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U19 gewinnt 2:0 in Frankfurt

Mit guter Basis in die Pause

Die U19 des SC Freiburg hat sich auf den zweiten Tabellenplatz der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest verbessert. Bei Eintracht Frankfurt gewann der SC-Nachwuchs mit 2:0 (1:0).

Diese Pause hat sich die Mannschaft redlich verdient. Als die U19 des Sport-Club das Frankfurter Riederwaldstadion verließ, blickte Martin Schweizer in erschöpfte, aber glückliche Mienen. „Es ist natürlich ein schönes Gefühl, dass wir mit einem Sieg und als Tabellenzweiter in die Pause gehen", freute sich der U19-Trainer nach dem Erfolg gegen Eintracht Frankfurt und vor zwei bundesligafreien Wochenenden. „Die Jungs haben heute wieder richtig gut zusammen geschafft", ergänzte er. Pius Krätschmer brachte den SC bereits nach sieben Minuten mit 1:0 in Führung, sein Freistoß aus 23 Metern landete im linken Eck des Eintracht-Gehäuses. In der 14. Minute verhinderte Frankfurts Torhüter Yannick Zummack einen Freiburger Doppelschlag, als er Pius Dorns Schuss glänzend parierte. Eine Minute später ging es erneut hoch her im Strafraum der Gastgeber, als Zummack erst einen Schuss von Frederick Polzer abwehren konnte, den Abpraller köpfte Alessandro Fiore Tapia an die Latte (15.).

 

Im Gegenzug gab es die größte, aber auch einzige nennenswerte Frankfurter Torchance im ersten Abschnitt. Nach einer Freiburger Ecke schaltete die Eintracht schnell um, der Heber von Halil Ibrahim Yilmaz verfehlte das Freiburger Gehäuse knapp (16.). Wenige Augenblicke später war die Partie für Fiore Tapia beendet. Nach einem Zusammenprall musste der SC-Stürmer blutend und mit dem Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden.

 

Der SC-Nachwuchs dominierte die erste Halbzeit gegen die körperlich deutlich überlegenen Gastgeber mit taktisch flexiblem sowie ansehnlichem und zielstrebigen Spiel. „Die Jungs haben es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht und die Dinge gut gelöst. Das einzige Manko war, dass wir kein weiteres Tor gemacht haben", haderte Schweizer. Zummack lenkte einen Kopfball von Lukas Bohro reaktionsschnell über die Latte (27.) und in der 39. Minute wurde dem SC ein Handelfmeter verwehrt, als ein Frankfurter Verteidiger den Ball im Strafraum mit den Händen stoppte.

 

Am Ende wird es noch mal brenzlig

 

Den Freiburger Vorwärtsdrang konnten die Frankfurter auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kaum stoppen. Moussa Ouattara gelang dies in der 55. Minute nur mit der Unterstützung einer Notbremse, als er den durchgebrochenen Mohamed Dräger zu Fall brachte und Schiedsrichter Steven Greif ihm die Rote Karte zeigte. Nachdem Vilart Hasanis Distanzschuss noch knapp am Pfosten vorbeigegangen war (62.), brachte einer der schönsten Freiburger Spielzüge eine Minute später das 2:0. Nach einer schnellen Spielverlagerung landete der Ball bei Dräger, dessen feiner Schnittstellenpass über Umwege bei Erdogan Aldemir landete, der so präzise wie überlegt zur 2:0-Führung einschob (63.).

 

In Überzahl und eine Zwei-Tore-Führung im Rücken: Der SC-Nachwuchs ging mit guten Voraussetzungen in die Schlussphase der Begegnung. Gerade deshalb zeigte sich Schweizer mit dem Schlussbogen der Partie nicht wirklich zufrieden. „Es mag nach einem 2:0-Sieg und vielen herausgespielten Torchancen zwar blöd klingen, aber: Ich hätte mir in der Schlussphase mehr Spielkontrolle gewünscht. Wir haben am Ende etwas zu viel zugelassen, finde ich", sagte der 35-Jährige.

 

Und meinte die brenzligen Situationen, die überwiegend nach scharf getretenen Frankfurter Eckbällen und Freistößen im Freiburger Strafraum entstanden. Enis Bunjakis Freistoß ging knapp am SC-Tor vorbei (75.), SC-Torhüter Lucas Bundschuh lenkte einen sich gefährlich ins lange Eck senkenden Eckball über die Latte (80.) und warf sich wenig später erfolgreich ins Getümmel, um einen Schuss von Tom Niegisch mit der Hüfte abzuwehren (83.). Die letzte Gelegenheit des Spiels hatte Marcony Cesar Pimentel, dessen Schuss von Zummack zur Seite abgewehrt wurde (83.).

 

Erschöpft, glücklich und zuversichtlich gehen Mannschaft und Trainerteam nun als Tabellenzweiter in die Bundesliga-Pause. Das nächste Spiel für die U19 in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest steht erst in drei Wochen an. Am Ostersamstag, 04. April, gastiert dann der SV Waldhof Mannheim in der Freiburger Fußballschule. Anstoß der Partie gegen die Kurpfälzer ist um 13 Uhr. Bis dahin stehen allerdings noch ein Pflicht- und ein Testspiel an. Am Dienstag, 24. März, geht es in der Freiburger Fußballschule um 18 Uhr im freundschaftlichen Vergleich gegen den norwegischen Klub Tromsø IL. Am Samstag, 28. März, gastiert die U19 dann im Viertelfinale des SBFV-Pokals bei der SG Kuppenheim. Anstoß der Partie ist um 15 Uhr.

 

„Wir haben jetzt eine gute Basis für den Enspurt", findet Schweizer, der zusammen mit seinen Trainerkollegen Bernhard Weis und Ali Gasmi dafür sorgen will, dass die Mannschaft „an den Dingen, die sie schon gut macht, dran bleibt und sie in den verbleibenden Spielen noch besser macht."

 

Niklas Ziegler