trotzdem kann und will ich noch viel lernen - auf und neben dem Platz. Und dafür ist der SC Freiburg genau die richtige Adresse für mich.

 

scfreiburg.com: Sie haben bei Ihren vorherigen Stationen überwiegend im zentralen offensiven Mittelfeld oder auf der Außenbahn gespielt. Auf welchen Spielertyp dürfen sich die Fans des Sport-Club denn freuen?

Grifo: Auf einen Mannschaftsspieler, der für seine Mitspieler da ist. Ich will hier von Anfang an alles raushauen und in jedem Training und Spiel alles dafür tun, damit wir als Mannschaft Erfolg haben.

 

scfreiburg.com: Dazu sollen auch Ihre feine Technik und scharf getretenen Standardsituationen beitragen?

Grifo: Über meine Stärken dürfen andere Menschen urteilen. Jetzt geht es erstmal darum, dass ich meine Hausaufgaben mache und mich so gut wie möglich für den Trainingsstart am 22. Juni in Schuss bringe. Ich bin gespannt auf die ersten Begegnungen mit neuen Kollegen und unsere ersten gemeinsamen Einheiten auf dem Platz.

 

scfreiburg.com: Können Sie sich eigentlich noch an Ihr letztes Spiel in Freiburg erinnern?

Grifo: Ja, das war vor drei Jahren, glaube ich. Es muss im Winter gewesen sein, weil es ziemlich kalt war. Wir haben damals mit der U19 des Karlsruher SC in der Freiburger Fußballschule gegen den SC gespielt. Es war ein wahnsinnig spannendes und intensives Spiel,...

 

scfreiburg.com: ... das am 26. Februar 2012 mit einem 3:3-Unentschieden endete. Sie haben zwei Tore vorbereitet und einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelt.

Grifo: Bei dem Spiel ging es wirklich rauf und runter. Erst sind wir mit 1:0 in Führung gegangen und dann lagen wir zwei Mal zurück. Für uns war es am Ende ein gefühlter Sieg, weil wir zwei Mal ausgleichen konnten. Es war mein erstes Spiel gegen den SC Freiburg und es war ein hartes Stück Arbeit, weil der SC richtig gut gekickt und uns mit seinem Pressing und der hohen Laufbereitschaft ordentlich unter Druck gesetzt hat. In dem Spiel habe ich gespürt, warum die meisten Mannschaften nicht gerne gegen den SC Freiburg spielen.

 

scfreiburg.com: In der kommenden Saison werden Sie nun für den SC Freiburg spielen. Christian Streich hat nach dem Bundesliga-Abstieg für die Spielzeit 2015/16 in der Zweiten Bundesliga folgendes Ziel für den Sport-Club ausgegeben: „Wir werden wiederkommen und versuchen so Fußball zu spielen, dass die Leute in Freiburg Freude daran haben."

Grifo: Und genau dafür bin ich hier. Fußball ist mein Leben, ich liebe den Sport über alles. Ich werde hart dafür arbeiten, damit wir diesem Anspruch gerecht werden können und wir gemeinsam dafür sorgen können, dass der SC Freiburg wieder dahin kommen kann, wo er meiner Meinung nach hingehört: in die Erste Bundesliga.

 

Interview: Niklas Ziegler