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SC gewinnt Test beim Kehler FV

 

Geburtstagskind Höler leitet SC-Sieg ein

Den dritten Test der Sommervorbereitung hat der SC Freiburg mit 7:1 (3:0) gewonnen. Beim Kehler FV um den Ex-Freiburger Karim Matmour traf am Dienstagnachmittag Geburtstagskind Lucas Höler doppelt (15., 43.). 

 

"Ein paar schöne Tore, ein paar schöne Umschaltsituationen", hatte Christian Streich gesehen - und einen starken Gegner: "Defensiv sieht man, dass es Spieler aus der Regio sind, die gut Fußball spielen. Einige waren bei uns in der Fußballschule. Da hätten wir gut und gerne noch ein Tor bekommen können", so der SC-Trainer weiter.

 

In Sachen Testspielen geht es beim Sport-Club derzeit Schlag auf Schlag: Die Eindrücke aus den Gastauftritten in Waldkirch und Lahr noch allzu präsent, wartete mit dem Kehler FV an diesem Dienstag bereits der dritte Gegner binnen sechs Tagen. Und das Wiedersehen mit alten Bekannten, darunter Karim Matmour.

 

Der frühere Freiburger Spieler ist heute in Kehl sportlicher Leiter und Cheftrainer in Personalunion. Für das Duell mit seinem Ex-Klub stellte der 33-Jährige zum 111-jährigen Vereinsjubiläum eine Auswahl aus eigenen Verbandsliga-Fußballern und Spielern aus der näheren Umgebung zusammen.

 

Söyüncü zurück, U23-Spieler Bruno mit seinem Debüt für die Profis

 

Anders als in den beiden 120 Minuten dauernden Partien in Waldkirch und Lahr war der Test in Kehl auf 2x45 Minuten ausgelegt. Taktisch entschied sich das Trainerteam des SC erneut für eine 4-4-2-Formation und rotierte auch personell wieder mehrfach.

 

Dabei meldete sich vor Torwart Alexander Schwolow der Innenverteidiger Caglar Söyüncü, der seit Montag im Training ist, im Team zurück. Jonas Meffert als Rechts- sowie Manuel Gulde und Dominique Heintz als zentrale Verteidiger komplettierten die Viererkette.

 

Im defensiven Mittelfeld zogen Janik Haberer und Vincent Sierro die Strippen. Weiter vorne, im offensiven Mittelfeld, kam neben Luca Waldschmidt (rechts) der U23-Spieler und U19-DFB-Pokalsieger Daniele Bruno (links) zu seiner Premiere für die Profis. Im Sturm liefen Geburtstagskind Lucas Höler und Tim Kleindienst auf.

 

Geburtstagskind Höler mit dem ersten Tor des Nachmittags

 

Für eine erste Erheiterung unter den 1200 Zuschauern im Rhein-Stadion sorgte eine Szene schon vor dem Anpfiff: Weil die Rasensprinkler-Anlagen äußerst hartnäckig ihren Job verrichteten, mussten sich die 23 Männer auf dem Feld einen Moment gedulden, bis sie loslegen konnten.

 

Das eigentliche Spiel brauchte dann allerdings ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen - auch weil die Hausherren stabil standen und dem Sport-Club zunächst wenig Räume ließen. Den ersten Beifall verdiente sich der Bundesligist schließlich nach einer Viertelstunde: Über die linke Seite brachte Bruno ein Zuspiel in die Mitte passgenau auf Höler, der sich selbst am Ehrentag beschenkte (15., 43.). Aus kurzer Distanz schob zwischenzeitlich Kleindienst ein (33.).

 

Auch der Klub aus der Ortenau sorgte mit konsequenten Einsätzen in der Defensive und mit mehreren mutigen Angriffen für Raunen im Rund, konnte sich jedoch nicht belohnen. So verabschiedete sich der SC mit einer 3:0-Führung in die Pause. 

 

Kehl mit dem Anschlusstreffer in Hälfte zwei

 

Mit einer rundereneuerten Elf auf beiden Seiten ging es in den zweiten Durchgang. Hier gehörten die erste Großchance und der erste Applaus nach rund fünf gespielten Minuten dem Verbandsligisten und Dejan Zdraveski. Den nächsten Treffer verzeichneten aber die Freiburger, als Angreifer Florian Niederlechner im Fünfmeterraum aus der Drehung abzog (56.). Das 4:0 - bis Kehl ein Missverständnis in der Hintermannschaft des Sport-Club ausnutzte und in Person von Marco Petereit zum Anschluss traf (59.).

 

In der Folge fielen weitere Tore nur in der Hälfte des FV: Niederlechners Sturmpartner Nils Petersen (65.) und Defensivmann Mike Frantz (77.) waren jeweils aus der Entfernung erfolgreich, Abwehrmann Christian Günter traf aus ganz spitzem Winkel (84.) zum 7:1 und zum Endstand an diesem Nachmittag. 

 

Testspiel Nummer vier steht für diesen Freitag (18 Uhr) im Dienstplan. Dann erwartet der TuS Efringen-Kirchen den SC Freiburg. 

 

Sina Ojo

 

Aufstellung SC Freiburg:

 

1. Halbzeit: Schwolow - Meffert, Gulde, Heintz, Kath - Haberer, Sierro - Waldschmidt, Bruno - Höler, Kleindienst

2. Halbzeit: Frommann - Stenzel, Söyüncü, Schlotterbeck, Günter - Frantz, Gondorf - Ravet, Terrazzino - Niederlechner, Petersen

Trainer: Christian Streich